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Was tun bei Osteoporose?

Info-Nachmittag mit Dr. Steffen Rotzoll und weiteren Fachleuten am 14. Oktober in Schwerin

Der renommierte Orthopäde Dr. Steffen Rotzoll Foto: Kowsky

Nach Angaben des Bundesselbsthilfeverbandes Osteoporose leiden allein in Deutschland etwa sechs Millionen Menschen an dieser Krankheit. Aber was bedeutet Osteoporose eigentlich, wie kann man dem Knochenschwund vorbeugen, und was ist zu tun, wenn man betroffen ist? Darüber spricht der renommierte Schweriner Orthopäde Dr. Steffen Rotzoll am 14. Oktober im Intercity-Hotel.

Vor einem Jahr war Dr. Rotzoll schon mal dort als Referent zu Gast. Auf Grund der großen Nachfrage entschied sich das Sanitätshaus Kowsky, den Fachmann erneut zu einem Vortrag einzuladen. Da wegen der pandemiebedingten Hygie­neregeln weniger Plätze zur Verfügung stehen, referiert Dr. Rotzoll gleich zweimal hintereinander: um 14 Uhr und um 16.30 Uhr. Wichtig: vorher beim Sanitätshaus Kowsky anmelden! Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme leider nicht möglich.

Der Mediziner erklärt in seinem Vortrag zunächst, was Osteoporose ist. Fast jede dritte Frau erkrankt nach den Wechseljahren an dieser Krankheit. Was viele jedoch nicht wissen: Es ist nicht nur ein Leiden der Frauen, denn inzwischen ist im höheren Alter jeder fünfte Betroffene männlich. Wie wird die Erkrankung festgestellt? Wie sieht die Behandlung aus? Welche Behandlungsmethoden gibt es? Was kann ich selber tun, um meine Knochen zu stärken und zu schützen? Dies sind Fragen, die Dr. Rotzoll mit seinem Vortrag beantworten wird. Auf Fragen der Zuhörer geht er ebenso ein.

Der Orthopäde, der in seiner Praxis auch eine Knochendichtemessung anbietet, sagt: „Fakt ist, dass diese Krankheit lange stumm ist und unerkannt bleibt. Sie ist der stille Dieb am Knochen, die ihn porös werden lässt und die Mikroarchitektur zerstört. Erste Anzeichen von Osteoporose sind häufig Knochenbrüche, die wie aus dem nichts kommen. Da ist zum Beispiel der Patient, der am Sonntag seine Couch verrückt und plötzlich starke Schmerzen verspürt. Häufig steckt dahinter ein Wirbelbruch im Rücken. Typisch für diese Krankheit sind auch Hüft-, Schenkelhals-, Sprunggelenk- und Handgelenkbrüche.“

Oft folge bei den Betroffenen ein Teufelskreis: Die Schmerzen und die Angst vor Stürzen, die weitere Frakturen hervorrufen könnten, veranlassen viele Betroffene, sich weniger und sehr vorsichtig zu bewegen. Schonhaltung führt jedoch zur Schwächung der Muskulatur, was wiederum den Knochenabbau weiter verstärkt.

Die Gründe, warum diese Krankheit entsteht, sind vielfältig. Neben genetischer Veranlagung spielen Ernährung und Bewegung eine Rolle. Auch gibt es Medikamente, wie Schilddrüsentabletten, Magensäureblocker und Antidepressiva, die den Ausbruch beschleunigen. „Der typische Patient ist nicht die übergewichtige Frau, sondern die hagere ältere Dame“, betont der erfahrene Mediziner.
Der Krankheit lässt sich aber recht gut vorbeugen. Dr. Rotzoll sagt: „Wenn die Muskeln aktiv sind, bleibt der Knochen stark. Außerdem sollte auf eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr geachtet werden.“

Ernährung und Bewegung

Zu den Punkten Ernährung und Bewegung in Zusammenhang mit Osteoporose werden auch Ole Winkler und Lea Neumann von der Ernährungspraxis und dem Bewegungszentrum „Lebensfreude“ sprechen. Die beiden Fachleute ergänzen damit die Ausführungen von Dr. Steffen Rotzoll und bringen Info-Material zum Thema Ernährung für die Interessenten mit.

Das Sanitätshaus Kowsky selbst ist bei der Veranstaltung ebenfalls vertreten. Schwester Susanne sagt: „Wir zeigen verschiedene Hilfsmittel und erläutern auch kurz deren Funktionsweise und Verwendung.“
Die Veranstaltung dauert jeweils rund zwei Stunden, also der erste Durchgang von 14 bis 16 Uhr, der zweite von 16.30 bis 18.30 Uhr. Zwischendurch wird der Raum ordentlich gelüftet.

Anmeldungen für den Info-Nachmittag über die „Volkskrankheit Osteoporose“ am 14. Oktober im Intercity-Hotel sind per Mail unter sanitaetshaus-schwerin@kowsky.com und telefonisch unter 0385/646800 möglich.
Der Eintritt ist frei, aber bitte nicht vergessen: ohne rechtzeitige Anmeldung leider kein Einlass. 

Lieber liegen, lieber laufen

Tipps von der Deutschen Venen-Liga für bessere Gesundheit

Treppensteigen entlastet die Venen. Foto: Hanna, Adobe Stock

Die Deutschen sitzen im Schnitt 7,5 Stunden am Tag und gefährden ihre Gesundheit. (Quelle: DKV-Reports 2018 „Wie gesund lebt Deutschland“). Langes Sitzen führt unter anderem zur Rückbildung der Muskeln sowie zur Schwächung des Herzkreislaufs. Rheuma und Arthrose sind Folgeerkrankungen.

Langes Sitzen und Stehen belastet auch die Venen. Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga, sagt: „Das Blut steht und versackt – vor allem in schon veränderten Venen. Laufen ist die bes­te natürliche Unterstützung für die Beinvenen, denn die angespannten Muskeln üben auf die Venen Druck aus, ihr Durchmesser wird deshalb kleiner und das Blut kann nicht in den Venen versacken. Auch Liegen entlastet die Venen der Beine, so dass das Blut leichter zum Herzen transportiert werden kann.“ Die Deutsche Venen-Liga ist eine der großen Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum.

Der Studie zufolge bewegen sich 46 Prozent der Menschen in Deutschland zu wenig. Die Wissenschaftler empfehlen mehr Aktivitäten. „Das empfehlen wir auch“, sagt Dr. Michael Wagner und gibt einige einfache, aber hilfreiche Tipps für den Alltag:

·  Viel zu Fuß gehen
·  Beim Sitzen Beine hochlegen
·  Konsequent Treppen steigen
·  klassische Kneipp-Anwendungen (Wassertreten oder Beine kalt abduschen)
·  Bei längerem Sitzen: Füße nach außen und innen kreisen lassen, Zehen beugen und strecken, und die Füße von den Zehen auf die Ferse abrollen
·  Im Stehen: Öfter mal ein paar Sekunden auf Zehenspitzen balancieren, dann Fersen wieder absetzen
·  Sport treiben, zum Beispiel Schwimmen, Walken, Radfahren
·  Auf längeren Reisen viel trinken und Reisestrümpfe tragen
·  Bei stehenden Berufen Kompressionsstrümpfe (Klasse I) tragen.

Grundsätzlich sollte sich jeder an die 3-S/3-L-Regel halten: Sitzen und Stehen sind schlecht; lieber liegen und laufen.

Tipps zur Vorbeugung von Erkrankungen gibt es auch in der Venen­fibel.

Für gesündere Füße

Sanitätshaus Kowsky lädt am 9. und 10. September zum Tag des Fußes ein

Orthopädietechnikmeister Tors­ten Lindig wirft gern einen Blick auf die Füße der Besucher. Foto: Kowsky

Torsten Lindig, Orthopädietechnikmeister im Sanitätshaus Kowsky, weiß: „Unsere Füße müssen am Tag so einiges aushalten. Wir sollten ihnen viel mehr Aufmerksamkeit schenken.“ Den ersten Schritt hin zu mehr Aufmerksamkeit können Schweriner am 9. September gehen. Dann nämlich findet im Sanitätshaus Kowsky von 10 bis 17 Uhr wieder der Tag des Fußes statt. Am 10. September von 10 bis 17 Uhr geht es dann in der Kowsky-Filiale in Parchim um das Thema Fußgesundheit.

In den Fokus der beiden Veranstaltungen rücken natürlich die eigenen Füße, außerdem das Thema falsches Schuhwerk sowie häufige Komplikationen. „Wir geben fachlich versierte Tipps zu den richtigen Einlagen“, sagt Torsten Lindig. „Und wir geben Empfehlungen, was beim Ballenzeh, Krallenzeh, geschwollenen Füßen und Nagelpilz zu tun ist. Außerdem führen wir Venen- und Fußdruckmessungen durch. Ich kann nur jedem empfehlen, mehr auf seine Treter zu achten. Gesunde Füße sind das unverzichtbare Fundament für einen gesunden und leistungsfähigen Körper.“

Zur Einhaltung der Hygienevorschriften wird um Anmeldung gebeten.

Mobilitätstag mit Kowsky

Am 16. September vor allem Autoumbauten für jede Art von Handicap im Fokus

Wie sich Fahrzeuge passgenau umbauen lassen, zeigt die Firma Handicar auf dem Mobilitätstag vorm „Sieben Seen Center“. Foto: Kowsky

In der Automobilindustrie tut sich was. Die Zahl der Fahrzeuge für Menschen mit Handicap nimmt deutlich zu. Das ist schön. Denn Menschen, die aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit oder einfach wegen ihres Alters körperliche Einschränkungen erfahren, möchten dennoch so lange wie möglich mobil bleiben. Am liebsten natürlich mit dem eigenen Fahrzeug.

„Und auch dem steht überhaupt nichts im Wege“, weiß Torsten Zelck vom Sanitätshaus Kowsky. „Denn heutzutage kann das eigene Auto für fast alle Handicaps umgerüstet werden.“
Diese Aufgabe übernehmen spezialisierte Umbaubetriebe, wie die 1991 gegründete Firma Handicar. Kfz-Meister Marcus Harner kennt sich aus mit passgenauen Fahr­zeug­umbauten. Am 16. September kommt er nach Schwerin, um allen Interessierten anhand eines Vorführwagens zu zeigen, was machbar ist. Eingeladen hat ihn das Sanitätshaus Kowsky, das an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr am „Sieben Seen Center“ einen Mobilitätstag veranstaltet. Direkt vor dem Eingang des Centers wird Marcus Harner Neugierigen gern erklären, wie sich das Auto auf individuelle Bedürfnisse einstellen lässt.

Der Experte schaut: Wie viel Kraft hat der Fahrer? Kann er Lenkung und Bedienelemente uneingeschränkt nutzen? Sind Kupplung und Gaspedal problemlos erreichbar? Anschließend überlegt der Kfz-Meister, welche Lösungen geeignet sind, um die Bedienung des Autos zu erleichtern und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. So lässt sich beispielsweise eine leichtgängige Servolenkung installieren, um den Kraftaufwand beim Lenken zu reduzieren. Ein Drehknopf am Lenkrad ermöglicht die Steuerung mit nur einer Hand. Orthopädische Sitze sind dem Körper angepasst und bieten eine Entlastung für den Rücken.

Ein häufiges Problem ist auch das Einsteigen. Hier sind Trittstufen geeignet, um das Ein- und Aussteigen bei Fahrzeugen mit hohen Einstiegskanten zu erleichtern. Diese Erleichterung werden auch gerne von älteren Menschen nachgefragt.

Wie ein Fahrzeugumbau aussieht, bei dem sich hinter der Beifahrertür eine Rampe für einen Elektrorollstuhl herausfahren lässt, erfahren Besucher des Mobilitätstags ebenfalls. Denn ein Patient des Sanitätshaus Kowsky ist eigens vor Ort, um seinen umgebauten VW-T6-Transporter zu präsentieren.

Wie der Name schon verrät, dreht sich beim Mobilitätstag nicht alles nur um Fahrzeugumbauten. Ebenso wird das Team vom Sanitätshaus Kowsky eine bunte Aus-wahl an Scootern, E-Rollstühlen und Rollatoren präsentieren.
„Wir freuen uns auf Mutige, die mal auf Probefahrt gehen“, sagt Torsten Zelck. „Und natürlich schauen wir uns auch gern eigene mitgebrachte Elektromobile an. Da nehmen wir uns genügend Zeit zum Fachsimpeln.“

Mitesser Im Anflug

Immer schön ruhig bleiben – dann kann das Nebeneinander von Mensch und Wespe gelingen

Wespen wegzufuchteln, bringt nichts. Foto: RioPatuca Images , Adobe Stock

August ist Insektenzeit. Hornissen, Wespen, Bienen, sie alle sind jetzt unterwegs und darauf aus, sich und ihren Staat mit Futter zu versorgen. Das kann schnell lästig werden – vor allem, wenn Wespen als Mitesser um Teller und Gabel schwirren.

Die gelb-schwarzen Insekten interessieren sich für zuckerhaltige Nahrung, seine es nun reife Früchte, Fallobst oder Marmeladengläser. Eiweißhaltige Nahrung, zu denen auch Wurstwaren gehören können, werden nicht für den Eigenbedarf abgeschleppt, sondern sind in aller Regel zur Verfütterung an die Larven vorgesehen. Denn die Königin legt bis zu 300 Eier am Tag.

Der Fachdienst Natur, Wasser und Boden des Landkreises Ludwigslust-Parchim gibt Ratschläge, wie es mit der friedlichen Koexistenz von Mensch und Insekt klappen kann. So sollte Nahrung im Freien nicht längere Zeit offen stehen und auch das Fallobst aus dem Garten weggeräumt werden.

Ist die Wespe im Anflug, gilt es erstmal ruhig zu bleiben. Hektische Bewegungen provozieren Wespen häufig erst zum Stechen. Ganz schlecht: das Anpusten. Das in der Atemluft enthaltene Kohlendioxid ist für die Insekten ein Alarmsignal. Und nicht zuletzt haben auch Parfüms und Haarsprays Reizwirkung und werden bei der Gartenparty ja auch nicht unbedingt gebraucht.

Allein wegen ihrer Größe oft gefürchtet werden Hornissen. Dabei sind ihre Stiche nicht gefährlicher als die von Bienen oder Wespen. Zudem gelangt bei einem Bienenstich wesentlich mehr Gift in den Körper als beim Stich einer Hornisse. Wenn ein Hornissenstich deutlich schmerzhafter ist, liegt das an dem größeren Stachel und an dem schmerzhafteren Gift.

Bei den meisten klingt die Giftwirkung – so schmerzhaft sie auch ist – recht schnell wieder ab. Die Stiche können allerdings bei manchen Menschen Allergien auslösen, die im ungünstigsten Fall einen so genannten anaphylaktischen Schock herbeiführen können. Dieser Zustand ist lebensgefährlich und erfordert schnelle ärztliche Hilfe.

Spätestens Anfang November sind die Wespen- und Hornissenvölker abgestorben. Nur die Königinnen überleben und suchen sich ein Winterquartier. Die alten Nester vom Vorjahr werden in der Regel nicht wieder besiedelt. 

Lebensfreude auf Rädern

Kowsky startet erfrischende Aktionen rund um „Mobilität und Lebensfreude“

Torsten Zelck ist bei den anstehenden Scooter- und Rollator-Tagen natürlich wieder mit dabei. Bis zum Ende des Sommers bietet das Sanitätshaus Kowsky jegliche Modelle zu reduzierten Preisen an. Foto: Kowsky

Vor der Haustür gibt es viel zu entdecken. Das stellen derzeit immer mehr Schweriner und Mecklenburger fest, die corona­bedingt auf einen größeren Urlaub verzichten und stattdessen im nahen Umfeld auf Erkundungstour gehen. Dabei spielt die Beweglichkeit eine große Rolle. Doch was, wenn die plötzlich zu wünschen übrig lässt? Wer bisher mit dem Flugzeug verreiste, stellt vielleicht fest, dass er zu Fuß gar nicht mehr so gut unterwegs ist. Sybille Koppelwiser vom Sanitätshaus Kowsky sagt: „Das ist schade, denn ausgedehnte Spaziergänge im eigenen Dorf oder der Stadt sind wichtig, um den heimischen Horizont zu erweitern und die Lebensqualität zu halten.“

Zum Glück muss heute niemand mehr resigniert die Hände in den Schoß legen. Im Zeitalter von Rollator und Scooter ist vieles möglich. Angeboten wird mittlerweile eine breite Vielfalt an Modellen. Doch Vorsicht ist beim Kauf geboten. Torsten Zelck vom Sanitätshaus Kowsky warnt: „Wer einfach so im Internet zugreift, weil es den Elektro-Scooter oder das Elektromobil im Angebot gibt, den holen mitunter Probleme ein. Es ist wichtig, vorab zu schauen, welches Modell zu mir passt. Kann ich diesen Scooter mental und körperlich händeln? Ist er für den Nahverkehr geeignet? Wohne ich auf dem Land, wo ich mehr Bodenfreiheit brauche oder in der Stadt, wo eine bessere Luftbereifung vorteilhaft ist? Und was ist mit Unterstellmöglichkeiten? Scooter den ganzen Tag im Freien stehen zu lassen, ist keine gute Idee.“

Doch wo lassen sich alltagstaugliche Scooter am besten in Augenschein nehmen? Natürlich auf den Scooter- und Rollatortagen, die das Sanitätshaus Kowsky regelmäßig veranstaltet. Davon stehen jetzt gleich zwei an: am 5. August von 9 bis 16 Uhr in der Buchholzallee 2 in Parchim und am 19. August von 9 bis 17 Uhr in der Nikolaus-Otto-Straße 13 in Schwerin-Süd.
Vor allem in Schwerin-Süd können Modelle ungestört ausprobiert werden. Dort gibt es ein weites Wegenetz, auf dem, anders als in der Innenstadt, keine Fußgänger unterwegs sind. Außerdem kann ein Parcours befahren werden. Die Kowsky-Filiale ist gut mit dem Nahverkehr erreichbar und Parkflächen befinden sich vor der Tür.

Auf Wunsch kommen die Mitarbeiter auch mit einer Auswahl an Scootern nach Hause. Ist ein passendes Gerät gefunden, verschwinden Torsten Zelck und seine Kollegen nicht aus der Welt. Bei Reparaturbedarf oder Pannen sind sie zur Stelle. Wer hingegen seinen Scooter im Internet bestellt, muss in solchen Situationen oft sehen, wie er allein zurechtkommt. Bei Kowsky lässt sich sogar fürs erste Jahr kostenlos eine Pannenhilfeversicherung abschließen. Die ist vor allem dann Gold wert, wenn man in anderen Städten unterwegs ist.

Wie der Name schon sagt, stehen bei den Scooter- und Rollator-Tagen nicht nur Scooter in diversen Preislagen und Zuzahlungen zum Ausprobieren bereit. Auch Rollatoren, die dem nicht sehr komfortablen Krankenkassenmodell um einiges überlegen sind, erfahren gebührende Aufmerksamkeit. Torsten Zelck weiß: „Ihre Flexibilität und Leichtigkeit wirkt sich täglich beim Einkaufen, Spazieren gehen oder Bus und Bahn fahren aus.“ Übrigens fallen bei Kowsky in diesem Sommer die Preise ins Wasser. Von Juli bis September gibt es jegliche Scooter und Rollatoren als reduzierte Angebote.

Zu guter Letzt noch ein Ausflugs­tipp für die ganze Familie: Am 22. August findet von 9 bis 16 Uhr auf dem Agrarhof Holthusen ein Mobilitätstag statt. Mobil können an diesem Tag vor allem Oma und Opa sein. Jegliche Rollatoren und Scooter stehen zur Testfahrt bereit. Ansonsten heißt es Tiere gucken, Spielplatz erobern, gemeinsam ein Käffchen und das selbstgemachte Bauernhofeis genießen. 

Das gesunde Sprudeln

Fünf gute Gründe, Mineral- und Heilwässer mit Kohlensäure zu trinken

Prost! Foto: Adobe Stock, contrastwerkstatt

Kohlensäure schmeckt erfrischend und prickelt angenehm auf der Zunge. Doch es gibt noch mehr gute Gründe, Mineral- und Heilwässer mit Kohlensäure zu trinken.

·  Verbessert den Geschmack: Neben ihrem angenehm frischen Geschmack reinigt Kohlensäure auch die Geschmackspapillen und macht sie dadurch sensibler. Die Mundschleimhaut wird zudem besser durchblutet und die Speichelproduktion angeregt.
·  Sorgt für viele Mineralstoffe: Heilwässer mit viel natürlicher Kohlensäure sind meist sehr mineralstoffreich. Bei ihrer Entstehung tief in der Erde werden durch Kohlensäure besonders viele Mineralstoffe aus dem Gestein gelöst.
·  Regt sanft die Verdauung an: Kohlensäure dehnt den Magen leicht. Das kurbelt die Bewegung des Magens an und bringt die Nahrung zügiger voran. Zugleich fördert Kohlensäure die Durchblutung der Magenschleimhaut und sorgt dafür, dass mehr Verdauungssäfte gebildet werden.
·  Hilft beim Abnehmen: Eine Studie hat gezeigt, dass Menschen sich satter fühlen, wenn der Magen durch Kohlensäure leicht gedehnt wird. So aßen die Studienteilnehmer bei den Mahlzeiten weniger, wenn sie kohlensäurehaltiges Wasser getrunken hatten.
·  Gut bei Blasenentzündungen und Harnsteinen: Kohlensäurehaltige Heilwässer fördern die Ausscheidung des Harns und spülen die Harnwege. So können sie Harnsteinen und Harnwegsinfekten vorbeugen oder bei der Behandlung helfen.

Kohlensäure trägt nicht zur Übersäuerung des Körpers bei. Auf den Säure-Basen-Haushalt wirkt sie neutral. Selbst bei Sodbrennen oder saurem Magen ist Kohlensäure nicht unbedingt ein Problem. Ein hydrogencarbonathaltiges Heilwasser kann hier überschüssige Säuren neutralisieren.

Menschen reagieren unterschiedlich auf Kohlensäure. Wer von Kohlensäure aufstoßen muss, Magendrücken oder Blähungen bekommt, sollte kohlensäurereiches Wasser entweder schluckweise trinken oder zu einem stillen Wasser greifen. Tipp: Heilwässer enthalten in der Regel deutlich weniger Kohlensäure als klassischer Sprudel und wirken dadurch auf sanfte Weise.life pr

Was hilft gegen Migräne?

Die richtige Ernährung kann vorbeugen

Bei den beiden ist die Vorfreude aufs Essen groß. Foto: Andreas Köhring/Teva/akz-o

Zum Frühstück gibt es nur Kaffee, mittags sorgt die Currywurst oder der Schokoriegel für schnelle Energie. Für viele Berufstätige bleibt im Alltag wenig Zeit für ausgewogene und regelmäßige Mahlzeiten. Doch diese sind besonders für Migränepatienten wichtig: Sie können helfen, die Anzahl der Attacken zu reduzieren.

Die Ursachen der Migräne sind noch nicht abschließend geklärt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass Stress ein Auslöser sein kann. Unser Gehirn kann auch eine ausgelassene Mahlzeit als Stress empfinden – schließlich ist es auf eine konstante Versorgung mit Energie angewiesen. Um einer Attacke vorzubeugen, kann es Patienten helfen, auf regelmäßige und nährstoffreiche Mahlzeiten zu achten.

Die Mahlzeit sollte nicht zu große Mengen der Botenstoffe Histamin und Tyramin enthalten, da diese eine Attacke begünstigen. Die Stoffe sind vor allem in Lebensmitteln enthalten, die lange reifen. Dazu gehören geräucherte Wurstwaren, bestimmte Käsesorten oder Rotwein und Bier. Schokolade, Schalentiere, Zitrusfrüchte und Tomaten können im Körper Histamin freisetzen und sollten ebenfalls nur in Maßen genossen werden. Ein Migräne-Tagebuch kann helfen, Auslöser zu finden.

Vielen Patienten kann zudem eine medikamentöse Behandlung helfen, einer Attacke vorzubeugen. Hier stehen verschiedene Wirkstoffklassen zur Verfügung. Eine prophylaktische Therapie ist unter anderem mit Wirkstoffen aus der Gruppe der CGRP-Antikörper (CGRP: Calcitonin-Gene-Related-Peptide) möglich. Sie blockieren im trigeminalen Nervensystem jene Botenstoffe, die an der Schmerzauslösung beteiligt sind.
So können beispielsweise Wirkstoffe wie Fremanezumab, Galcanezumab oder Erenumab Migräne-Attacken verhindern oder ihre Häufigkeit verringern. 

Weitere Informationen: www.kopf-klar.de

Reisegefährten zum Falten

Kowsky und Nahverkehr Schwerin laden am 20. Juni ein zum Scooter- und Rollator-Tag in Schwerin

Flexibler Alltagshelfer: der Elektrorollstuhl ergoflix Foto: ergoflix

Falten sind nicht das, worüber wir Menschen uns freuen. Bei Scootern und Rollstühlen sieht es anders aus: je mehr Falten, desto besser. Das trifft auf jene Fahrzeuge zu, die für Ausflüge und Flug­reisen gedacht sind. Und je schneller sich die Modelle falten lassen, desto begehrter sind sie.
Ein Elektromobil, das allen die Show stiehlt, ist der nagelneue Scorpius der deutsch-französischen Firma Invacare.

Torsten Zelck vom Sanitätshaus Kowsky sagt: „Er lässt sich nicht nur kurzerhand von Hand zusammenfalten, sondern auch auf Knopfdruck oder per Fernbedienung. Der kleine Scooter faltet sich dann von selbst zusammen. Verblüffend ist, dass sich dieses kompakte Paket anschließend wie ein Reisekoffer hinter sich herziehen lässt.“

Klein, aber oho. Den Scorpius hat Torsten Zelck auf jeden Fall mit dabei, wenn er am 20. Juni zum Bertha-Klingberg-Platz kommt. Dort findet an jenem Sonnabend von 9.30 bis 12.30 Uhr der Scooter- und Rollatortag statt. Auf die Beine gestellt wird das Mobilitätstraining vom Sanitätshaus Kowsky und dem Nahverkehr. Wie steige ich mit dem Rollator, Rollstuhl oder E-Scooter in den Bus? Wie verhalte ich mich an der Haltestelle? Viele Schweriner sind immer noch verunsichert in solchen Dingen.

„Diese Unsicherheit wollen wir ihnen nehmen“, sagt Zelck. „Besucher können uns also mit Fragen löchern, knifflige praktische Situationen üben und verschiedene Modelle von E-Rollstühlen, Rollatoren und E-Scootern nach Lust und Laune Probe fahren.“

So auch den faltbaren Scorpius. Jetzt in der Urlaubszeit ist er der ideale Begleiter. Weil er mit seiner Lithium-Ionen-Batterie alle Anforderungen zur Mitnahme in Flugzeugen erfüllt, lässt er sich unkompliziert bei Auslandsreisen mitnehmen. Auch im Kofferraum des Autos verschwindet der kleine Flitzer schnell. Kommt er dann ins Rollen, zeigt er Ausdauer und bringt es locker auf sechs Stunden Fahrzeit. Geeignet ist der Scorpius für Personen mit eingeschränktem Gehvermögen.

Wer aber beispielsweise nach einem Schlaganfall stärkere Einschränkungen hat, dem empfiehlt Torsten Zelck als „Reisegefährten“ den Elektrorollstuhl ergoflix L. Am Scooter- und Rollatortag zeigt der Sanitätshaus-Mitarbeiter, wie man auch dieses Modell ruckzuck zusammenfalten und verstauen kann und wie sich das Leben dadurch vielfältiger gestalten lässt.

Übrigens: Wer schon lange mit dem eigenen Scooter, Rollstuhl oder Rollator unterwegs ist und das Gefühl hat, die eine oder andere Schraube müsste mal wieder festgezogen werden, kann gern den Kowsky-Reparaturservice in Anspruch nehmen, der an diesem Tag ebenfalls angeboten wird.

Mit dem F5 auf Augenhöhe

Kleines technisches Wunderwerk: ein elektrischer Roll- und Stehstuhl

Der F5 Corpus VS erleichtert das Leben ungemein. Foto: Kowsky

Vom Sitzen ins Stehen und andersrum. Vom Liegen ins Stehen und andersrum: Der F5 Corpus VS ist ein kleines Technikwunder unter den Rollstühlen. Menschen, die querschnittsgelähmt sind oder andere Mobilitätseinschränkungen haben, gelangen mit diesem Modell wunderbar auf Augenhöhe.

Der Kowsky-Mitarbeiter Marco Grunenberg zählt die Vorteile auf: „Sie können sich unterhalten, im Stehen fahren, einkaufen, abwaschen oder etwas aus dem Schrank holen. Womit immer sie der Alltag herausfordert, sie sind in der Lage, ihn mit diesem Elektro-Rollstuhl zu meistern, drinnen wie draußen.“

Dieses Stück Unabhängigkeit und Freiheit ist nicht unerreichbar, denn es gibt den Permobil F5 Corpus VS auch auf Kassenrezept. Jemand möchte den elektrischen Roll- und Stehstuhl in Ruhe genau anschauen und ausprobieren? Kein Problem: Ein Anruf beim Sanitätshaus Kowsky genügt.

Sich selbst „Druck machen“

Kowsky empfiehlt als Heimgerät für Lymphodem-Leiden einen Druckwellenapparat

Lymphödem-Behandlung zu Hause: Entspannt liest eine Kowsky-Kundin während einer Heimtherapie ein Buch. Derweil kümmert sich der Druckapparat um ihre geschwollenen Beine. Foto: Kowsky

Dicke Arme und dicke Beine. Spannungsgefühle und Schmerzen. Es sind vor allem Frauen, die an einer krankhaften Fettstoffwechselstörung leiden. Durch eine falsche Fettverteilung schwellen ihre Arme oder Beine an. Tausende laufen in Deutschland mit der Diagnose Lymphödem oder Lipödem durchs Leben. Schwester Susanne vom Sanitätshaus Kowsky hat täglich mit solchen Kundinnen zu tun. Sie versorgt sie mit qualitativ hochwertigen Bandagen wie Kompressionsstrümpfen.

Neben der Kompressionstherapie und der Lymphdrainage beim Physiotherapeuten gibt es seit 30 Jahren noch eine zusätzliche Maßnahme, die sehr wirksam ist. Es handelt sich um einen Druckwellenapparat. In Fachkliniken gehört dieses Therapieverfahren zum therapeutischen Standard. Schwester Susanne sagt: „In den letzten Jahren wird die wirksame Methode, die den schwer zu behaltenden Namen ‘Appara­tive intermittierende Kompression‘ trägt, von behandelnden Ärzten zunehmend als Heimtherapie­gerät verordnet.“

Das Gerät, in das die Frauen oder Männer schlüpfen, sieht ein wenig gewöhnungsbedürftig aus. Es handelt sich um Bein-, Arm-, Hüft- oder Hosenmanschetten, in die die Betroffenen ihre jeweiligen Gliedmaßen legen. Die in den Manschetten eingearbeiteten Luftkammern erzeugen Druckwellen und sorgen damit für den Abtransport von Flüssigkeit, was wiederum Schmerzen reduziert und zum Wohlbefinden beiträgt.

Gerade hat Schwester Susanne wieder eine Kundin aus Schwerin mit solch einem Apparat der Firma SLK medical solutions versorgt. „Bei entsprechender Diagnose übernimmt die Krankenkasse die Kosten für solch ein Gerät“, weiß die Kowsky-Mitarbeiterin. „Die Kundin hat sich sehr gefreut. Sie kann die Therapie in ihren eigenen vier Wänden auf ihrem Bett durchführen, dabei lesen oder fernsehen und einfach wunderbar entspannen. Durch die Eigenbehandlung spart sie Zeit und Geld. Empfehlenswert ist das Gerät momentan auch für jene, die in Corona-Zeiten nicht zum Physiotherapeuten gehen möchten.“

Wer Interesse hat: Schwester Susanne erzählt gerne mehr über dieses Therapieverfahren. Und sie lädt alle, die neue Kompressionsstrümpfe brauchen, dazu ein, zu ihr in die Filiale zu kommen. „Wir gehen hygienisch und behutsam vor. Wer möchte, kann aber seine Rezepte für Hilfsmittel auch online einlösen. Hierfür bitte auf unserer Internetseite auf den entsprechenden Button klicken. Wir kontaktieren dann unsere Kunden und sprechen alles weitere ab.“

Fit durch die Gartensaison

So gelingt rückenfreundliches Gärtnern – Tipps von der „Aktion Gesunder Rücken“

So lässt sich‘s in angenehmer Position arbeiten. Foto: Wellnhofer Designs, Adobe Stock

Steigende Temperaturen, mehr Sonnenschein und Freude am Pflanzen locken zu dieser Jahreszeit wieder viele in den Garten. Fernab von Büro und PC sorgt die Arbeit mit den eigenen Händen für wohltuende Abwechslung. Studien belegen zudem zahlreiche positive Effekte der Gartenarbeit auf die körperliche, geistige und soziale Gesundheit. Wer regelmäßig gärtnert, baut zum Beispiel Stress ab und zeigt bessere koordinative Fähigkeiten. Der Verein „Aktion Gesunder Rücken“ erklärt, worauf Sie achten sollten, um den Rücken dabei nicht zu überlasten.

Besonders belastend für den Rücken ist bei der Gartenarbeit die häufig gebückte Haltung – etwa beim Unkrautzupfen. Eine sinnvolle Alternative sind daher Hochbeete mit einer angenehmen Arbeitshöhe. Sie machen Säen, Umgraben und Co. im Stehen möglich und minimieren das Risiko für Rückenbeschwerden. Sollten Sie dennoch am Boden arbeiten müssen, achten Sie auf einen geraden Rücken und nutzen Sie Unterlagen für die Knie oder einen Hocker.

Ein schwerer Sack Blumenerde, Steine oder volle Gießkannen – im Garten lauern einige Belastungen für den Rücken. Um die Wirbelsäule beim Heben und Tragen bestmöglich zu unterstützen, halten Sie die Last möglichst nah am Körper. Weiterer Tipp: Gehen Sie zum Anheben in die Knie und drücken Sie sich nur aus der Kraft der Beine nach oben, um den Rücken zu entlasten. Ebenso sinnvoll ist es, wenn möglich Schubkarre oder Rollbretter zum Transportieren zu verwenden. Ein Gartenschlauch ist eine rückenfreundliche Alternative zur Gießkanne.

Wer einmal mit alten Gartengeräten gearbeitet hat, weiß, wie sehr sie die Gartenarbeit erschweren können. Nutzen Sie deshalb lieber ergonomisches Werkzeug etwa mit ausreichend langem Stiel oder Teleskopstiel. Auch ergonomische Griffe erleichtern die Arbeit. Und gestalten Sie die Arbeit abwechslungsreich, um einseitige Belastung zu verhindern.

Immer auf richtiger Höhe

Sanitätshaus Kowsky präsentiert sicheres Pflegebett, das sich weitläufig verstellen lässt

Das Niedrigbett der Firma Burmeier besitzt so viele gute Eigenschaften, dass sich das Sanitätshaus Kowsky dazu entschloss, es in der eigenen Filiale zu präsentieren. Foto: Kowsky

Wie man sich bettet, so liegt man. Dieser Spruch gilt vor allem für zuhause lebende pflegebedürftige Menschen. Denn für sie verwandelt sich das Bett häufig zum Mittelpunkt des Lebens. Schlafen, Essen, Fernsehen, Gespräche – vieles findet in den eigenen Federn statt. Sybille Koppelwiser vom Sanitätshaus Kowsky rät daher: „Daher sollte das Bett durch Behaglichkeit, Sicherheit und Aussehen das Wohlbefinden des Bewohners fördern. Pflegebetten sind hierbei die richtige Wahl, denn sie punkten durch vielerlei Verstellmöglichkeiten, bequeme Positionen, leichtes Ein- und Aussteigen und sie unterstützen pflegende Angehörige oder das vorbei schauende Pflegepersonal.“

Wie überall im Leben, werden heutzutage auch an Produkte wie Pflegebetten immer höhere Anforderungen gestellt. Ein Schlafmöbel, das unter allen herausragt, heißt Regia und ist das Niedrigbett der Firma Burmeier. In puncto Komfort und Funktion gilt es als die Premium­variante unter den Pflegebetten. Kein Wunder also, dass sich das Team vom Sanitätshaus Kowsky dazu entschlossen hat, dieses Modell in seiner Filiale in Schwerin Süd auf- und auszustellen.

Sybille Koppelwiser sagt: „So können wir besser erklären und zeigen, welche Vorteile das Pflegebett Regia in sich vereint. Eine Besonderheit ist zum Beispiel die weitläufige Höhenverstellung. Die niedrigste Höhe von 26 Zentimetern bewahrt den Patienten vor schweren Stürzen und macht beklemmende, freiheitsentziehende Maßnahmen wie Seitengitter überflüssig. Sollte es doch zu einem Sturz kommen, kann sich der Nutzer zumeist selbständig am Bett wieder hochziehen.“

Auch beim Ein- und Aussteigen lassen sich geeignete Höhen einstellen. Das ist auch für Rollstuhlfahrer interessant, für die das Standard-Pflegebett oft eine Qual ist, weil sie aufgrund unpassender Höhe nicht mühelos auf die Matratze gleiten können. Je nach Wunsch, wenn das Gefühl nach Halt und Sicherheit da ist, lässt sich auch eine geteilte Seitensicherungen sekundenschnell anbringen – optisch so dezent, dass der Blick ungehindert durch den Raum wandern kann.

Bei der Entwicklung dieses ausgefeilten Krankenbettes wurde aber nicht nur an die Patienten gedacht. Das Bett lässt sich auf eine beachtliche Höhe von 80 Zentimetern hochfahren und gewährt so Pflegekräften und Angehörigen eine rückenschonende Arbeitsweise.

Erwähnt werden sollte auch, dass sich das Pflegebett in eine gemütliche Sitzposition bringen lässt. Einem Gespräch auf Augenhöhe, einem Fernsehband oder Essen steht nichts mehr im Weg. Wer ein Smartphone nutzt, kann obendrein mit Hilfe einer App die Verstellfunktionen des Bettes leicht und schnell verwalten.

Doch wer übernimmt denn nun die Kosten für das Premium-Niedrigbett? Das Pflegebett der Firma Burmeier ist keine Kassenleistung, sondern eine rein private Anschaffung – die sich aber lohnt. Ältere Familienmitglieder können länger in der Häuslichkeit betreut werden, und sie erleben ein größeres Wohlbefinden. Wichtig ist beim Kauf eines Pflegebettes eine gute Beratung, denn jeder Pflegebedürftige hat andere Ansprüche. Im Sanitätshaus Kowsky nimmt sich das Team viel Zeit für alle, die vorbeischauen und sich ein Bild von dem vielseitigen Bett machen möchten.

Viele Wege führen zum Ziel

Masken oft nur in hoher Stückzahl lieferbar: „Einkaufsgemeinschaft“ will helfen

Verschiedene Arten von Masken sind im Angebot. Foto: PSI Netzwerk

Als Beitrag zur Eindämmung der Corona-Epidemie wird das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung empfohlen. Die Folge: Masken sind ausverkauft oder werden zu überhöhten Preisen angeboten. Andere Händler liefern nur in großer Stückzahl. Wenn aber nur fünf oder fünfzig Masken gebraucht werden, ist das auch keine Option. Was tun, wenn man nicht auf selbstgemachte Stoffmasken oder einen anderen Behelf setzen möchte oder kann?

Als langjähriger Lieferant von Werbe- und Bedarfsmitteln hat die Agentur büro v.i.p. Masken unterschiedlicher Art im Portfolio. Das Angebot reicht von 3-lagigem Einweg-Gesichtsschutz mit CE-Zertifizierung bis zu mehrfach verwendbaren Masken der Schutzstufe KN95/FFP 2. Darüber hinaus sind auch sogenannte Anti-Corona-Kits im Angebot, die zum Beispiel neben einer Mund-Nase-Bedeckung vier Reinigungstücher und ein Paar Einweg-Handschuhe enthalten – ideal für unterwegs. Gleiches gilt für Handreinigungsspray und Handreinigungsgel, die helfen können, wenn Wasser und Seife gerade nicht erreichbar sind.

Um die erforderlichen hohen Stückzahlen für eine Lieferung abzurufen, könnte jetzt eine „Einkaufsgemeinschaft“ entstehen. Braucht der eine vielleicht nur zehn Masken, ein anderer 500 und ein Dritter 50, ist der Mindestbestellwert schnell erreicht. Den Bedarf zu erfassen und die Zahlen möglichst genau abzufragen ist auch deshalb wichtig, weil Lieferanten die Ware in der jetzigen Situation ausschließlich per Vorkasse anbieten. Sie haben Interesse an Gesichtsmasken, Kits und weiteren Produkten?

Dann schreiben Sie uns unter gutentag@buero-vip.de, welche Artikel Sie in welcher Stückzahl benötigen. Anschließend bekommen Sie von uns zu dieser Anfrage ein Angebot, das entsprechend den Wochenpreisen erstellt wird. Das ist deshalb wichtig, weil aktuell auf dem Markt viel Bewegung herrscht. Natürlich können nicht nur Unternehmen, sondern auch Einzelpersonen bestellen.

Um Standards, Zertifizierung und faire Preise zu sichern, setzt büro v.i.p. ausschließlich auf Anbieter, mit denen eine gute Zusammenarbeit besteht. Die Hauptlieferanten kommen aus der EU und sind seit 20 Jahren verlässliche Partner.

Sie haben weitere Fragen? Wenden Sie sich gern an uns – aktuell bitte ausschließlich per Mail unter ­gutentag@buero-vip.de.

Die Praxen bleiben geöffnet

Physiotherapeuten behandeln Patienten auch während der Coronakrise wie gewohnt weiter

Gemeinsam für die Gesundheit Foto: Kzenon, Adobe Stock

„Liebe Patientinnen und Patienten, auch in schweren Zeiten leisten wir unseren Beitrag und stehen Ihnen zur Seite. Deshalb haben die Praxen der Physiotherapie weiterhin geöffnet und behandeln wie gewohnt ihre Patientinnen und Patienten“, betont Matthias T. Paulsen, Landesgruppenvorsitzender des VPT M-V (berufsständische Vertretung der Physiotherapeuten sowie der Masseure / Medizinschen Bademeister). „Selbstverständlich achten wir dabei ganz besonders auf Hygiene und treffen Schutzmaßnahmen, um Ansteckungen zu vermeiden. Rufen Sie bei Bedarf einfach in Ihrer Physiotherapie an und vereinbaren Sie einen Termin.“

Ob Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden oder Podologen – unter den Heilmittelerbringern wächst in diesen Tagen allerorts die Verzweiflung. Grund ist, dass wegen der Coronakrise immer mehr Patienten ihre Behandlungstermine absagen. Die selbstständigen Praxisinhaber und deren Angestellte bringt das immer näher an den Rand des wirtschaftlichen Ruins. „Sollten die Praxen aus finanziellen Gründen schließen müssen, wird dies auch in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur jetzt in der Krise, sondern auf Dauer massive Versorgungsprobleme bringen, was am Ende allen Patien­ten schadet, weil es Heilungsprozesse verzögert oder unmöglich macht“, heißt es vom VPT.

Weitere Informationen: www.physiotherapeuten-notdienst.de

Oh Mann, ich hab’s im Kreuz!

Thema Rückengesundheit: Kowsky lädt am 18. März zum Arzt-Vortrag ein

Hexenschuss, Bandscheibenvorfall, Ischias-Beschwerden, Nackenschmerzen – es gibt etliche Arten von Rückenschmerzen. Woher kommen sie, und wie werde ich sie wieder los? Darum geht es beim Kowsky-Vortrag „Rückengesundheit“. Foto: Kowsky

Rückenleiden gelten in Deutschland als Volkskrankheit Nummer eins. Kein Wunder, dass Vorträge, bei denen es um das Thema Rücken geht, auch in Schwerin so gut besucht sind. Sybille Koppelwiser vom Sanitätshaus Kowsky erinnert sich: „Rappelvoll war es bei unserer Veranstaltung zur Rückengesundheit im vergangenen Jahr. Vorsorglich stocken wir unseren nächsten Info-Nachmittag am 18. März im Schweriner Intercity-Hotel am Bahnhof mit weiteren Sitzplätzen auf. Schließlich soll sich keiner die Beine in den Bauch stehen oder gar noch Rückenschmerzen bekommen. Von 15 bis 18 Uhr läuft die Veranstaltung, der Eintritt ist frei.“
Sybille Koppelwiser begrüßt das große Interesse am Thema Rückengesundheit, schließlich sei es wichtig, aktiv zu werden und etwas für seinen Rücken zu tun. Was das alles sein kann, berichtet die Orthopädin Dr. Karin Krüger in ihrem interessanten Vortrag. Sie spricht die typischen Erkrankungen an, zeigt Behandlungsmöglichkeiten auf und erklärt, was jeder Einzelne selbst tun kann. Denn bevor es leichtfertig ans Operieren geht, sollten alle möglichen anderen Therapien ausgeschöpft werden. Stressbedingte Rückenleiden lassen sich beispielsweise gut mit Achtsamkeits- und Entspannungsübungen sowie Meditation in den Griff bekommen.
Den Rücken stärken wird Karin Krüger am 18. März die Schweriner Physiotherapiepraxis Daniel Schmidt. Er möchte den Teilnehmern praktische, vorbeugende Techniken und schmerzlindernde Übungen zeigen, die sie in ihren Alltag integrieren können.
Was für moderne Hilfsmittel es bei Rückenleiden auf dem Reha-Markt gibt, zeigen Mitarbeiter des Sanitätshauses Kowsky. Schwester Susanne sagt: „Die Palette reicht von Rücken stärkenden Gesundheitsschuhen bis hin zu stabilisierenden und entlastenden Rückenorthesen. Um zu erfahren, was einem gut tut, hilft nur eins: ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!“

Durchblick bei der Kosmetik

Was drin in den Produkten? Ein Produktscan gibt Aufschluss

Was sind das für Inhaltsstoffe, und was bewirken die? Eine App hilft, diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Foto: rh2010/stock.adobe.com/akz-o

Auch wenn auf Kosmetikprodukten, Verpackungen oder Beipackzetteln jeder verwendete Stoff in einer Inhaltsstoffliste aufgeführt werden muss – für viele sind die komplizierten Namen nur schwer verständlich.
Eine neue Verbraucher-App schafft hier Abhilfe, indem sie per Produktscan für alle in einem Kosmetikprodukt verwendeten Stoffe die wichtigsten Informationen bereithält. Die App mit dem Namen Cosmile gibt zu jedem Inhaltsstoff die deutsche Bezeichnung an und beschreibt genau, welchen Zweck dieser Stoff in kosmetischen Produkten erfüllt.
Der Nutzer kann außerdem Inhaltsstoffe, auf die er ein besonderes Augenmerk richten möchte, markieren. So wird der User bei jedem weiteren Produktscan auf diese ausgewählten Inhaltsstoffe hingewiesen.
Das ist insbesondere für Allergiker interessant, die mit Hilfe der App sehr schnell feststellen können, ob ein Produkt einen Stoff enthält, auf den sie mit einer Unverträglichkeit reagieren. Die zusätzliche Favoritenfunktion ermöglicht es außerdem, beliebte Produkte im persönlichen Produktregal zu speichern. Sollte sich an der Produktzusammensetzung einmal etwas ändern, wird dem Nutzer dies sofort angezeigt.
Damit die Nutzer die Informationen zu den kosmetischen Inhaltsstoffen schnell und unkompliziert erhalten, setzt die App auf eine einfache Handhabung. So muss nach dem Herunterladen nur der Strichcode auf dem Produkt gescannt werden. Die App zeigt dann die gewünschten Informationen zu allen im Produkt enthaltenen Stoffen an. Sie steht sowohl für iOS- als auch für Android-Betriebssysteme im Apple-App-Store und unter Google Play kostenlos zum Herunterladen bereit.
Die App ist neutral und verzichtet auf Bewertungen von Inhaltsstoffen und Produkten. Die App bietet vielmehr wissenschaftlich fundierte Hintergrundinforma­tionen. Hierfür greift sie auf eine umfassende Datenbank zurück, in der Informationen von zirka 25.000 kosmetischen Inhaltsstoffen hinterlegt sind.
Die Datenbank basiert auf dem aktuellen Wissensstand, wissenschaftlichen Einschätzungen sowie den Bewertungen der verantwortlichen Behörden.

Müde Beine werden munter

Kowsky lädt am 26. Februar zum anschaulichen „Tag der Venengesundheit“

Schwester Susanne blickt dem „Tag der Venengesundheit“ gespannt entgegen. „Es wäre schön, wenn sich wieder viele auf die Beine machen in unsere Filiale“, sagt sie. Foto: Kowsky

Stylish und therapeutisch zugleich geht es beim kommenden „Tag der Venengesundheit“ im Sanitätshaus Kowsky zu. Schwester Susanne schickt voraus: „Wir wollen am Mittwoch, 26. Februar, einen Blick auf die Beine werfen und Ursachen sowie Therapiemöglichkeiten von Venenleiden beleuchten. Obendrein bieten wir von 9 bis 17 Uhr Venenmessungen an. Bitte vorab anmelden. Alle anderen können so vorbeikommen und mit den neuesten medizinischen Kompressionsstrumpf-Modellen der Saison auf Tuchfühlung gehen.“
Die Kowsky-Mitarbeiter widmen an diesem Tag auch dem leidigen Thema An- und Ausziehen. Vor Ort stehen verschiedene Anziehhilfen zum Ausprobieren bereit. „Ich möchte nicht wissen, was abends unter manchen Dächern los ist, weil sich die Strümpfe nicht ausziehen lassen“, sagt Schwester Susanne. „Oft bekommt man nach dem Runterrollen den gebauschten Stoff nicht mehr über die Hacken, weil da so ein Druck drauf ist. Wer dann noch Probleme mit den Händen hat …“
Präsentieren möchte Schwester Susanne beim „Tag der Venengesundheit“ auch ihre neueste „Entdeckung“. Es handelt sich um die erstaunlich gut aussehenden Kompressionssocken der Firma Sockwell. Im vergangenen Jahr stachen ihr die lebensfrohen Modelle auf einer Messe ins Auge. Von wegen langweilige Farben und Muster. Das war gestern. Die kniehohen Socken machen schöne Beine, und sie sind angenehm zu tragen, da sie unter anderem aus Merinowolle und Bambus gewebt sind.
„Die Strümpfe der Kompressions­klasse 1 und 2 sind für diejenigen optimal, die unter schweren und angespannten Beinen leiden“, weiß Schwester Susanne. Sie selbst streift sie sich an langen Arbeitstagen, Autofahrten und auf Reisen über. „Ich fühle mich dann abends nicht so kaputt und müde. Das liegt daran, das die Strümpfe die Blutzirkulation stimulieren und den regen Rückfluss ermöglichen. Außerdem helfen sie, Krampfadern vorzubeugen.“
Auch beim Sport machen Sockwell-Strümpfe eine gute Figur. Sie sind dann allerdings kürzer und stabilisieren zusätzlich noch den Knöchelbereich. Weich gepolstert sind die Modelle, die eigens für Leute mit Fersensporn hergestellt werden. Für Diabetiker bietet
Sockwell ebenfalls passende Modelle an.
Beim „Tag der Venengesundheit“ rückt auch das Thema „Offene Beine“ in den Fokus. Hier möchte Schwester Susanne ein Wickelsystem vorstellen, bei dem der Betroffene oder Pflegende nicht mehr auf Pütter-Binden zugreifen muss. Dank eines Klettsystems lässt sich der Verband einfacher anlegen. Interessant dürfte diese Technik auch für Pflegedienstmitarbeiter sein, weil es ihnen die Arbeit erleichtert und sehr viel Zeit spart.

Sport verlängert das Leben

Körperliche Betätigung senkt unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Bewegung ist in jedem Alter wichtig. Foto: leszekglasner, Adobe Stock

Wer im fortgeschrittenen Alter körperlich aktiv ist, lebt voraussichtlich länger. Und zwar nahezu unabhängig davon, ob man sich bereits vorher sportlich betätigt hat oder nicht. Zu diesem Ergebnis kamen jüngst Wissenschaftler der Universität Cambridge in ihrer Studie „Physical activity trajectories and mortality“ – zu Deutsch etwa Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und Sterblichkeit.
Der zufolge sinkt das Sterberisiko, wenn man im höheren Lebensalter seine körperliche Aktivität steigert, sprich sich mehr bewegt. Das gilt demnach auch für Menschen, die eine medizinische Vorgeschichte in Form von Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen haben. Die Untersuchung lässt sich mit der simplen Aussage zusammenfassen: Aktiv bleiben im Alter verlängert Leben.
Dafür werteten die britischen Wissenschaftler die Daten von 14.599 Männern und Frauen im Alter von 40 bis 79 Jahren aus, die an der „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition in Norfolk (EPIC-Norfolk)“-Studie in den Jahren 1993 bis 1997 teilgenommen hatten. Dabei ging es um die Zusammenhänge zwischen gesundheitsrelevantem Verhalten und der Sterblichkeit von Männern und Frauen. Zu den gesundheitlich maßgeblichen Faktoren zählte in dieser Studie neben der Ernährung sowie Rauchen und Alkoholkonsum auch die körperliche Aktivität der Testpersonen.
Die britischen Epidemiologen konnten nachweisen, dass allein eine Steigerung der Bewegung das Sterberisiko um rund ein Viertel senken kann. Und die Gefahr, an Herz- oder Gefäßleiden frühzeitig zu versterben, nahm demnach bei körperlich aktiven 40- bis 80-Jährigen sogar um knapp ein Drittel ab. Zudem verringerte sich die Gefahr eines vorzeitigen Krebstodes um rund zehn Prozent.
Die meisten Vorteile aus körperlicher Aktivität ziehen nach Meinung der Wissenschaftler diejenigen, die bereits in der ersten Hälfte ihres Lebens ausreichend körperliche Bewegung hatten – sei es in Beruf oder Freizeit – und die später noch aktiver wurden: Diese Menschen kamen in der Studie auf ein um 42 Prozent geringeres Sterbe­risiko.

Kompression hilft

Kowsky mit Aktionstag „Lymph- und Lipödem“ am 29. Januar

Schwester Susanne informiert interessierte Teilnehmer. Foto: Kowsky

Mit farbenfrohen Kompressionsstrümpfen der neuesten Generation wird Schwester Susanne am 29. Januar die monatliche Veranstaltungsreihe des Sanitätshauses Kowsky eröffnen. „Lymph- und Lipödem“ heißt der Aktionstag, an dem sich von 9 bis 17 Uhr in der Nikolaus-Otto-Straße 13 alles um jenes Thema dreht, worunter größtenteils Frauen leiden: dicke Arme und dicke Beine. Lipödem und Lymphödem lassen die Glied­maßen durch falsche Fettverteilung und Flüssigkeit anschwellen. Was Frau dagegen tun kann, beleuchtet Schwester Susanne in lockerer Atmosphäre zusammen mit interessierten Teilnehmern.

Es geht um schmerzlindernde Kompressionstherapie, Lymphdrainage, Bewegung und Hautpflege. Die Kowsky-Mitarbeiterin zeigt Tricks beim An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen und sie gibt Tipps für langerhaltende Pflegemaßnahmen.

Ausprobiert werden kann an diesem Tag auch eine gut wirksame Methode, die sich „Apparative intermittierende Kompression“ nennt. Hinter dem trockenen Fachbegriff steckt die dritte Methode der Kompressionstherapie, neben Kompressionsstrümpfen und Kompressionsverbänden. Hierbei handelt es sich um mehrkammerige, doppelwandige Bein-, Arm-, Hüft- oder Hosenmanschetten, in die die Betroffenen ihre jeweiligen Gliedmaßen legen.

Die in den Manschetten eingearbeiteten Luftkammern erzeugen Druckwellen und sorgen damit für den Abtransport von Flüssigkeit, was wiederum zur Schmerzreduktion und zum Wohlbefinden beiträgt.
Das anerkannte Gerätesystem wird seit 30 Jahren betrieben, ist mittlerweile auch im Heimgebrauch üblich und wird von den Krankenkassen übernommen.

„Ebenso wie bei der manuellen Lymphdrainage wird das Herzkreislaufsystem entlastet“, ergänzt Schwester Susanne. „Die ’Apparative intermittierende Kompression’ eignet sich nicht nur für Betroffene, sondern auch für jene Menschen, die vorbeugend etwas für sich tun wollen, weil sie beispielsweise den ganzen Tag im Auto sitzen und abends unter müden Beinen leiden. Das Abschwellen von Armen oder Beinen steigert das Wohlgefühl.“

Um näher auf die Methode eingehen zu können, hat Schwester Susanne sich für den Aktionstag Verstärkung eingeladen und zwar einen Vertreter der Firma SLK, die die Manschetten-Modelle vertreibt. Wer also einmal in so ein Teil schlüpfen möchte, der kann das an diesem Tag tun. Um rechtzeitige Anmeldung wird hierbei gebeten. Für die bessere Planung der Veranstaltung bittet Schwester Susanne auch alle anderen Interessierten, sich vorab per Telefon anzumelden.

Wenn eine Sehhilfe nötig ist

Zusätzliche Kosten beim Augenarzt – wann zahlt die Kasse das „Brillenrezept“?

Sehstärkentest bei einer Augenoptikerin Foto: Thomas Northcut / Gettyimages.com

„Die Kosten für die Brillenverordnung müssen wir Ihnen extra berechnen.“ Diesen Satz hören viele gesetzlich Versicherte, die sich bei ihrem Augenarzt ein sogenanntes Brillenrezept ausstellen lassen. Unter welchen Bedingungen sie die Kosten tatsächlich selbst tragen müssen, erklärt Dr. Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).

Wer Probleme mit der Sehkraft hat, sollte einen Augenarzt um Rat fragen. „Klagt der Versicherte über Sehbeschwerden, werden die Kos­ten für die notwendigen Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen“, sagt Schenkel. Anders sieht es bei der Brillenverordnung aus. „Diese bezahlt die Kasse nur dann, wenn auch die Vor­aussetzungen für die anschließende Kostenübernahme der Sehhilfe vorliegen. Allerdings wird eine solche Verordnung auch nur dann benötigt.“

Eine solche Voraussetzung ist zum Beispiel gegeben, wenn man eine Brille mit mehr als plus oder minus sechs Dioptrien benötigt oder bei einer Hornhautverkrümmung eine Sehschwäche mit mehr als vier Dioptrien ausgeglichen werden muss. „In diesen und weiteren Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Sehhilfen in der Höhe vertraglich vereinbarter Preise. Auch die Kosten für die Brillenverordnung sind darin enthalten.“

Allerdings: Zahlt die Kasse keinen Zuschuss für die Sehhilfe, müsste der Patient auch die Kosten für die Ausstellung der Brillenverordnung selbst tragen.

Nicht immer ist eine Brillenverordnung notwendig, wenn Patienten eine neue Brille benötigen. „Unerlässlich ist die Verordnung, wenn die Krankenkasse die Kosten für eine Sehhilfe übernimmt“, sagt Schenkel. In diesem Fall benötigt der Optiker das Dokument, um mit der Kasse abrechnen zu können. Muss der Versicherte die Kos­ten für die neue Brille ohnehin komplett selbst tragen, reicht es in der Regel aus, um Einsicht in die Patientenakte zu bitten.

„Dieses Recht steht jedem Patienten auch beim Augenarzt zu“, weiß Schenkel. In der Akte sind die aktuellen Messwerte dokumentiert. Nur wenn der Patient eine spezielle Bescheinigung etwa für den Arbeitgeber oder die Fahrprüfung wünscht, muss er diese privat bezahlen.

Unsichtbare Helfer
für die richtige Diagnose

Das Labor MVZ Westmecklenburg ist Partner für rund 600 Ärzte und Krankenhäuser der Region

Täglich werden aus etwa 10.000 Probenröhrchen mehr als 50.000 Analysen vorgenommen. Der Labor-Mitarbeiter Tommi Kiel sichtet hier die Blutbild-Monovetten. Foto: Jens Müller

Obwohl das Labor MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) Westmecklenburg entscheidend an Diagnosestellungen beteiligt ist, kennt kaum jemand das Labor, seine Mitarbeiter und deren Aufgaben. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes basieren knapp zwei Drittel aller klinischen Diagnosen maßgeblich auf Labor­untersuchungen.

Gegründet wurde das Schweriner Labor im Jahr 1991. Mit wachsender Zahl der Laboruntersuchungen stieg auch die Zahl der Mitarbeiter an – von damals 10 auf nun mehr als 100 Mitarbeiter.
Rund 600 niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser der Region vertrauen auf die Fachkompetenz des Labors und senden zirka 10.000 Probenröhrchen am Tag, aus denen mehr als 50.000 Analysen vorgenommen werden. Täglich fährt der Kurierdienst dafür etwa 6.000 Kilometer, um die Untersuchungsmaterialien durchs Land zum Labor zu transportieren.

Zu den Aufgaben des Labors gehören aber nicht nur Analysen und Messungen einzelner Laborparameter, sondern es werden aus den einzelnen Messwerten Befunde erstellt, die den Ärzten in den Arztpraxen und Krankenhäusern bei ihrer täglichen Arbeit helfen. Vor allem der enge Kontakt zu den Einsendern zeichnet das Labor aus. Die 15 Fachärzte und Naturwissenschaftler stehen den einsendenden Ärzten beratend zur Seite und helfen bei schwierigen Diagnosen, die richtigen Laborparameter zu untersuchen.

Seit vier Jahren gehört das Labor der Limbach Gruppe an und zählt seitdem zur größten inhabergeführten Laborgruppe Deutschlands. Den Patienten und Ärzten stehen damit mehr fachliche Expertise und labormedizinisches Know-how zur Verfügung. Die einzelnen Labore der Gruppe sind untereinander vernetzt und pflegen intensiven fachlichen Austausch.

Zurück auf den eigenen Beinen

Das Sanitätshaus Kowsky betreut mit Leif Schellknecht seinen ersten Roboteranzug-Träger

Eine Maschine zum Anziehen: Leif Schellknecht ist mit seinem Exoskelett zum Check im Sanitätshaus Kowsky Schwerin beim Orthopädiemeister Torsten Lindig Foto: Kowsky

„Sag Bescheid, wenn Du mal wieder im Schlossparkcenter unterwegs bist. Dann komm ich und mach ein paar Fotos von dir.“ Leif Schellknecht lächelt: „Mach ich“, antwortet er und winkt Orthopädietechnikmeister Torsten Lindig noch kurz zu, bevor er das Sanitätshaus Kowsky verlässt. Der 47-Jährige ist gut drauf.

Alles läuft bestens für den querschnittsgelähmten Rollstuhlfahrer, der mit seiner Familie in Karstädt lebt. Seit er am Körper dieses Gerüst trägt, das an einen Roboter erinnert, kann er seine Beine wieder bewegen. Mit Hilfe von Schienen, die an seinen Ober- und Unterschenkeln entlang laufen und in den Schuhen enden. Dort sorgen Metallplatten dafür, dass Leif Schellknecht seine Füße anheben kann. Sensoren messen die Bewegungen seines Oberkörpers und setzen sie in Schritte um. Über eine Steuerung am Handgelenk kann er die Geschwindigkeit eingeben.

Auch heute hat der Mecklenburger bei seinem Besuch im Sanitätshaus Kowsky ordentlich Gas geben.
Schließlich wollte er Orthopädietechnikmeister Torsten Lindig, der sich um ihn und das Exoskelett kümmert, zeigen, wie gut es mit dem Aufstehen, Hinsetzen, Gehen und Richtung wechseln klappt. Sogar das Treppensteigen ermöglicht das Gerät. Seine Tochter wohnt im fünften Stock; ohne Fahrstuhl, und bis dort hinauf hat er es schon geschafft!

Leif Schellknecht war Industriekletterer, bis er vor knapp zwei Jahren aufgrund einer Tumor­erkrankung eine Rückenmarksschädigung erlitt. Ein Leben im Rollstuhl lag vor ihm. Als er vom Exoskelett hört, fährt er zur größten deutschen Rehamesse (RehaCare) nach Düsseldorf. Am Stand der Firma ReWalk steht für ihn fest: „So ein Teil will ich haben.“

Kein leichtes Unterfangen. Das Exoskelett ist erst seit 2013 in Deutschland erhältlich. Aufgrund der hohen Kosten – Leif Schellknecht schätzt sie samt Training und allem drumherum auf 150 000 Euro – gibt es hierzulande bisher nur wenige, die so eine Art Robotergerüst tragen. Tendenz steigend. Schließlich besitzt das Exoskelett von ReWalk auch eine Hilfsmittelnummer und damit die Voraussetzung für eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung. „Letztlich“, weiß Torsten Lindig, „hängt die Bewilligung noch von vielen einzelnen Faktoren ab, wie Körpergröße, Gewicht, Knochendichte, Lähmungsgrad und eigener Fitness. Größere Chancen hat auch, wer noch nicht zu lange im Rollstuhl sitzt.“

Torsten Lindig ist jedenfalls stolz, dass er als Orthopädietechnikmeister erstmals jemanden mit so einem hochentwickelten Reha-Gerät begleiten kann. Und er freut sich unglaublich mit ihm, wenn er Fortschritte macht: „Und die macht er. Seit diesem September besitzt Leif Schellknecht sein eigenes Exoskelett und schon sieht man, wie gut es ihm tut. Seine Verdauung hat sich verbessert, die Durchblutung, die Muskelmasse nimmt zu. Er schläft ruhiger und fühlt sich seelisch stabiler“, sagt Lindig. Schellknecht fügt hinzu: „Letzteres liegt natürlich daran, dass man sich ganz anders wahrgenommen fühlt, wenn man steht. Es wird nicht immer nur auf dich ’herabgeschaut’, sondern du begegnest den Menschen auf Augenhöhe.“

Auch auf Arbeit klappt es prima. Der Karstädter arbeitet zwei Wochen durchgängig für ein Off­shore-Windkraftunternehmen auf Rügen. Dabei verbringt er jeden Tag bis zu acht Stunden am Stehpult. Auch in seiner Freizeit nutzt er das Exoskelett, so oft es geht. Zum Beispiel für einen Stadtbesuch und Bummel durch das Schweriner Schlossparkcenter. Aus eben diesem Grunde möchte Torsten Lindig beim nächsten Mal ein paar Fotos von ihm schießen – damit ihm Interessierte, die zu ihm kommen, auch all die Dinge glauben, die er ihnen über Leif Schellknecht und dessen Roboteranzug erzählt.

Wer auch auf den Rollstuhl angewiesen ist und daran Interesse hat ReWalker zu werden, kann sich die notwendigen Informationen jederzeit im Sanitätshaus Kowsky holen. 

Für die Organspende

Selbsthilfegruppe „das zweite Leben“ wieder in Schwerin zu Gast

MV-Sozialministerin Stefanie Drese (3. v. r.) im Gespräch mit Mitgliedern des Vereins „das zweite Leben – Nierenlebenspende“ Foto: S. Krieg

Am 30. November präsentierte sich die Selbsthilfegruppe „das zweite Leben – Nierenlebendspende“ erneut auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt. Die Mitglieder des Vereins warben für die Organspende und verteilten an die Passanten Lebkuchenherzen mit Informationsmaterial und Organspendeausweisen.

Unterstützt wurden sie dabei von Stefanie Drese, der Sozialministerin unseres Landes. Sie plädiert wie auch die Gruppe „das zweite Leben“ für die Widerspruchslösung. Das bedeutet: Wer sich nicht explizit dagegen ausspricht, ist nach seinem Tod automatisch Organspender. Laut Plan wird im Januar im Bundestag über ein entsprechendes Gesetz abgestimmt.

Drese sagt: „Ich bin schon gespannt, wie das Thema im Bundestag entschieden wird. Die Widerspruchslösung verpflichtet die Leute ja nicht dazu, Organspender zu werden, aber es zwingt sie dazu, über das Thema nachzudenken.“ Die Aktion der Selbsthilfegruppe auf dem Weihnachtsmarkt begrüße sie in dem Zusammenhang sehr. „Mit Betroffenen zu sprechen, ist doch etwas ganz anderes, als sich lediglich Info-Materialien duchzulesen, die man vielleicht zugeschickt bekommen hat.“

Brunhilde Ernst, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe, kann das bestätigen. „Die Menschen, mit denen wir hier ins Gespräch kommen, sehen dass es uns gut geht – auch mit nur einer Niere.“ Man müsse nur ganz wenige Dinge beachten, zum Beispiel immer viel trinken, können sonst aber leben wie vorher.

Die Mitglieder der Gruppe sind alle entweder Spender oder Empfänger einer Niere. Ihnen geht es daher auch um die Organspende zu Lebzeiten. Mit ähnlichen Aktio­nen ist der Verein unter anderem regelmäßig auch in Dresden und in Basthorst (bei Ratzeburg) unterwegs; hinzu kommen Patienten­seminare an den Kliniken, in denen Organe transplantiert werden.

Unterstützt wurde die Aktion der Selbsthilfegruppe auch in diesem Jahr von der BARMER.

Die richtigen Mittel gegen
Dekubitus und Sportverletzungen

Kowsky lädt ein zu Informationsveranstaltungen am 20. November und am 4. Dezember

Sportliche Betätigung ist wichtig und macht Spaß. Kowsky-Mitarbeiter Torsten Lindig spielt zum Beispiel regelmäßig Badminton. Foto: Kowsky

Wundliegen, Wundsitzen – vor allem Senioren und Kranke, die bedürftig sind und sich kaum bewegen können, leiden häufig an Druckgeschwüren. Dekubitus lautet der medizinische Name. Schwester Susanne vom Sanitätshaus Kowsky erläutert: „Einem gesunden Menschen kann das nicht passieren, denn er ändert, vor allem beim Schlafen, ständig seine Position. Doch bei denen, die sich zu wenig bewegen, entstehen derlei Wunden schnell an Stellen, wo sich Knochen direkt unter der Haut befinden, also Steißbein, Fersen, Hüfte, Schulterblätter, Ellenbogen …“

Wichtig ist, dass es erst gar nicht zum Wundliegen oder Wundsitzen, beispielsweise im Rollstuhl, kommt. Denn derartige Hautverletzungen sind äußerst schmerzhaft und heilen meist nur sehr langsam ab. Druckgeschwüre sind sozusagen das Schreckgespenst der Pflegenden – ganz gleich ob in der Einrichtung oder zu Hause.“

Doch was ist zu tun? Hilfreiche Antworten finden Pflegekräfte, Mitarbeiter von Arztpraxen, betreuende Angehörige und alle an diesem Thema Interessierte bei der großen Kowsky-Infoveranstaltung am 20. November. Unter dem Motto „Wundversorgung und druckentlastendes Sitzen und Liegen“ geht es im Bildungs- und Technologiezentrum in der Werkstraße in Schwerin Süd von 11 bis 17 Uhr zur Sache.

Gezeigt werden Sitzkissen, Matratzen und Lagerungshilfsmittel, die ein Wundliegen erfolgreich verhindern. „Außerdem können die Teilnehmer Wundauflagen aus verschiedensten Materialien anschauen und befühlen“, sagt Schwester Susanne. „Um 14 Uhr haben wir dann eine Wundauf­lagenspezialistin zu Gast, die sich besonders dem Thema Wundversorgung widmen wird.“ Ein Ansprechpartner einer Firma, die sich auf hochwertige Sitzkissen und Auflagen zur Vorbeugung und Therapie von Druckleiden spezialisiert hat, ist ebenfalls vor Ort und wird Fragen beantworten. Auch die Übernahme der Kosten durch verschiedene Kostenträger ist Thema dieses Tages.

„Wichtig ist nur, dass sich Interessierte für den Vortrag bitte vorher bei uns im Sanitätshaus Kowsky anmelden. Bei der letzten derartigen Veranstaltung wurden wir von den vielen Teilnehmern überrannt. Wir möchten aber, dass alle ihren Sitzplatz bekommen und in Ruhe den interessanten Anregungen der Referentin lauschen können“, sagt Schwester Susanne abschließend.

Sportverletzungen vorbeugen

Sport ist Mord sagen die einen. Sport macht Mordsspaß die anderen. Kowsky-Mitarbeiter Torsten Lindig zählt sich zu den letzteren. Mehrmals die Woche spielt er Badminton. Er hält sich durch Sport beweglich und fühlt sich auf Arbeit und in der Freizeit ausgeglichen und energiegeladen. Dennoch weiß der Orthopädietechnikmeister was zu tun ist, wenn es zu Verletzungen kommt, beispielsweise im Knöchelbereich: „Dann greift das Pech-Schema. Heißt: Pause einlegen, Kühlen, Kompression rauf, damit die Schwellung von vornherein klein gehalten wird und das verletzte Körperteil hochlegen.“

Wer sich mit Torsten Lindig ausführlicher über Sportvorsorge und Sportverletzungen austauschen will, der ist am 4. Dezember ins Sanitätshaus Kowsky eingeladen. „Vom Tennisarm bis zum Läuferknie“ heißt die Veranstaltung, bei der sich von 9 bis 18 Uhr alles um das Thema Sportverletzungen dreht. Betroffen sind bekanntlich am ehesten das Sprunggelenk, Rücken, Knie, Achillessehne, Meniskus, Muskeln, Gelenke.

Torsten Lindig gibt Rat, was zu tun ist und wie man durch Aufwärmen, der richtigen Kleidung und Schuh­einlagen Verletzungen vorbeugen kann. Er greift auch die bevorstehende Skisaison auf. Denjenigen, die sich Verletzungen zugezogen haben, zeigt er, welche Erleichterungen Bandagen und Orthesen bringen.

Impfen ist Familiensache

Kampagne „MV impft – gemeinsam Verantwortung übernehmen“ wirbt für wirksamen Schutz

Eine Impfung ist schnell erledigt. Foto: Adam Gregor, Adobe Stock

Die Virusgrippe ist eine ernsthafte Krankheit – Grund genug, sich mit einer Impfung zu schützen. Dafür ist jetzt ein geeigneter Zeitpunkt, denn geimpft wird einmal jährlich vor der Grippesaison. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe betont: „Bis Ende November ist die günstigste Zeit, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Wer sich selber durch das Impfen schützt, schützt auch andere.“

Überall dort, wo Menschen in Kontakt kommen, wird die Übertragung von Infektionskrankheiten begünstigt. Die Grippeimpfung schützt auch Personen, die ein erhöhtes Risiko haben, sich anzustecken, weil sie mit vielen Menschen Kontakt haben. Chronisch Kranken, Menschen über 60 und Schwangeren wird die Impfung ebenfalls empfohlen.

Um über die Wichtigkeit des Impfens zu informieren und weiter aufzuklären, hat das Gesundheits­ministerium gemeinsam mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales die Impfkampagne „MV impft – gemeinsam Verantwortung übernehmen“ gestartet. Ziel ist es, das Thema Impfen wieder stärker in den Blickpunkt der Bevölkerung zu rücken. Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Besonders wichtig sind die Basis­impfungen im Kindes- und Jugendalter und später die sogenannten Auffrischimpfungen, um lebenslang einen Schutz zu haben.

Online unter www.mv-impft.de gibt es zielgruppenspezifische Informationen: für Eltern und Kinder, junge Erwachsene und Senioren. Interessierte erfahren hier die Termine von Impfsprechstunden und Aktionstagen sowie eine Liste der empfohlenen Impfungen.

Mit den Krankenkassen hat Mecklenburg-Vorpommern seit Jahren eine Impfvereinbarung, nach der Kosten für die von den Gesundheitsämtern durchgeführten öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen gemäß GBA-Schutz­impfungs-­Richtlinie erstattet werden. Auf der Basis von Verträgen mit den Gesundheitsämtern bieten auch Betriebsärzte diese Impfungen an. Somit können Betriebsärzte nicht nur bei ihren Beschäftigten den Impfschutz kontrollieren sondern auch fehlende Schutzimpfungen nachholen.

Mehr Lebensqualität trotz MS

Hilfe und Hintergrundinformationen vom MS-Servicecenter für Multiple-Sklerose-Betroffene

Das Leben trotz Krankheit genießen
Foto: Aleshyn_Andrei/shutterstock.com/akz-o

Das Leben mit Multipler Sklerose (MS) stellt Betroffene vor viele Herausforderungen. Langfristig gelten für Erkrankte aber die gleichen Bedingungen für ein glückliches Leben wie für gesunde Menschen. Dazu gehören zum Beispiel Freunde, Familie und berufliche Erfüllung. Wichtige Voraussetzungen für mehr Lebensqualität: Wissen und ein bewusster Umgang mit MS.

MS ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Sie wird meist im Alter zwischen 20 und 40 Jahren diagnostiziert, Frauen sind zwei- bis dreimal so häufig betroffen wie Männer. Weltweit gibt es circa 2,5 Millionen Erkrankte – rund 200.000 davon in Deutschland. Häufig verläuft die MS in Schüben. Die Symptome sind dabei vielfältig und reichen von Kribbeln und Müdigkeit über Taubheitsgefühle und Schmerzen bis hin zu Lähmungen und Spastik.

Oft stellen Ärzte die Erstdiagnose MS, wenn Patienten plötzlich schlecht sehen. Denn: Ist der Sehnerv betroffen, kommt es zu Sehstörungen. Bislang gilt MS als nicht heilbar, ist aber heutzutage durch Medikamente gut behandelbar. Je früher MS diagnostiziert und mit der Therapie begonnen wird, desto besser. So kann beispielsweise die Zahl der Schübe verringert und das Fortschreiten der Erkrankung verzögert werden.

Ein umfangreiches Wissen über MS, notwendige Therapien und Hilfsmittel (bei eingeschränkter Mobilität) können Patienten und deren Angehörigen beim Umgang mit der Erkrankung helfen.

Auf www.ms-life.de finden Betroffene Hintergrundinformationen und Serviceangebote sowie Aktuelles rund um MS. Auch ein Austausch mit anderen Betroffenen kann durch deren Ideen und Anregungen eine gute Unterstützung sein. Regelmäßige Bewegung und Physiotherapie sind außerdem Bestandteile einer umfassenden MS-Therapie. Mit Bewegung und Sport können, je nach Krankheitsstatus, einzelne Symptome gelindert werden.

Das Team vom MS-Servicecenter ist auf die Hilfestellung für Betroffene spezialisiert. Dort kann man sich auch für den monatlichen Newsletter MSlife anmelden.

www.ms-life.de

Lattenroste für gutes Liegen

Die richtige Unterfederung für die Matratze finden

Gerade für Seitenschläfer sind Lattenroste wichtig.
Foto: Ergosleep/akz-o

Ist die Wirkung eines Lattenrostes unter einer Matratze zu vernachlässigen? Reicht ein einfaches, starres Modell, das sich jeder selbst basteln kann? Renommierte Schlaf–experten sagen, nein, das genüge auf keinen Fall.

Die Wirkung der Unterfederung bezüglich der Liegequalität hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind unter anderem Körperbau, Schlafstellung und gegebenenfalls gesundheitliche Probleme sowie die Dicke und die Qualität der Matratze.

Beispiel Körperbau und Schlafstellung: Da der flexible Lattenrost die Matratze unterstützen soll, ist sein Effekt vor allem bei besonderer Beanspruchung messbar. Ein leichter Rückenschläfer braucht deutlich weniger Unterstützung als ein schwerer oder breitschultriger Seitenschläfer. Aussagen bezüglich der eingeschränkten Wirksamkeit von Lattenrosten vor allem auf Rückenschläfer beziehen. Zum Beispiel die Stiftung Warentest äußerte sich kürzlich so.

Auch der Sachverständigenrat der Möbelsachverständigen beim Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungs-Fachhandels (BVDM) plädiert vehement für eine flexible Unterfederung. Zudem kann eine gute Unterfederung durch Fachleute wirksam individualisiert werden. So sagt die Expertin Michaela Hilger zum Beispiel: „Bei Seitenschläfern mit breiteren Schultern ist die Anpassung der Matratze häufig nicht ausreichend. Erst die richtige Justierung einer funktionierenden Unterfederung sorgt für eine perfekte Anpassung.“ Wie entscheidend eine passende Unterfederung ist, kann man ohnehin selbst leicht erfahren, indem man seine Matratze probeweise auf den Boden oder auf einen starren Lattenrost legt.

Nicht jeder Rost eignet sich für jede Matratze. Vor allem Kaltschaummatratzen benötigen eine elastische Grundlage, damit sie sich nicht zu schnell durchliegen. Zudem sorgt ein Lattenrost für die notwendige Durchlüftung und damit für ein gesundes Schlafklima; auch Schimmelbildung und Stockflecken werden so verhindert.

Es ist deshalb dringend zu empfehlen, beim Kauf einer neuen Matratze auch den Lattenrost auf seine Eignung überprüfen zu lassen und eventuell neu zu kaufen. Im Extremfall kann ein alter und unpassender Rahmen die neue Matratze sogar beschädigen.

www.moebelsachversteandige.de

Für ein leichteres Leben

Das Sanitätshaus Kowsky veranstaltet am 23. Oktober in Schwerin einen Reha-Tag

Als zertifizierte rehaKind-Berater steuern die Kowsky-Mitarbeiter Marco Grunenberg und Torsten Zelck eigene wertvolle Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag bei.
Foto: Kowsky

Die Kowsky-Mitarbeiter sind Tag für Tag unterwegs, um Menschen in Schwerin und Umgebung mit Reha-Hilfsmitteln zu versorgen. Ab und an aber kehrt sich das Ganze auch mal um, zumindest an den besonderen Aktionstagen, an denen das Sanitätshaus Kowsky in die eigene Filiale einlädt. Dann sind es besonders viele Kunden, die nach Schwerin-Süd kommen.

Am 23. Oktober ist wieder so ein Tag. Kowsky-Mitarbeiter Marco Grunenberg sagt: „Es ist unser Reha-Tag, und wir laden von 9 bis 18 Uhr zum ausgiebigen Informieren und Ausprobieren ein.“

Grunenberg erläutert: „Unser Focus liegt dieses Mal auf der Versorgung von Kindern, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Auch diese Mädchen und Jungen sind Energiebündel, wollen toben, spielen und Neues entdecken. Damit sie am Familien-, Schul- und Freizeitleben teilnehmen können, gibt es kindgerechte Hilfsmittel. Doch die Produktpalette an Hilfsmitteln ist riesig. Da fühlen sich Eltern und Familienangehörige schnell überfordert.“

Zwar versuchen viele, sich auf den Internetseiten der Hersteller über die bestmögliche Versorgung für den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes zu informieren, doch  ist das längst nicht so effektiv wie ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Am Reha-Tag berichten daher Vertreter namhafter Hersteller, was es Neues auf dem Markt gibt und was für Möglichkeiten existieren, um die Mobilität von Kindern mit neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen zu fördern, deren Motorik, die richtige und stabile Körperhaltung, das frühzeitige Stehen und Gehen …

Aber nicht nur die Hersteller der Reha-Hilfsmittel sind vor Ort – auch Marco Grunenberg und Torsten Zelck vom Sanitätshaus Kowsky stehen gern Rede und Antwort. Beide sind rehaKind-Berater. Als internationaler Verein setzt sich rehaKind für die speziellen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Handicap ein. Der Verein hat ein Netzwerk erschaffen, das die Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Kinderrehabilitation ermöglicht.

Marco Grunenberg und Torsten Zelck können also jede Menge Wissenswertes zu Therapiestühlen, Autokindersitzen, Therapierädern, klassischen Rollstühlen, farbenfrohen E-Rollstühlen und Hilfen für Bad und WC berichten. Auch wie sich Kinderhochsitze dank eines Körperform-abdrucks perfekt an die anatomischen Ansprüche anpassen lassen. Doch auf dem Reha-Tag dreht sich nicht alles nur um die Jüngsten. Es gibt ebenfalls reichlich Informationen über aktuelle Entwicklungen zur Umfeldsteuerung für Erwachsene, die mit Hilfe der Augen oder des Kinns funktioniert.

Für Schulfach „Gesundheit“

Nach Ansicht von Experten reichen Biologie- und Sportunterricht nicht mehr aus

© photograhee.eu

Die Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin (GOTS) unterstützt die Forderung der Bundesärztekammer nach einem neuen Schulfach „Gesundheit“. Der Grund: Viele Kinder leiden unter Bewegungsmangel, Übergewicht und eingeschränkter Motorik. Die Gesellschaft werde immer kränker, warnen die Ärzte.

Allein in Deutschland leidet fast jedes siebente Kind zwischen drei und siebzehn Jahren unter Übergewicht. Knapp sechs Prozent davon sind sogar fettleibig. Doch damit nicht genug. In den orthopädischen Praxen werden immer häufiger Kinder vorstellig, die durch sitzende Lebensweise und körperliche Inaktivität Fehlstellungen, Dysbalancen oder eine völlig eingeschränkte Motorik zeigen.

Während ein Mensch in Deutschland 1910 noch im Schnitt 20 Kilometer am Tag gelaufen ist, waren es 2005 nur noch 800 Meter. Viele kommen heute nicht mal mehr auf 500 Meter Gehstrecke täglich. Rund die Hälfte der erwachsenen Deutschen ist übergewichtig. Es gibt rund 8 Millionen Diabetiker,  25 Millionen Hypertoniker und
20 Millionen Menschen mit Fettstoffwechselstörungen. 80 Prozent der Erkrankungen in Deutschland entstehen derzeit durch Fehl-Ernährung und Bewegungsmangel.

Kaum jemand kennt dagegen das empfohlene Maß der Weltgesundheitsorganisation an körperlicher Aktivität. Bei den 5- bis 17- Jährigen sollten es 60 Minuten Bewegung mit moderater bis hoher Intensität pro Tag sein, überwiegend im aeroben Bereich, dazu drei Mal pro Woche kräftigende Aktivitäten (spielerischer Natur).

Ab 18 Jahren liegt das Maß bei  rund 150 Minuten mit moderater oder 75 Minuten mit hoher Intensität pro Woche, überwiegend aerob, dazu mindestens zwei Mal pro Woche kräftigende Übungen. Ab 65 Jahre kommen mindestens drei Mal pro Woche Übungen zur Sturzprävention hinzu.

Damit die Jüngsten schon für Bewegung und Sport (zum Beispiel auch in Vereinen) begeistert und sie zu den Risiken des „No-Sports“ aufgeklärt werden, ist laut GOTS ein Unterrichtsfach „Gesundheit“ unabdingbar. Weder der Biologie- noch der begrenzte Sportunterricht könnten das leisten.

www.gots.org

Der stille Dieb am knochen

Kowsky-Vortrag am 25. September: Volkskrankheit Osteoporose – ein Orthopäde klärt auf

Knochen lieben Bewegung. Bei zu viel Ruhe werden sie porös und brüchig. Was Osteoporose mit uns macht, dar­über berichtet der Orthopäde Dr. Steffen Rotzoll am 25. September im Intercity-Hotel am Bahnhof. Foto: Kowsky

Das Thema Gesundheit steckt dem Team vom Sanitätshaus Kowsky gewissermaßen in den Knochen. Mal geht es um Venenleiden, mal um Rückenleiden, Wundversorgung, Inkontinenz … Regelmäßig lädt Kowsky zu inspirierenden und aufschlussreichen Vorträgen und Workshops ein. So auch im September. „Wenn das Alter in die Brüche geht“ könnte das Thema lauten. Denn letztlich geht es um die Krankheit Osteoporose, im Volksmund Knochenschwund genannt.

Dr. Steffen Rotzoll, ein Schweriner Orthopäde, mit dem das Sanitätshaus Kowsky gern zusammenarbeitet, wird am 25. September um 15 Uhr im Intercity-Hotel Schwerin einen „knackigen“ Vortrag zum Thema Osteoporose halten. Der Mediziner erklärt, was diese Krankheit eigentlich ist, an der nach Angaben des Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose zirka sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden. Fast jede dritte Frau erkrankt nach den Wechseljahren daran. Doch Osteoporose gilt längst nicht mehr nur als Leiden der Frauen. Inzwischen ist im höheren Alter jeder fünfte Betroffene männlich.

„Wie wird die Erkrankung festgestellt? Wie sieht die Behandlung aus? Welche Behandlungsmethoden gibt es?“ Fragen, die Dr. Rotzoll mit seinem Vortrag genauso beantworten wird wie: „Was kann ich selber tun, um meine Knochen zu stärken und zu schützen?“

„Fakt ist, dass diese Krankheit lange stumm ist und unerkannt bleibt“, sagt der Mediziner. „Es ist der stille Dieb am Knochen, der ihn porös werden lässt und die Mikroarchitektur zerstört. Erste Anzeichen von Osteoporose sind häufig Knochenbrüche, die wie aus dem nichts kommen. Da ist zum Beispiel der Patient, der am Sonntag seine Couch verrückt und plötzlich starke Schmerzen verspürt. Häufig steckt dahinter ein Wirbelbruch im Rücken. Typisch für diese Krankheit sind auch Hüft-, Schenkelhals-, Sprunggelenk- und Handgelenkbrüche. Diese Komplikationen nehmen immer mehr zu. Osteoporose ist ein riesiges Thema, die Kosten für die Gesellschaft enorm.“

Denn was oft folgt, ist ein Teufelskreis. Die Schmerzen und die Angst vor Stürzen, welche weitere Frakturen hervorrufen könnten, veranlassen viele Betroffene sich weniger und sehr vorsichtig zu bewegen. Schonhaltung führt jedoch zur Schwächung der Muskulatur, was wiederum den Knochenabbau weiter verstärkt.
Die Gründe, wie diese Krankheit entsteht, sind vielfältig. Neben genetischer Veranlagung spielen Ernährung und Bewegung eine Rolle. Auch gibt es Medikamente, wie Schilddrüsentabletten, Magensäureblocker und Antidepressiva, die den Ausbruch beschleunigen. „Der typische Patient ist nicht die übergewichtige Frau, sondern die hagere ältere Dame“, stellt Dr. Rotzoll fest.

Und was können Mann und Frau vorbeugend dagegen tun? „Wehret den Anfängen. Bewegung ist das A und O. Wenn die Muskeln aktiv sind, bleibt der Knochen stark. Außerdem sollte auf eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr geachtet werden“, betont der Orthopäde.

Gut erkennen lässt sich Osteoporose auch anhand einer Knochendichtemessung. Hierbei legt sich der Patient auf ein Gerät, das wie eine Untersuchungsliege aussieht. Je nach Körperregion dauert das einfache Prozedere eine Minute bis zehn Minuten. Anschließend wird der gemessene Wert mit der normalen Knochendichte Gleichaltriger verglichen. So lässt sich das Risiko für Frakturen relativ gut einschätzen. Klingt unkompliziert. Ist es auch.
Wer mehr über die Behandlung des Knochenschwunds und generell das Thema Osteoporose wissen möchte, dem sei empfohlen, den Vortrag von Dr. Steffen Rotzoll nicht zu verpassen. Gemeinsam mit seinen Zuhörern begibt sich der Experte auf Spurensuche nach dem stillen Dieb.

Gesünder im Büro arbeiten

Zwischendurch öfter mal vom Stuhl aufzustehen, ist eine Wohltat für den Körper

Ein bisschen Gymnastik im Büro Foto: Andrey Popov, Adobe Stock

Zu den meistverbreiteten Gesundheitsproblemen in Deutschland zählen Rückenbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine wesentliche Ursache dafür ist Bewegungsmangel. Unter diesem leiden insbesondere Menschen, die vor allem am Schreibtisch arbeiten. Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der Krankenkasse Barmer sagt: „Sehr viele Berufstätige bestreiten ihren Büroalltag hauptsächlich im Sitzen, allerdings ist der Mensch nicht dafür geschaffen, sich ein Drittel des Tages beinahe gar nicht zu bewegen. Wer gesund und fit bleiben möchte, braucht regelmäßige aktive Pausen.“
Zu langes Sitzen lasse die Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur verkümmern und steigere außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Körper braucht laut dem Sportwissenschaftler regelmäßige Pausen vom Sitzen, spätestens nach dreißig Minuten. Sinnvoll sei es beispielsweise, lieber die Kolleginnen im Nachbarbüro persönlich zu besuchen, statt aus Bequemlichkeit zum Telefonhörer zu greifen. „Wer sich ab und zu erhebt, tut nicht nur etwas für seine Gesundheit, sondern wird auch effizienter. Telefonate werden erstaunlicherweise deutlich kürzer, wenn man sie im Stehen führt. Auch ein Konferenzraum ohne Stühle erhöht die Effizienz von Meetings enorm“, berichtet der Sportwissenschaftler.
Immer größerer Beliebtheit erfreuten sich auch sogenannte Walk-and-talk-Meetings. Statt einer Besprechung im Büro würden Projekt-Ideen oder das Tagesgeschäft schlicht bei einem Spaziergang diskutiert. Das erspare den Beteiligten womöglich sogar die eine oder andere überflüssige Präsentation.
Beim Thema Gesundheit seien auch die Unternehmen gefragt. Modernen Arbeitgebern sei es mittlerweile klar, dass es für den Erfolg eines Unternehmens auch auf die Gesundheit der Mitarbeiter ankomme, sagt Möhlendieck. Mit einem ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagement, das auch die gesundheitsförderlichen Verhältnisse berücksichtige, lasse sich gezielt mehr Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren.

Was tun bei Venenleiden?

Veranstaltung „Kompressionstherapie – Versorgung von Lymph- und Lipödem“ am 28. August

Zum Thema Hilfe bei Venenleiden haben Schwester Susanne und ihre Kollegen vom Sanitätshaus Kowsky einen Experten der Firma Medi für einen Vortrag am 28. August eingeladen. Foto: Kowsky

Sie ist nicht gerade die beliebteste Therapie und gar zu gern wird sie auch mal abgebrochen. Dennoch ist die Kompressionstherapie dafür da, eine der wichtigsten Ursachen von Venenleiden zu beseitigen, den Blutstau in den Venen. Dieser führt häufig zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Problemen bei der Schuhauswahl.

Schwester Susanne vom Sanitätshaus Kowsky schätzt ein: „Man kann sagen, Venenleiden und Venenveränderungen zählen zu den modernen, sehr häufigen Zivilisationskrankheiten.“
Fast täglich hat sie mit Patienten zu tun, die Beschwerden haben, ausgelöst durch eine Bindegewebsschwäche. „Durch passende Kompressionsstrümpfe oder einen richtig angelegten Kompressionsverband treten bei den meisten schnell Schmerzfreiheit und ein Nachlassen der Beschwerden auf“, ergänzt sie. „Sicherlich empfinden viele das Tragen eines Verbandes oder Strumpfes als eher lästig. Dennoch muss man akzeptieren, dass das Venenleiden nicht wirklich geheilt und nur durch einen Kompressionsverband oder einen Kompressionsstrumpf die Ausbildung neuer Stauungen verhindert werden kann.“

Die Bandagierung des Beines ist keine neuzeitliche Erfindung. Sie wurde bereits in frühen Hochkulturen praktiziert. Schon Hippokrates, der berühmte Arzt der Antike, empfahl, „mit dem Verband das Blut nach dem oberen Teil des Körpers zu treiben.“

Die moderne Kompressionstherapie tritt jedoch nicht auf der Stelle. Immer neue Behandlungsansätze gibt es in der Branche. Darum geht das Sanitätshaus Kowsky gern aktuellen Fragen in der lymphologischen Kompressionstherapie auf den Grund. Und so lädt das Team am 28. August zum Fachvortrag „Kompressionstherapie – Versorgung von Lymph- und Lipödem“ ein.

Schwester Susanne sagt: „Der Vortrag richtet sich an ein breites Publikum. Willkommen sind Betroffene, Interessierte, gern auch medizinische Fachkräfte, wie Arzthelferinnen, Physiotherapeuten und Ärzte.“ Ein Spezialist der Firma Medi wird moderne Behandlungsansätze aufzeigen, über den aktuellen Stand der Therapie und die Versorgung informieren. Das Bayreuther Unternehmen Medi ist Wegweiser für die Zukunft der Kompressionstechnologie, basierend auf 65 Jahren Erfahrung.

Die Kowsky-Veranstaltung findet von 10 bis 15 Uhr im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Schwerin Süd, Werkstraße 600, statt. Zusätzlich zum Vortrag werden Venenmessungen sowie arterielle Druckmessungen angeboten. Zwar sind reichlich Plätze vorhanden, dennoch ist das Interesse bei solchen Veranstaltungen erfahrungsgemäß hoch. Daher wird um Anmeldung gebeten.

Sommerzeit ist Obstzeit

Früchte sind wertvolle Vitaminlieferanten und schmecken auch ohne Zucker gut

Ein leckerer und gesunder Snack auch für Kinder Foto: yanadjan, Adobe Stock

Wenn es im Sommer heiß und sonnig ist, reifen sie im heimischen Garten oder auf den Plantagen der hiesigen Landwirte besonders gut: Sommerfrüchte. Dr. Anja Luci, Ernährungsexpertin bei der Kaufmännischen Krankenkasse, sagt: „Die Auswahl an regionalen Obstsorten ist in dieser Jahreszeit besonders vielfältig und abwechslungsreich.“
Während die Erdbeerzeit vorbei ist, erreichen Heidelbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren jetzt ihre Vollreife. „Die Früchte schmecken wunderbar im Speiseeis, eignen sich als Zutat in fettarmen Joghurts oder lassen sich zu Marmeladen oder Konfitüren verarbeiten“, weiß Luci. Die Beeren lieferten wichtige Vitamine und Mineralstoffe. „Heidelbeeren haben beispielsweise einen hohen Ballaststoffgehalt, wirken antibakteriell und sind besonders wertvoll für die Verdauung“, sagt die Ernährungsexpertin.
Auch Steinobst wie Kirschen, Mirabellen oder Pflaumen haben Hochsaison. „Die Sommerfrüchte enthalten außen saftiges, süßes Fruchtfleisch und innen einen holzigen Kern. Ihr Gehalt an Vitaminen, Magnesium oder Eisen ist besonders hoch. Steinobst kann deshalb die Abwehrkräfte stärken und gilt als förderlich für den Knochenstoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System“, sagt Luci.
Die Obstsorten von A wie Aprikose bis Z wie Zwetschge schmecken pur oder werden gern beim Backen als Belag auf Kuchen verarbeitet.
„Grundsätzlich gilt: Alle Früchte sollten möglichst kalorienarm und frisch verzehrt werden. Aber Achtung: Mit fetthaltiger Schlagsahne oder größeren Mengen an Zucker wird der gesunde Effekt leider wieder zunichte gemacht“, sagt die Expertin.
Außerdem könne insbesondere Steinobst eine blähende Wirkung haben. „Die kernigen Früchte haben einen relativ hohen Säureanteil. Wer sie noch unreif oder in größeren Mengen isst, kann Verdauungsprobleme bekommen“, warnt die Expertin. Bei importierten Früchten aus dem Ausland ist zudem aufgrund der Belastung mit Insektenschutzmitteln Vorsicht geboten: „Alle Früchte vor dem Verzehr gründlich waschen“, rät deshalb die Ernährungsexpertin abschließend.

Ein Stück Mobilität

Das Sanitätshaus Kowsky stellte 2019 schon viele Aktionen auf die Beine

Tag der offenen Tür im April. Alle Hilfsmittel, die mit Mobilität zu tun haben, durften ausprobiert werden. Reha-Vertreter namhafter Hersteller präsentierten dabei absolute Neuheiten auf dem Markt. Dass Wohlbefinden auch mit gesundem Essen zu tun hat, zeigte eine Ernährungsberaterin, die an diesem Tag leckere grüne Smoothies zauberte.

Am Anfang dieses Jahres setzte sich das Team vom Sanitätshaus Kowsky an den Tisch, um gemeinsam einen Veranstaltungsplan fürs Jahr auszutüfteln. Jeden Monat sollte es mindestens einen Spezialtag geben, also zum Beispiel einen Tag des Fußes, einen Tag des Rückens, einen Rollator- und Scooter-Tag.

Ein halbes Jahr später schaut eben dieses Team zurück und stellt fest: Wir haben nicht nur diese Ausnahmetage gemeistert und vielen Menschen dabei geholfen, ein Stück Mobilität zurückzugewinnen. Nein, wir haben auch noch zwanzig weitere Aktionen veranstaltet – zumeist in Tagespflegestationen und Pflegeheimen. Kowsky-Filialleiterin Sybille Koppelwiser sagt: „Wir haben gemerkt, dass die Menschen dankbar sind, wenn wir zu ihnen kommen. Viele, die vorher nur noch ein paar Meter gehen konnten, sind mit Hilfe der modernen Technik wieder gut unterwegs und können so frohgemut ohne fremde Hilfe am Leben teilnehmen.“

Kowsky-Mitarbeiter Gerd Sommer hat vor dem Haus der Tagespflege Pampow ein paar Scooter- und Rollator-Modelle aufgestellt. Die Bewohner nutzen die Gelegenheit zum Probefahren und Probeschieben. Auch in vielen weiteren Tagespflegeeinrichtungen und Pflegeheimen in und um Schwerin brachten Gerd Sommer und seine Kollegen wieder Bewegung ins Leben.

Ein kleiner Halbjahresrückblick findet sich auf dieser Seite. In diesem Jahr geplant sind unter anderem noch folgende Aktionen:

August: Workshop Kompressionstherapie

September: Thema Osteoporose: Vortrag von Dr. Rotzoll

Oktober: Kinder-Reha-Tag. Reha- Kind-Berater zeigen Hilfsmittel, Infos zu individuell angefertigten Sitzschalen

November: Wundversorgung, druckentlastendes Sitzen, Versorgung von Druckgeschwüren

Dezember: Vom Tennisarm bis zum Läuferknie. Infos zu Linderung und Therapie.

Von der Zehe bis zur Ferse

Das Sanitätshaus Kowsky in Schwerin lädt am 26. Juni zum Tag des Fußes ein

Der Orthopädietechnikmeister Torsten Lindig weiß, welches Schuhwerk bei welchem Fußproblem am besten geeignet ist. Foto: Kowsky

„Zeigt her eure Füße! Und zwar am 26. Juni von 9 bis 18 Uhr.“ Derjenige, der das so forsch verkündet, ist Torsten Lindig, Orthopädietechnikmeister aus dem Sanitätshaus Kowsky in Schwerin. „Am Tag des Fußes dreht sich bei uns wirklich alles um die beiden Körperteile, die Erstaunliches leisten, die sehr komplex aufgebaut sind und so hart arbeiten müssen wie kaum ein anderes Teil“, sagt er.

Kein Wunder, dass unsere Füße irgendwann auch mal streiken. Schenken wir ihnen zu wenig Aufmerksamkeit oder tragen wir falsches Schuhwerk, kann es zu Verformungen kommen. Es gibt viele Menschen, die unter der Fehlstellung Hallux valgus (Ballenzeh) leiden oder Krallenzehe haben. Diabetiker erleben oft Kom­plikationen mit ihren Füßen. Wer unter Venenschwäche leidet und keine Kompressionsstrümpfe trägt, spürt häufig Schmerzen in Füßen und Unterschenkel.

Wer schon immer mal mehr zum Thema Fußgesundheit wissen wollte oder wen der Gedanke beschleicht, da müsste mal einer auf meine Füße schauen, der kommt am besten am 26. Juni ins Sanitätshaus Kowsky in Schwerin.

Als Verstärkung hat sich Torsten Lindig an diesem Tag Anja Jansen mit ins Boot geholt. Sie ist Orthopädieschuhtechnikmeisterin am Kowsky-Hauptsitz in Neumünster. Beide lassen sich am Tag des Fußes gern selbst auf die Füße treten. Sie stellen sich allen Fragen und schauen ganz genau hin – von der Zehe bis zur Ferse. Sie geben Tipps, wie sich die Fußmuskulatur stärken lässt und welche Einlagen geeignet sind – von der klassischen bis hin zu muskulaturanregenden sensomotorischen Einlagen.

Auf dem Programm stehen außerdem Venen- und Fußdruckmessungen. Und wer mag, kann mit den beiden Experten in das Thema Spezialschuhe schlüpfen. Auch hier gibt es für jedes Krankheitsbild das passende Schuhwerk. Im Fall des Ballenzehs sind es zum Beispiel Treter, die um den abstehenden Zeh herum so elastisch ausgepolstert sind, dass der Gegendruck vom Ballen nicht ständig zur Qual wird.

Apropos Gegendruck: Vielen Fußproblemen kann man bereits im Frühstadium entgegenwirken. Gezeigt werden beim Tag des Fußes daher auch spezielle Gel- Polster, die alle Stellen schützen, die Druck und Reibung besonders intensiv ausgesetzt sind, also Ballen, Sohle und der Bereich auf und zwischen den Zehen.

„Bei uns bestens abgedichtet“

Sanitätshaus Kowsky informiert am 22. Mai in Schwerin über das Thema Inkontinenz

Schwester Susanne zeigt, wie Hygieneeinlagen wirksam anzuwenden sind, damit kein Missgeschick passiert. Foto: Kowsky

Die Scham ist groß, das Problem ebenso. Es geht um das Thema Inkontinenz. Schwester Susanne vom Sanitätshaus Kowsky weiß, dass die Angst vor dem peinlichen Missgeschick so überhand nehmen kann, dass sich viele zu Hause einigeln. „Vor allem Männer trauen sich nicht, darüber zu sprechen. Dabei gibt es wirksame Einlagen und Hygieneartikel für diejenigen, die Schwierigkeiten haben, ihre Blase oder ihren Darm zu kontrollieren“, sagt sie.

Welche Produkte zu wem passen, darüber erhalten Betroffene und andere Interessierte am Mittwoch, 22. Mai, 14 bis 18 Uhr, auf einer Informationsveranstaltung im Sanitätshaus Kowsky in Schwerin Auskunft. In ruhiger Atmosphäre können sich Muster angeguckt werden und es gibt Tipps, wie diese am effektivsten wirken.
„Viele Leute lassen sich heutzutage die Einlagen per Internet schicken, wundern sich dann aber, dass diese gar nicht dicht halten“, stellt Schwester Susanne immer wieder fest. „Dabei reichen ein paar Kniffe, damit das nicht passiert. Beispielsweise müssen die Vorlagen wie ein Schiffchen gefaltet und die Pfalzkanten geglättet werden. Nur dann kann sich die Flüssigkeit richtig verteilen. Wir zeigen gern, wie das geht.“

Natürlich gehören zum Thema Inkontinenz nicht nur Einlagen. Benötigt werden oft Bettschutzprodukte, Handschuhe und Desinfektionsmittel. Über die Pflegekassen können diese monatlich bezogen werden, vorausgesetzt, es liegt ein Pflegegrad vor. Beratung gibt es hierzu im Sanitätshaus Kowsky.
„Auf Wunsch machen wir einen Antrag fertig“, bietet Schwester Susanne hierbei an. „Wir schauen individuell, was für unsere Kunden wichtig ist und schicken dann das Antragsschreiben an die Pflegekassen. Bei uns ist das Thema Inkontinenz also bestens abgedichtet.“

Wahre Gesundheitspakete

Fragen und Antworten rund um das Hühnerei

Eier gehören zu den besten Nahrungsmitteln. Foto: Kalim, Adobe Stock

Seit 2008 steigt der Pro-Kopf-Verbrauch von Hühnereiern laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung stetig und lag im Jahr 2018 zuletzt bei 235 Eiern. Doch noch immer hält sich hartnäckig die Behauptung, dass Eier für die Gesundheit eher ungeeignet und besonders für den Cholesterinspiegel schädlich sind. Dr. Anja Luci, Ernährungsexpertin der Kaufmännischen Krankenkasse, beantwortet Fragen zum Mythos Ei.

Treiben Eier den Cholesterinspiegel tatsächlich in die Höhe?
Nein. Zwar stimmt es, dass Hühnereier eine große Menge Choles­terin enthalten. Unser Körper ist jedoch in der Lage, im Regelfall die eigene Cholesterinproduktion zu drosseln, so dass Eier für den Cholesterinspiegel deutlich weniger gefährlich sind als über viele Jahre angenommen. Studien zufolge sollen bis zu drei Eier täglich sogar das gute HDL-Cholesterin erhöhen, welches das Herzinfarkt-Risiko senkt.

Hat der Verzehr von Hühnereiern weitere positive gesundheitliche Auswirkungen?
Eier gehören zu den wertvollsten Lebensmitteln überhaupt. Sie sind ein Top-Eiweißlieferant und darüber hin­aus eine preiswerte Quelle lebenswichtiger Nährstoffe. Dass Eier eine gute Sättigungswirkung haben, macht sie besonders morgens zum Frühstück sehr wertvoll. Gleichzeitig bringen sie wie ein Turbo unsere grauen Zellen auf Trab. Kurzum – Eier sind aufgrund der zahlreichen Inhaltsstoffe wahre Gesundheits­pakete: Sie machen unser Haar geschmeidiger und die Haut reiner. Weiterhin hilft das enthaltene Lecithin der Leber bei ihrem Entgiftungsjob und schützt zudem die Darmschleimhaut.

Oft hört man, das Eiweiß sei gesünder als das Eigelb. Was ist davon zu halten?
Auch so eine Behauptung, die sich hartnäckig hält. Klar, das Eigelb ist kalorienreicher als das Eiweiß. Doch neben wertvollen Omega-3-Fettsäuren enthält gerade das Eigelb die wichtigen Vitamine A, D sowie die Vitamine B2, B6 und B12. Gemeinsam mit den wichtigen Mineralstoffen Kalzium, Kalium, Zink, Lecithin und Folsäure liefern Eier Energie für den ganzen Tag.

Helfen rohe Eier beim Muskelaufbau besser?
Nein. Einmal davon abgesehen, sich dabei mit Salmonellen zu infizieren, kann der Körper das in Eiern enthaltene Protein besser aufnehmen, wenn die Eier vor dem Verzehr gekocht oder gebraten werden.

Immer bestens unterwegs

Scooter-und-Rollator-Tag am 27. April / Training zur Mobilität in Bus und Bahn am 18. Mai

Torsten Zelck freut sich schon auf den 27. April, wo er zum Beispiel neue Rollatoren vorstellt. Foto: Kowsky

Schau an! So also sehen die Rollatoren aus, die jetzt an den Start gehen: stilvoll, leicht und beschwingt und irgendwie viel schöner als viele Vorgängermodelle. „Das ist ja auch nicht ganz unwichtig“, ist Torsten Zelck vom Sanitätshaus Kowsky überzeugt. „Schließlich will Mann oder Frau sich beim Shoppen, Spaziergang durch den Park oder Museums­besuch wohl fühlen.“

Eine ganze Palette dieser freundlich aussehenden Rollatoren zeigt Torsten Zelck gemeinsam mit seinen Kollegen beim großen Scooter-und-Rollator-Tag am 27. April im Sanitätshaus Kowsky. „Wer mag, kann sich von 10 bis 16 Uhr mit dem ein oder anderen Flitzer auf unseren hauseigenen Parcours begeben und schauen, wie sie in der Hand liegen“, sagt Zelck. „Die Neuen der Marke Rehasense sehen nämlich nicht nur modisch aus, sie haben auch technisch und funktionell was auf der Kirsche. Sie lassen sich an alle Körpergrößen anpassen, sind nach dem Rundgang einfach zusammenzufalten und kippen dann nicht mal eben um. Die Modelle bestechen außerdem durch flotte LED-Beleuchtung, praktische Softräder und geräumige Einkaufstaschen. Groß ist auch die Auswahl an Zubehör, wie fröhlich läutende Klingeln, schützende Regenschirme, Rückengurte oder Netztaschen.“

Was sich hinsichtlich neuer Rollatoren und Scooter noch alles auf dem Markt getan hat, kommt beim Kowsky-Rollator-Tag ans Tageslicht. Nach dem ausgiebigen Schnuppern und Probefahren können sich die Besucher dann bei Kaffee und Gebäck für die Heimfahrt stärken.

Nahverkehr Schwerin lädt zum Üben ein

Experten zeigen am 18. Mai, wie man mit Rollator und Scooter in der Straßenbahn zurechtkommt. Foto: Kowsky

Er rollt heran, der Tag, an dem der Nahverkehr Schwerin gemeinsam mit dem Sanitätshaus Kowsky ein erfrischendes Training für jene Schweriner anbieten, die mit dem Rollator oder Scooter in der Stadt unterwegs sind und dafür gern Bus und Bahn nutzen. Wie steige ich rechtzeitig ein oder aus? Wie fühle ich mich während der Fahrt sicher? Und eignet sich mein Rollator oder Scooter überhaupt für den Nahverkehr?

Am 18. Mai von 10 bis 13 Uhr werden auf dem Bertha-Klingberg-Platz all dies Fragen besprochen. Und es wird fleißig trainiert. Torsten Zelck sagt: „Ausprobiert werden kann der Scooter Cordis. Er ist für den Nahverkehr zugelassen und hat neben den geeigneten Maßen noch einiges, was für seine Sicherheit spricht, zum Beispiel zwei Bremsen. Wir vom Sanitätshaus Kowsky werfen an diesem Tag auch gerne einen Blick auf die mitgebrachten Rollatoren. Kleine Reparaturen und Einstellungen sind ebenfalls kein Problem.“

Wer Lust hat, beim Üben mit Rollator und Scooter dabei zu sein, der kann sich im Sanitätshaus Kowsky nach Fahrscheinen erkundigen. Kowsky und der Nahverkehr laden nämlich an diesem Tag zu einer freien Fahrt Richtung Mobilitätstraining ein.

Sich gegen Masern schützen

Fragen und Antworten zum Thema geplante Impfpflicht

Kinder sollten frühzeitig geimpft werden. Foto: KKH

Wegen zunehmenden Masern-Erkrankungen erwägt die Bundesregierung eine Impfpflicht. Die Kaufmännische Krankenkasse befürwortet diese, denn eine Datenauswertung der Ersatzkasse bestätigt diesen Trend: Allein für das erste Halbjahr 2018 registrierte die Ersatzkasse bundesweit 50 Masernfälle unter ihren Versicherten.

Der Apotheker Sven Seißelberg sagt dazu: „Dass es in Ländern wie Deutschland, in denen die Masern bereits als besiegt galten, zunehmend mehr Erkrankungen gibt, macht die Dringlichkeit einer konsequenten Impfung gegen das Virus deutlich.“ Eine höhere Impfquote sei dringend erforderlich, denn erst wenn mehr als 95 Prozent der Bevölkerung gegen Masern immun seien, gelte die Krankheit als ausgerottet.

Warum sind Masern so gefährlich?
Wenn die Krankheit ausbricht, können mögliche Komplikationen wie Lungenentzündung oder Hirnhautentzündung (Meningitis) auftreten. Das Risiko dafür steigt mit zunehmendem Alter. Als Spätfolge einer Maserninfektion kann es nach Jahren zu einer Entzündung der Nervenzellen des Gehirns und des Rückenmarks kommen, die zum Ausfall von Gehirnfunk­wtionen und zum Tod führt.

Wer sollte sich wann impfen lassen?
Laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollte die erste Masernimpfung im Alter von 11 bis 14 Monaten, die zweite mit 15 bis 23 Monaten erfolgen (Grund-Immunisierung). Eine weitere Impfung empfiehlt die Kommission für alle nach 1970 Geborenen ab 18 Jahren mit nicht dokumentiertem Impfstatus, ohne bisherige Impfung oder mit nur einer Impfung im Säuglings- oder Kleinkindalter. Gegen Masern wird üblicherweise in Kombination mit Mumps, Röteln und gegebenenfalls Windpocken geimpft.

Wer kann sich nicht impfen lassen?
Vor allem Menschen mit eingeschränktem Immunsystem, aber auch Schwangere können sich nicht gegen Masern impfen lassen. Sie sind auf den „Herdenschutz“ angewiesen – also eine möglichst große Anzahl an geimpften Personen in ihrer unmittelbaren Umgebung, die ihnen Schutz vor der Ansteckung und Ausbreitung der Krankheit bieten.

„Bestmögliche Lösungen“

Neue Auflage des „Wegweisers für Menschen mit Behinderungen“ in Nordwestmecklenburg

Die Titelseite der Broschüre Foto: LK NWM

Barrierefreiheit im Wohnungsbau, ein selbstbestimmtes Leben, Unterstützung und Hilfe in der Pflege, finanzielle Hilfen und alle Ansprechpartner und Anlaufstellen im Landkreis Nordwestmecklenburg: Der neue Wegweiser gibt den Betroffenen Informationen rund um das Thema Inklusion und Gleichstellung.

Kerstin Weiss, Landrätin von Nordwestmecklenburg, sagt dazu: „Neben zahlreichen Projekten, die in dieser Broschüre vorgestellt werden, möchte ich ein Projekt besonders hervorheben: Das Bahnhofsgebäude in Grevesmühlen. Gemeinsam mit allen Verantwortlichen und dem Beirat für Menschen mit Behinderung des Landkreises wurde schon in frühen Planungsphasen diskutiert, um die bestmöglichen Lösungsvarianten zu erreichen. Wenn man sich nun den fertigen Bürgerbahnhof in Grevesmühlen ansieht, ist das Ergebnis sehr gelungen und er ist zu einem richtigen Vorzeigeobjekt geworden.“

Im Zuge weiterer Baumaßnahmen solle nun auch der Ausbau des dazugehörigen Bahnhofsvorplatzes, welcher ebenfalls unter Priorität Barrierefreiheit gestaltet wird, erfolgen. Für den Landkreis liegt zudem seit Oktober 2017 eine Konzeption mit entsprechendem Maßnahmeplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vor. Weiss fügt hinzu: „Im Ergebnis vieler Gespräche zwischen dem Beirat für Menschen mit Behinderung und der Verwaltung wurden gemeinsam Handlungsschwerpunkte abgestimmt und wertvolle Anregungen und Vorschläge aufgenommen, die eine gute Basis für unsere zukünftigen gemeinsamen Bestrebungen bilden.“

Der Beirat vertritt die Interessen der Bürger mit einem Handicap im Landkreis Nordwestmecklenburg gegenüber dem Kreistag und seinen Ausschüssen, der Kreisverwaltung und der Öffentlichkeit. Dessen Mitglieder werden auf Vorschlag von den einzelnen Fraktionen im Kreistag sowie den entsprechenden Verbänden, Vereinen und Wohlfahrtsorganisationen des Landkreises Nordwestmecklenburg durch den Kreistag berufen.

Gegen die Wintermüdigkeit

Vitamine der B-Gruppe helfen in dieser Jahreszeit, die Stimmung aufzuhellen

Viele Menschen leiden zurzeit an einem „Winterblues“. Dahinter steckt oft eine Reaktion des Körpers auf die Jahreszeit. Bei Dunkelheit scheidet das Gehirn verstärkt das „Schlafhormon“ Melatonin aus. Hilfreich gegen den Winterblues ist natürliches Licht. Ein Spaziergang in den hellen Stunden kann den Spiegel des „Glückshormons“ Serotonin steigern und so stimmungsaufhellend wirken. Wenn das Stimmungstief länger anhält, kann eine vitaminreiche Ernährung mit Lebensmitteln wie Fisch, Gemüse, Olivenöl und Getreide helfen. Damit das Gehirn auch in der dunklen Jahreszeit reibungslos arbeiten kann, braucht es Vitamine, speziell verschiedene
B-Vitamine sind wichtig. Vitamin B6 ist am Aufbau von Botenstoffen wie Serotonin und Melatonin beteiligt. Ein Vitamin-B6-Mangel und Verstimmungen werden oft zusammen festgestellt. Man nimmt es über diverse Nahrungsmittel auf (Fleisch, Fisch, Kartoffeln, viele Sorten von Obst und Gemüse).

Vitamin B2 benötigt der Körper, um Energie aus Nahrung zu gewinnen (es kommt in Milch- und Vollkornprodukten vor). Folsäure spielt eine Rolle bei der Blutbildung. Sie steckt unter anderem in Spinat, Salat, Tomaten, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten.

Vitamin B12 ist wichtig für den Abbau der Aminosäure Homocystein. Das beugt Herz- und Kreislauferkrankungen vor. Menschen mit einem Mangel an Vitamin B12, Folsäure sowie erhöhtem Homocysteinspiegel leiden häufig unter Verstimmungen. Vitamin B12 ist in Fleisch, Fisch, Eiern und Milch-produkten enthalten. Auch Vitamin B1 ist essentiell, um Energie aus der Nahrung zu gewinnen. Für die Energieversorgung des Gehirns ist Vitamin B1 unentbehrlich. Der Körper kann es nicht speichern. Es muss immer wieder neu aufgenommen werden. B1 ist in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten enthalten. Bereits ein geringer Mangel kann zu Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen und Reizbarkeit führen.

Zur Vorbeugung oder im Falle eines Mangels kann es sinnvoll sein, Nährstoffe in Form eines Mikronährstoffpräparates einzunehmen. Einen Mangel kann der Arzt durch einen Bluttest feststellen.

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„Pflegefall – was nun?“

Infonachmittag im Sanitätshaus Kowsky Schwerin am 30. Januar bietet guten Rat für den Ernstfall

Kann ich die Pflege selbst übernehmen? Das fragen sich viele Angehörige, wenn der Fall in der Familie plötzlich eintritt. Foto: Kowsky

Meist geht es schneller, als man denkt. Und nicht selten ist es für Angehörige ein Schock, wenn ganz plötzlich durch einen Unfall, eine Erkrankung oder einfach durch das fortschreitende Alter ein Pflegefall in der Familie eintritt. Schwester Susanne vom Sanitätshaus Kowsky weiß: „Urplötzlich ist der Kopf voller Fragen. Die ich hier nenne, sind nur einige davon, also zum Beispiel: Kann ich selbst die Pflege übernehmen? Wer hilft mir? Wo beantrage ich einen Pflegegrad oder Pflegeplatz? Welche Kosten kommen auf mich zu?“

Es wird wohl niemand bestreiten, dass eine gute Beratung in solch einer Situation das A und O ist, ganz einfach, weil sie Zeit spart und vor allem Nerven schont. Solch eine hilfreiche Beratung bietet das Sanitätshaus Kowsky am 30. Januar von 14 bis 16 Uhr in der Filiale in Schwerin-Süd an. „Pflegefall – was nun?“, lautet das Thema der Infoveranstaltung für Angehörige, mit der eine ganze Reihe weiterer interessanter Vorträge eingeläutet werden, bei denen Menschen vom Fach zugegen sind.

Am 30. Januar werden die Mitarbeiterinnen vom Pflegestützpunkt vor Ort sein. Bei der Pflegefall-Veranstaltung soll es sich aber nicht nur darum drehen, wie die bürokratischen Hürden zu meistern sind. „Wir geben auch ganz konkrete Hinweise, wie das Umfeld an den zu Pflegenden angepasst werden kann, beispielsweise das Schlafzimmer, das Bad, die Küche“, sagt Schwester Susanne. „Oder, dass bei den Krankenkassen finanzielle Hilfe für bestimmte Dinge wie Toilettensitze, Haltegriffe, Handschuhe und Desinfektionsmittel beantragt werden können. Egal, was die Teilnehmer auf dem Herzen haben – den einen oder anderen guten Rat wird sicher jeder mit nach Hause nehmen.“


Gut informiert durch das Jahr

Sanitätshaus Kowsky auch 2019 mit vielen interessanten Workshops und Referaten

Der Start ins Jahr 2019 begann mit den besten Gesundheitswünschen von allen Seiten, gespickt mit den eigenen guten Vorsätzen. Kann ja eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Und wenn es mal doch nicht so läuft? Es schadet auf keinen Fall, sich Gedanken über Eventualitäten zu machen und Vorsorgemaßnahmen im Kopf durchzuspielen. Anregungen für diese Gedankenspiele lassen sich bei jenen Veranstaltungen holen, die das Sanitätshaus Kowsky in Schwerin und Parchim dieses Jahr nahezu monatlich anbietet. Auch konkret Betroffene erhalten bei Workshops und Vorträgen kompetente Antworten auf ihre Fragen.

Februar: Volkskrankheit Nr. 1 – Rückenleiden. Nützliche Tipps zur Linderung von Schmerzen mittels Bandagen, Orthesen und Schmerztherapiegeräten.
März: Tag der offenen Tür. Alle Hilfsmittel zum Thema Mobilität dürfen angefasst und ausprobiert werden, kompetente Reha-Vertreter präsentieren Neuheiten auf dem Markt.
April: Scooter- und Rollator-Tag. In Kooperation mit dem Nahverkehr geht es mit neuesten Modellen auf Probefahrt inklusive Durchsichtservice für eigene vorhandene Scooter und Rollatoren.
Mai: Bademodenschau in Parchim. Veranstaltung für Betroffene nach Brustkrebserkrankung sowie Aktion Inkontinenz in Schweriner Filiale, Versorgung mit Hilfsmitteln bei Vorliegen einer Inkontinenz.
Juni: Tag des Fußes. Fußdruckmessungen, Versorgung mit Einlagen und Infos zu Fußdeformitäten, zum Beispiel Hallux Valgus
August: Workshop Kompressionstherapie. Versorgung von Lymph- und Lipödem, Venenmessen.
September: Thema Osteoporose: Vortrag von Orthopäde Dr. Rotzoll
Oktober: Kinder-Reha-Tag. Reha- Kind-Berater zeigen Hilfsmittel, Infos zu individuell angefertigten Sitzschalen
November: Wundversorgung, Druckentlastendes Sitzen, Versorgung von Druckgeschwüren.
Dezember: Vom Tennisarm bis zum Läuferknie. Infos zur Linderung und Therapie bei diesen Beschwerden

sanitätshaus kowsky
Sanitätshaus Schwerin . Nikolaus-Otto-Straße 13 . 19061 Schwerin
Tel. 03 85 / 64 68 0 -0
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Sanitätshaus Parchim . Buchholzallee 2 . 19370 Parchim
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