VERANSTALTUNGEN

Hello Johnny: Die Zeitreise beginnt

Cashbags mit Revival-Show in Ludwigslust am 7. März

Johnny Cash gehört zu den wohl einflussreichsten Musikern des 20. Jahrhunderts und mit weltweit einer Milliarde verkaufter Alben auch zu den erfolgreichsten. Die Legende des „Man in Black“ bringen nun die Cashbags auf die Bühne: mit einer Johnny-Cash-Revival-Show.

Die von dem Dresdner Musiker und Cash-Spezialisten Stephan Ckoehler mit viel Liebe zum Detail konzipierte Show liefert originalgetreu alle Klassiker von „I Walk the Line“, über „Ring of Fire“ und „Jackson“ bis hin zu „Hurt“ im Rahmen einer mitreißenden zweistündigen Live-Show. Johnny Cash wird dabei von dem gebürtigen US-Amerikaner Robert Tyson verkörpert, der seinem Vorbild stimmlich und äußerlich verblüffend nahe kommt. Wer das erleben möchte: „Hello, we‘re the Cashbags – The Johnny Cash Show“ macht am 7. März um 20 Uhr in der Stadthalle Ludwigslust Station.

 

Blick auf Tendenzen in der Fotografie

Kunstverein Wiligrad zeigt neue Ausstellung

Im Wunderland Kalkar entstand dieses Foto von Adrian Rheinländer.

Die erste Ausstellung des Jahres ist beim Kunstverein Wiligrad traditionell eine Fotoausstellung. In diesem Jahr sind Absolventen der renommierten „Ostkreuzschule für Fotografie“ in Berlin Weißensee am Schweriner Außensee zu Gast. Unter der Überschrift „DREIZEHN“ zeigen sie bis zum 8. März in den Ausstellungsräumen des Wiligrader Schlosses ihre fotografischen Arbeiten. Die sieben Schüler der dreizehnten Abschlussklasse der Ostkreuzschule eröffnen damit einen Ausblick auf die Tendenzen zeitgenössischer Fotografie. Das Spektrum reicht von der klassischen sozialdokumentarischen Reportage bis hin zur konzeptionellen, multimedialen Serie. Thematisch wird eine große Bandbreite an aktuellen gesellschaftlichen Inhalten beleuchtet.
Die Ostkreuzschule für Fotografie wurde 2005 von Werner Mahler und Thomas Sandberg in Berlin gegründet. Zu den jungen Fotokünstlern, die sich unter verschiedenen Schwerpunkten in der Wiligrader Ausstellung präsentieren, gehören Adrian Rheinländer, Anna Szkoda, Claudia Neubert, Jakob Lange, Jasper Kettner, Lara Ohl und Marie Capesius.
Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Sonnabend von 10 bis 17 und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Die nächste Ausstellung in Wiligrad wird am 14. März eröffnet.
www.kunstverein-wiligrad.de

Anekdoten aus Theater und Film

Franziska Troegner liest am 5. März in Ludwigslust

Franziska Troegner liest am 5. März in Ludwigslust. Foto: Rainer Cordes

Eine Konfektionsgröße ist kein Lebensinhalt. Das sagt Schauspielerin Franziska Troegner und gibt mit ihrem zweiten Buch „Permanent trendresistent“ anekdotische Einblicke in ihr Berufsleben auf den Bühnen und vor der Kamera. Am 5. März um 19 Uhr ist sie in der Stadthalle Ludwigslust zu Gast und erzählt und liest dort aus diesem Erlebnisschatz – eine Veranstaltung im Vorfeld des Frauentages.

Wie kommt es, dass sich ein im Gangstermilieu bewandertes Dreigroschenoper-Ensemble während eines Gastspiels in Barcelona von Trickbetrügern übers Ohr hauen lässt? Wie authentisch muss frau in der Rolle der Imbissbudenbetreiberin sein, damit Passanten umgehend Wurst mit Schranke bestellen? Und ist es wirklich ratsam, in Talkshows zum Thema Diäten aufzutreten? Diese und andere Themen hat Franziska Troegner in ihrem Buch unter die Lupe genommen. Darüber hinaus fügt die vielseitige Schauspielerin skurrile Geschichten aus dem DDR-Alltag und Episoden aus ihrem Leben hinzu und serviert das Ganze mit Witz, Charme und Bodenständigkeit. 

Klezmer trifft norddeutsche Musik

Windros Winterfolk Festival am 21. Februar in Hagenow

Die Musiker Jeff Warschauer und Deborah Strauss Foto: Avia Moore

„Klezmer in’t huus“ heißt es in diesem Jahr beim Windros Winterfolk Festival in der Alten Synagoge in Hagenow. Hier treffen am 21. Februar die Musiker von Malbrook auf das renommierte Klezmerduo Deborah Strauss & Jeff Warschauer aus New York sowie die polnische Sängerin Ewa Grochowska. Gemeinsam bringen sie jiddische, norddeutsche und osteuropäische Musik auf die Bühne. Los geht es um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf in der Hagenow-Information, 03883/729096, e-mail: hagenow-info@hagenow.de.

Bereits am Mittwoch, 19. Februar, führen Deborah Strauss und Jeff Warschauer in einem Vortrag in der Alten Synagoge in die musikalischen Traditionen der jüdischen Religion ein. Beide sind Spezialisten des Fachs: Sie ist eine der führenden Klezmer-Geigerinnen ihrer Generation, er Musiker und jüdischer Kantor am Jewish Center in Princeton, USA Mit Livemusik sowie historischen Ton- und Filmaufnahmen ermöglichen sie tiefe Einblicke in die inbrünstigen und ergreifenden Melodien und Gesänge der jüdischen Liturgie. Beginn ist 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

„Ich hätte so gern einen Hund …“

Kinder-Uni Wismar: Vorlesung zum Tierschutz am 31. Januar

Mama, bekomme ich einen Hund? Ich hätte so gern eine Katze! Oder ein Meerschweinchen? Viele Kinder wünschen sich ein Haustier. Aber was bedeutet es eigentlich, für Hund und Katz sorgen zu müssen? An diesem Punkt setzt die nächste Vorlesung an der Kinder-Uni in Wismar an. Dr. Christina Gresky, Tierärztin an der Tierklinik in Schwerin, ist hier am 31. Januar als Dozentin zu Gast und erklärt ihren jungen Studenten, warum Tierschutz schon beim eigenen Haustier anfängt.

Wie sieht eine art- und verhaltensgerechte Haltung aus, was ist geeignetes Futter und welche Bewegungsmöglichkeiten braucht der Mitbewohner auf vier Pfoten? Ziel der Vorlesung ist es, Kinder für die Achtung und den Schutz von Tieren zu sensibilisieren. Die Vorlesungen der Kinder-Uni sind für Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf geeignet. „Warum fängt Tierschutz schon zu Hause an?“ heißt es am 31. Januar um 15 und 16.30 Uhr in Hörsaal 101 des Hauptgebäudes der Hochschule Wismar.

Vier Linke Hände in der Liebe

Fritz-Reuter-Bühne mit neuer Premiere

Eine überlaufende Badewanne als Ausgangspunkt für eine Liebesgeschichte? Foto: Staatstheater

40 und immer noch Single! Für Sonja eine unerträgliche Vorstellung. Ihr vierzigster Geburtstag soll deshalb ihr letzter sein. Sie hat die Schlaftabletten bereitgelegt und lässt sich ein Bad ein. Kurz darauf steht Bernhard vor der Tür, der Nachbar von unten, bei dem es durch die Decke tropft. Sonjas Badewanne ist übergelaufen. Könnte Bernhard der Mann ihres Lebens sein? Doch der Junggeselle hat keinen einfachen Charakter und in der Liebe zwei linke Hände. Und so tasten sich die beiden aneinander heran. Meistens ziemlich handfest, immer auf der Suche nach einer Beziehung, die Hand und Fuß hat …

„Vier linke Hännen“ ist eine Komödie von Pierre Chesnot, die plattdeutsche Übersetzung stammt von Rolf Petersen. Die neue Produktion der Fritz-Reuter-Bühne hat am 21. Januar im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Premiere. Weitere Vorstellungen: im Schweriner E-Werk (30. Januar und 1. Februar, 19.30 Uhr, 2. Februar, 18 Uhr) und am 5. Februar um 19 Uhr im großen Saal der Stadthalle Parchim.

Ein Feuerwerk aus Wortschätzen

„Best of Poetry Slam“ in Ludwigslust

Poetry Slammer Bleu Broode haut einen raus. Foto: Daniel Dittus

Willkommen zum Poetry Slam in der Stadthalle Ludwigslust! „Poetry was?“, wird jetzt mancher fragen. Wer‘s nicht weiß: Bei dieser Veranstaltung ziehen Poeten in die Dichterschlacht. Es geht um den besten Text und wer den hat, entscheidet das Publikum mit seinem Applaus.

Wie zum Beispiel in der Lindenstadt: Am 25. Januar halten hier fünf Poeten in der Stadthalle Einzug, Beginn ist um 19.30 Uhr. Denn Poetry Slam hat längst die verwinkelten Kneipen verlassen: Inzwischen füllen die Sprachkünstler der Republik Hallen und ganze Stadien. Sie jonglieren mit wilden Ideen, ihr Rhythmus ein Beat aus Sätzen, ihre Geschichten ein Feuerwerk aus Wortschätzen.

Beim „Best of Poetry Slam“ treffen sich in der Stadthalle Ludwigslust die Besten der Besten in einer fulminanten Dichterschlacht, präsentiert von Kampf der Künste, dem größten Poetry-Slam-Veranstalter Deutschlands. Hier geht es niemals nur ums Siegen: Es geht um ein Gefühl, das jeden Slam eint: ein Teil der Magie zu sein, die aus Geschichten entsteht. Tickets gibt es online auf deinticket.de, Veranstalter ist die Stadt Ludwigslust.

Silvester im Januar nochmal feiern

Viele Mottopartys bei Van der Valk in Linstow

Sie ist schon mal gut vorbereitet auf die nächsten Partys. Foto: iStock, Angela Hawkey

Nach wie vor erfreuen sich die Mottopartys im Van der Valk Resort in Linstow solch großer Beliebtheit, dass alle Termine 2019 schnell ausgebucht waren. Daher hat man sich dort entschlossen, kurzfristig einen Zusatztermin aufzunehmen: eine Schlagerparty am 30. November.

Auch 2020 soll es munter weitergehen. Das Veranstaltungsjahr bei Van der Valk in Linstow startet mit der großen After-Silvester-Party am 4. Januar, bei der alle, denen es vorher nicht gegönnt war, noch einmal die Gelegenheit erhalten, ins neue Jahr zu feiern, obwohl es da ja bereits begonnen hat.

Der Eintrittspreis zu allen Mottopartys umfasst wie immer ein Empfangsgetränk, ein Schlemmerbuffet, Softdrinks, Bier, Wein, und Sekt, Livemusik/DJ sowie einen Mitternachtssnack und bei der After-Silvester-Party außerdem ausgewählte Spirituosen, mitreißende Showacts und ein spektakuläres Feuerwerk um Mitternacht. Mehr dazu ist online zu erfahren.

Mit dem Zauber von Monte Carlo

Weihnachtszirkus kommt wieder nach Schwerin

Die Könige der Handstand­artistik zeigen Akrobatik der absoluten Spitzenklasse. Foto: Huppertz

Der Weihnachtszirkus kommt wieder in unserer Region. Bereits zum achten Mal präsentiert Familie Huppertz die Show für die ganze Familie in Schwerin auf dem Festplatz Krebsförden – und zwar vom 24. Dezember bis zum 5. Januar. In diesem Jahr sind die Gewinner des „Internationalen Circusfestivals von Monte Carlo“ zu erleben.

Unter anderem dabei: die Könige der Handstandartistik, die für ihre sensationelle Darbietung mit dem „Goldenen Clown“, dem Oscar der Zirkuswelt, ausgezeichnet wurden, die größte Rollschuhtruppe Europas, Artisten aus dem Fluch der Karibik sowie schnelle Tempojongleure.

Auf großen Wunsch sorgt Giuseppe wieder für den Humor. In seinem „Artistengepäck“ dabei hat er seine beiden Freunde Charly und Tomi. Tierisch wird es zum einen mit den Bisons und Eseln von Monte-Carlo-Preisträger Marcel Krämer und zum anderen mit dem sächsischen Pferdeflüsterer Robin Lauenburger. Zirkuslegende Torsten Malmström wird wieder fachkundig als Moderator durch das Programm führen.

Das Weihnachtsmarktzelt öffnet bereits eine Stunde vor jeder Vorstellung, und wundervoll dekorierte Markthütten und viele Sitzgruppen laden zum Verweilen ein.

Tickets für den Schweriner Weihnachtszirkus gibt es bereits an den übliche Vorverkaufsstellen.

Weihnachtsmusik aus der Barockzeit

Dorfkirche Ruchow öffnet sich am 1. Dezember

Am 1. Dezember wird in Ruchow Musik erklingen. Foto: Christian Lehsten

Der schiefe Turm von Ruchow ist nur eine der Besonderheiten, durch die sich die Kirche des kleinen Ortes im Sternberger Land auszeichnet. Mittelalterliche „Comics“, Mecklenburgs ältestes Orgelpositiv und das Grab eines aufrührerischen Publizisten und Abgeordneten in der Frankfurter Natioalversammlung auf dem Kirchhof sind ebenfalls bemerkenswert.

Bemerkenswert ist auch das Konzert, das am 1. Dezember die diesjährige Reihe „Musik in alten Mauern“ abschließt. In der Ruchower Dorfkirche erklingt weihnachtliche Barockmusik auf Flöte, Cello und Orgel, dazu Gesang. Beginn ist um 17 Uhr, im Anschluss dürfen sich Zuhörer auf Glühwein und Kekse freuen. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.

Die Feldsteinkirche mit Holzturm entstand Mitte des 13. Jahrhunderts. Der zweijochige Feldsteinsaal wird von einer kuppelartigen Dachkonstruktion überwölbt. Die Wandmalereien gehören zu den ältesten Mecklenburgs – genauso wie das nur schrankgroße Richborn-Positiv, von dessen Erbauer weltweit nur noch vier Instrumente existieren.

„Funeralissimo“ – das Leben feiern

Trauermusik aus verschiedenen Kulturen

Matthias Well: Thema ernst, Umsetzung fröhlich Foto: D. Odenkirchen

„Funeralissimo“ lautet der Titel des Konzerts, das am 17. November um 16 Uhr in die Alte Synagoge in Hagenow lockt. Funerale ist italienisch und bedeutet soviel wie „Bestattung“. Seltsames Thema für ein Konzert? Das könnte man denken. Der Geiger Matthias Well, die Cellistin Maria Well und der Akkordeonist Zdravko Živkovic zeigen aber, dass Leben, Feiern und Tod eng zusammenliegen. Und so ist „Funeralissimo“ eine Hommage an das Leben.

Zuhörer werden an diesem Nachmittag erleben, wie unterschiedlich Kulturen mit Trauer umgehen. Matthias Well zeigt, das Trauermusik nicht nur traurig ist, sondern oft fröhlich und tänzerisch. Während in vielen westlichen Ländern die Musik dem Anlass angepasst wird, spielt man in der jüdischen Musik wie auch in der Musik des Balkan und der Roma oft dieselben Stücke zu verschiedenen Anlässen. Das gewählte Programm hat einen direkten Bezug zum Veranstaltungsort. Matthias Well hat für diesen Anlass eigens Trauerlieder für Violine, Violoncello und Akkordeon umgeschrieben – und sich auch jüdischen Liedern gewidmet. 

Von Harmonie und „Hormonie“

Tatjana Meissner am 13. November in Parchim

Diesen auffälligen Koffer entdeckt man auf dem Flughafengepäckband schnell.
Foto: Robert Lehmann

In ihrem Programm „Die pure Hormonie“ widmet sich die Entertainerin Tatjana Meiss-ner nicht nur den allgemeinen Fortpflanzungsritualen ihrer Mitmenschen, sondern vor allem dem Fortbestand der Menschheit. Der Grund dafür ist, dass sich die ständig betroffenen Bio- und Ökonerds in ihrer Nachbarschaft permanent vermehren, wogegen ihre Tochter mit über 30 noch keinen Gedanken an eigenen Nachwuchs verschwendet.

Die hormonelle Harmonie der gesamten Familie steht auf dem Spiel.

Die Parole heißt: Hormonie! Mit allen Mitteln!

Tatjana Meissner ist Autorin, vor allem aber eine der erfolgreichsten deutschen Kabarettistinnen und Entertainerinnen. Sie muss in keine Rolle schlüpfen, um ihr Publikum zu begeistern, denn sie erzählt mit ihrer charmant-frechen und bezaubernden Art irrsinnig komische Geschichten, paart Spielfreude mit Selbstironie.

Mit ihren vier Romanen und einem Sachbuch begeistert sie als Autorin eine ständig wachsende Leserschaft als Menschenversteherin und Fachfrau für intelligente Comedy über der Gürtellinie.

Mit ihrem Programm „Die pure Hormonie“ gastiert die Potsdamerin am Mittwoch, 13. November, ab 19.30 Uhr in der Stadthalle Parchim.

www.tatjana-meissner.de

Wenn sich Kunst und Handwerk vereinen

„hinterland“ lockt ins Mestliner Gutshaus

Schatteninstallation von Wiebke Steinmetz
Foto: Matthias Gassert

Es ist ein Marktplatz für Handwerk und Kunst, Kultur, Mode und Kulinarisches: „hinterland“ bringt alle Jahre im November Farbe in die herbstliche Tristesse und vielfältige Inspiration ins Mestliner Kulturhaus. Dort erwachen am 15., 16. und 17. November Saal, Foyer und Räume zum Leben, konkurrieren kunstvolle Einzelstücke und künstlerische Kleinserien mit dem morbiden Charme des Gebäudes.

Keramik, Porzellan und Glas gehören zum Angebot, außerdem Handweberei, Mode, Leder und Filz, Schmuck, Körbe und Holzmöbel. Nicht zu vergessen sind die kulinarischen Versuchungen – von Schokoladen aus der Goldhelm-Manufaktur in Erfurt über feinste Mecklenburger Brände bis hin zu kaltgepressten Ölen und Walnuss-Pralinen. „hinterland“ öffnet am 15. November von 18 bis 21 Uhr mit Marktplatz und Live-Musik. Am 16. und 17. November ist der Marktplatz jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet, zu den handverlesenen Stücken kommt an beiden Tagen ein handverlesenes Programm mit Hausführungen, Schattenspielen, Kino und mehr.

hinterland-marktplatz.de

Tanzen für den guten Zweck

Thalia-Nacht am 9. November in Schwerin

Auch Sweety Glitter & The Sweethearts spielen auf zum Tanz. Foto: nh

Am 9. November wird in den Räumen des Schweriner Tanzstudios Schlebusch wieder für einen guten Zweck gefeiert – bei der Thalia-Nacht. Der Veranstalter Jens Kulbatzki hat erneut ein umfangreiches Programm mit Live-Musik und DJs zusammengestellt.

Unter anderem rocken Jailbreak, Sconehead & Friends, Sweety Glitter & The Sweethearts, The Boogie Beat Busters und Skiffle Train die Bühne mit Musik ganz unterschiedlicher Art.

Abwechslung bieten auch die Discjockeys. So legt DJ Mr. B fleißig Soul und Funk auf, während die DJs AGS und Mr. T Tanzmusik querbeet von Rock bis Pop und von früher bis heute spielen.

Die Einnahmen aus der diesjährigen Thalia-Nacht kommen wieder dem Projekt Wünschewagen zu Gute; insgesamt 16.000 Euro waren es nach der Thalia-Nacht 2018 – auch dank des Engagements zahlreicher Sponsoren.

Jens lädt am Sonnabend, 9. November, ab 20 Uhr ein. Eintrittskarten für die Veranstaltung gibt es bereits im Vorverkauf beim Tanzstudio Schlebusch und in der Tourist-Information am Markt.

www.wir-fuer-mv.de

Fotografien von Hans Pölkow

Ausstellung in der Alten Synagoge Hagenow

Louis Armstrong, 1965
Foto: Hans Pölkow

Der Kulturjournalist und Fotograf Hans Pölkow blickt auf sieben Jahrzehnte kreativen Schaffens zurück. In der Alten Synagoge Hagenow ist derzeit eine Sonderausstellung mit einem Querschnitt aus seinem Werk zu sehen. Im Mittelpunkt stehen hierbei Porträts bekannter Persönlichkeiten. Aber auch Landschaften, Stillleben und Akte finden sich auf den ausdrucksstarken Aufnahmen, die der vielfach als „Meister des Lichts“ bezeichnete Fotograf ausschließlich in Schwarz-Weiß präsentiert.

Museumsdirektor Henry Gawlick sagt: „Es ist spannend, die Werkschau dieses unermüdlichen Beobachters auszustellen, zumal sie so große Zeitspannen abdeckt.“

Die Ausstellung ist bis zum 3. November dienstags und donnerstags 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie sonntags 14 bis 17 Uhr in der Alten Synagoge Hagenow in der Hagenstraße 48 zu sehen.

Jugendliebe und Herzen ohne Falten

Ute Freudenberg am 1. November in Wismar

Ute Freudenberg hat auch die Seiten im Blick.
Foto: Katja Kuhl

Ute Freudenberg, das war doch die Sängerin mit dem Ost-Klassiker „Jugendliebe“ oder? Korrekt, aber es ist jetzt 40 Jahre her, dass sie den Titel erstmals sang. Die inzwischen 63-Jährige hat seitdem noch viel, viel mehr auf die Beine gestellt, zu Papier und vor allem auf Platte gebracht.

Anfang der achtziger Jahre übersiedelte sie in den Westen, um dort eine neue Karriere zu starten. Sie singt zunächst im Studio, auf Kreuzfahrtschiffen und für den „Tatort“. Den nächsten Erfolg feiert sie dann erst wieder im Osten, 1992 mit dem Lied „Zwei alte Freunde“ bei der „Sommerhitparade“ eines Radiosenders.

Viele Jahre mit vielen unterschiedlichen Projekten ziehen ins Land. Und Ute Freudenberg ist immer noch da. „Herzen kriegen keine Falten“ heißt passenderweise die Single, die sie im Juli dieses Jahres veröffentlichte, eine Auskopplung aus ihrem neuen Album (Erscheinungstermin: 18. Oktober).

Lieder daraus wird sie auch bei ihrem Auftritt am 1. November im Theater Wismar vortragen, das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.

www.ute-freudenberg.de

Beeindruckende Naturfotografien

Ausstellung auf Festung Dömitz bis 31. Oktober

Von den beeindruckenden Tierfotos sind auch die jüngsten Besucher begeistert. Foto: D. Foitlänger

„Niedersachsen fotografieren Niedersachsen in all seiner Vielfalt“, das ist auch das Anliegen der 40-minütigen Audiovision, mit der Reinhard Falk aus Winsen an der Aller die neue Sonderausstellung „Natürlich Niedersachsen“ im Infozentrum des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern auf der Festung Dömitz eröffnete.

Als Initiator, Ideengeber und Koordinator der Fotoausstellung ist es ihm nicht leichtgefallen, aus den über 50 Ausstellungsmotiven die 25 passendsten für das Dömitzer Zeughaus auszuwählen. Galt es doch zu beachten, dass sowohl alle Fotografen der 17-köpfigen Projektgruppe „Natürlich Niedersachsen“ als auch alle Landschaften vertreten sind – von der niederländischen Grenze im Westen bis zur Elbe im Osten und von der Nordseeküste bis zum Reinhardswald im Süden.

Die Ausstellung mit Naturmotiven von Mitgliedern der Regionalgruppe Bremen-Niedersachsen der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen ist noch bis 13. Oktober auf der Festung Dömitz zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags, 10 bis 17 Uhr sowie sonnabends, sonntags und feiertags, von 10 bis 18 Uhr.

Rock und Pop von der Küste

ABGESAGT: „Nord.Licht.Rock“ am 14. September in Schwerin

Wie der Veranstalter mitteilt, muss das Festival aus „organisatorischen Gründen“ abgesagt werden.

Messe rund um Wald, Feld und Tier

MeLa in Mühlengeez vom 12. bis zum 15. September

Die Landestierschau ist auch wieder Bestandteil der MeLa. Foto: Ove Arscholl

Vom 12. bis 15. September öffnet die MeLa auf dem Messegelände in Mühlengeez bei Güstrow wieder ihre Tore. Auf der führenden regionalen Fachausstellung für Landwirtschaft, Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau dreht sich bis zum 29. Mal alles rund um Neuheiten und Trends aus der gesamten Agrarbranche. Es werden wieder rund 1.000 Fach- und Tieraussteller aus dem In- und Ausland erwartet, die den über 70.000 Besuchern viel zu bieten haben. Im Fokus steht die Pferderasse Rheinisch-Deutsches Kaltblut.
Zum umfangreichen Programm zählt auch wieder das „MeLa-Kochstudio“, hier werden aus regionalen Produkten Speisen zubereitet. Weiterhin im Programm sind unter anderem die Landestierschau, Meisterschaften auf der Aktionsfläche Forst und die Jobbörse. Eine große Rolle spielen darüber hinaus die Themen Erneuerbare Energien sowie Leben und Freizeit im ländlichen Raum.
Die kleineren Besucher erfahren bei der Kinder-MeLa, warum und wie Nutztierrassen gehalten werden, und sie dürfen auch Tiere streicheln.
www.mela-messe.de

Vom Leben hinter Stacheldraht

Museum Parchim zeigt Zeichnungen Maxime Bourrées aus dem Ersten Weltkrieg

Der Hunger ist ein immer wiederkehrendes Thema in den Bildern Maxime Bourrées.
Foto: Esther Bourrée Sammlung

Ein wenig bekanntes Kapitel steht im Mittelpunkt einer Sonderausstellung des Museums Parchim. Die Präsentation in der Remise am Landratsamt (Putlitzer Straße 25) und im Stadtmuseum (Lindenstraße 38) zeigt das Leben im Kriegsgefangenenlager Parchim – gesehen mit den Augen des Franzosen Maxime Bourrée, der hier 1914 interniert wurde und während der Kriegsjahre zahlreiche farbige Skizzen des Lageralltags zeichnete.

Dieses Skizzenbuch entdeckte Bourrées Enkeltochter Esther im Nachlass ihres Großvaters. Das Besondere an den Zeichnungen ist die Authentizität, mit der der Künstler das Leben im Lager festhielt: Hunger und Plagen, Tanz, Gebet, Morgentoilette, die Unterschiede zwischen den Nationalitäten: Es ist ein eindrucksvoller Blick auf den Alltag hinter Stacheldraht. Zuweilen nimmt der Maler die Situation auch mit Humor, zeichnet fast comic-artig und mit viel Hintersinn.

Der 1892 in der Normandie geborene Bourrée trat 1912 seinen Militärdienst an und zog bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Unteroffizier der Infanterie mit seinem Regiment an die Front. Bereits 15 Tage später wurde er schwer verwundet und geriet in deutsche Gefangenschaft. Ende 1914 gelangte er ins Kriegsgefangenenlager Parchim.

Ähnlich wie Bourrée erging es unzähligen Soldaten. Zwischen 6,8 und 8 Millionen gerieten zwischen 1914 und 1918 in Gefangenschaft, mehr als 2,5 Millionen waren allein in Deutschland interniert. Auf die Unterbringung und Versorgung dieser Menschen war keiner der beteiligten Staaten vorbereitet.

In Parchim kamen am 3. Oktober 1914 die ersten Kriegsgefangenen an. Bereits 1915 standen hier fast 300 Holzbaracken – für bis zu 30.000 Gefangene. In Zeiten höchster Belegung hielten sich rund 21.000 Kriegsgefangene gleichzeitig im Lager auf. Das waren deutlich mehr als die Stadt Parchim Einwohner hatte: Knapp 11.000 Menschen lebten zu diesem Zeitpunkt dort.

Die Gefangenen kamen aus zahlreichen Ländern. „‘Welt‘-Stadt hinter Stacheldraht“ lautet nicht ohne Grund der Titel der Ausstellung, die noch bis zum 1. September zu sehen ist. Insgesamt zeigt die Schau 134 hochwertige Repros aus der Mappe Maxime Bourrées. Erstmals waren die Bilder 2014 öffentlich zu sehen.

Die Sonderausstellung ist täglich von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Faszinierende Klänge

The Gregorian Voices am 31. August in Pampow

The Gregorian Voices bei einem Auftritt Foro: muhsik

„Gregorianic meets Pop“ heißt es am Sonnabend, 31. August, in der Kirche Pampow, wenn das Ensemble The Gregorian Voices dort gastiert. Das Experiment der Verschmelzung von Choral- und Popmusik wird immer wieder begeistert angenommen, und der Erfolg beflügelte zu weiteren Konzertreihen.
Im ersten Teil des Konzertes sind es die ausgefeilten Crescendo-Techniken, die geheimnisvolle Kraft der alten Melodien, die in Verbindung mit der Intensität der vokalreichen lateinischen Sprache ein faszinierendes Hörerlebnis vermitteln. Im umfangreichen zweiten Teil überraschen The Gregorian Voices mit im gregorianischen Stil arrangierten Hits von Bob Dylans „Knocking on Heavens Door“, dem Filmhit „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel oder „Feel“ von Robbie Williams. So klingt es, wenn Choralgesänge die Klostermauern durchbrechen.
Das Konzert am 31. August in Pampow beginnt um 19.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es eventuell dort noch ab 18.30 Uhr an der Abendkasse ansonsten im Vorverkauf unter www.reservix.de und unter anderem bei der Tourist-Information am Markt.

Captain Flint segelt in Grevesmühlen

Noch bis 31. August Open-Air-Action-Theater

Die Piraten segeln wieder in Grevesmühlen. Seit dem 21. Juni läuft das Action-Open-Air-Theater 2019 – und das noch bis zum 31. August. Die Abenteuer von Captain Joshua Flint und seiner Crew sind in diesem Jahr betitelt mit „Unter falscher Flagge“.

Die Piraten haben wieder einiges auszufechten.
Foto: Jan-Peter Prüßen

Und darum geht es in dem zweieinhalbstündigen Stück:

Wir schreiben das Jahr des Herrn 1697. In den Besitzungen der neuen Welt verbreitet sich die Kunde von der Zerstörung der Casa Construction in Trinidad wie ein Lauffeuer. Auch die Rückeroberung der „Walruß“ ließ Captain Flint erneut zum Schrecken der Karibik aufsteigen.

Der Vizekönig bebte, aber Mancha Negra und Gerlinde schweigen aus gutem Grund. Die Welt hatte sich in kürzester Zeit verändert. Spa-nien und England schlossen Frieden. Und auch Frankreich waren der Handel und Gewinne wichtiger als Krieg der großen Königshäuser. Für alle gab es nur noch ein Feindbild: die Piraten.

Aber es sollte noch schlimmer für Flint und die anderen Piraten kommen. Die Cayman-Inseln wurden von den Engländern kurzerhand besetzt und zur Kolonie des Königreichs erklärt. Die Banken wurden geschlossen, und der Banker „Nim van den anderen“ entging nur knapp dem Tod.

Flints Reichtümer wechselten wieder einmal den Besitzer, und keiner der Piraten konnte etwas dagegen tun. Wer nicht mit den Wölfen heulte, wurde von ihnen vernichtet. Viele gute Männer mussten die Flucht ergreifen. Ein Kampf war aussichtslos. Die Königshäuser triumphierten auf ganzer Linie.

Aber da waren noch die Turks- und Caicosinseln und ihr Geheimnis im weißen Sandstrand der Grace Bay. Flint lief daher mit der fast neuen „Walruß“ die Hawk-Nest-Bay auf Grand Turk an und präsentierte seiner Crew einen verwegenen Plan, einen Plan so abwegig wie genial – eben „Unter falscher Flagge“.

Das Action-Theater-Schauspiel beginnt dienstags bis sonnabends um 19.30 Uhr und am Sonntag um
16 Uhr. Der „Marktplatz von Maracaibo“ öffnet jeweils zweieinhalb Stunden vor Vorstellungsbeginn und die Kasse an allen Veranstaltungstagen um 13 Uhr. Eintrittskarten können auch telefonisch unter 03881/756600 sowie online unter www.piratenopenair.de gebucht werden.

Aus Licht entstanden

Fotografie-Ausstellung in der St.-Georgen-Kirche noch bis 4. August

Barbara Klemm: „James Turrell, Roden Crater“, Arizona, 2004
Foto: Klemm

Die St.-Georgen-Kirche in Wismar ist ein architektonisches Juwel historischer Baukunst. In ihren großzügigen Räumen eröffnen sich besondere Möglichkeiten, zeitgenössische bildende Kunst in lebendigem Bezug zu Geschichte und Architektur zu präsentieren.

„Kunstraum St. Georgen“ ist eine Veranstaltungsreihe, in der internationale künstlerische Positionen im Wechsel mit künstlerischen Positionen aus Mecklenburg-Vorpommern einer interessierten Öffentlichkeit in themenbezogenen Ausstellungen vorgestellt werden.

In der aktuellen Ausstellung werden vier künstlerische Persönlichkeiten, die Ikonen in der deutschen Fotografiegeschichte darstellen, präsentiert. Die Fotografen verbindet eine langjährige persönliche und kollegiale Freundschaft, die geprägt ist von gegenseitigem Respekt und hoher Wertschätzung der Arbeiten untereinander. Es sind Barbara Klemm, Claudia Fährenkemper, Gunda Scheel und Hans Hansen.

Über ihre Freundschaft hinaus vereint sie die Hingabe zum Schwarz-Weiß der analogen Fotografie als einem künstlerischen Medium, der Wirklichkeit zu begegnen, ohne diese vordergründig dokumentarisch oder ausschnitthaft abzubilden. Dem, was mit unseren Augen kaum festzuhalten ist – eine flüchtige Stimmung, eine Atmosphäre oder ein stiller Moment, etwas, was mehr als nur visuell kaum wahrnehmbar ist – wird Ausdruck verliehen und eine neue künstlerische Form gegeben.

So soll die Ausstellung einen besonderen Dialog darstellen zwischen dem architektonischen Raum aus Licht und einer Kunst, die aus Licht entsteht und die einen Eindruck von geistiger Freiheit und Großzügigkeit vermittelt.

Am Sonntag, 21. Juli, um 15 Uhr führt die Kuratorin Miro Zahra durch die Ausstellung.

Betrachtet werden können die Werke noch bis zum 4. August täglich von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dampfkraft und Traktoren

Volles Programm im August im Agroneum Alt Schwerin

Auch solche Maschinen werden beim Oldtimer- und Traktorentreffen von den Besuchern zu bestaunen sein.
Foto: Agroneum

Am 3. und 4. August steht das Agroneum Alt Schwerin zum bereits 13. Mal voll unter Dampf. Für viele über die Landesgrenze hinaus zum Begriff geworden, bietet das Internationale Dampftreffen historische Dampfkraft im Original wie auch im Modell. Originale Dampfrösser und etwa einhundert Modelle aus England, Holland und Deutschland werden tausenden Besuchern präsentiert. Schnaufende Dampfrösser sind in Aktion zu erleben. Erklärungen und Mitfahr-Modelle veranschaulichen die Arbeit mit Dampfkraft auf eindrucksvolle Weise.

Gleich ein Wochenende später, am 10. und 11. August, wird es im Agroneum wieder laut und nostalgisch. Das 25. Oldtimer- und Traktorentreffen erwartet seine Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm. Aussteller aus ganz Deutschland präsentieren ihre historischen Schätze und werden den einen oder anderen Motor eindrucksvoll in Szene setzen und die Funktionsweise dieser Arbeitsmaschinen regelmäßig vorführen.

An den beiden Samstagabenden, 3. und 10. August gibt es außerdem zum krönenden Abschluss jeweils ab 20.30 Uhr bei freiem Eintritt Livemusik.

Programm des 13. Internationalen Dampftreffens (beide Tage)

  • 10 bis 18 Uhr: Ständige Vorführungen historischer Dampfmaschinen und Arbeitsmaschinen
  • buntes Kinderprogramm mit Waterball, Hüpfburg und vielem mehr
  • Helikopter-Rundflüge
  • Rübenbahnfahrten auf dem Mu-seumsgelände
  • buntes Marktreiben
  • 12 und 15 Uhr: Paraden der Dampfmaschinen

Programm 25. Oldtimer- und Traktorentreffen (10.  und 11. August)

  • 10 bis 18 Uhr: ständige Vorführungen historischer Traktoren, Oldtimer und Arbeitsmaschinen
  • Schaupflügen
  • buntes Kinderprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken und vielem mehr
  • Selbstfahrtraktoren für die Kinder
  • Rübenbahnfahrten auf dem Mu-seumsgelände
  • Teilemarkt

10. August, 14 Uhr: traditioneller Traktorenkorso durch Alt Schwerin

11. August, 12 Uhr: Traktorenkorso auf dem Gelände des Agroneums

1990er und 2000er Open-Air in Schwerin

Pop-Show am 27. Juli auf der Freilichtbühne

Sylver werden Vocal-Trance-Klassiker präsentieren.
Foto: Ground Control Agency

Am Sonnabend, 27. Juli, präsentiert Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern die bereits zweite Auflage des Open-Airs „90er und 2000er“ in Schwerin auf der Freilichtbühne.

Neben dem erfolgreichen 90er-Künstler Captain Jack, wird unter anderem der Sänger John Davies von den einstigen Chartstürmern Milli Vanilli Hits der vergangenen Zeit live singen.

Für die Fans der 2000er kommt Sylver direkt aus Holland, um mit allen Partybegeisterten eine tolle Party zu feiern. Dabei wird es neben „Turn the Tide“, „Forgiven“ und „Forever in Love“  auch noch einige andere Songs geben. Den krönenden Abschluss werden die DJs Franky B aus dem ehemaligen Gummibärchen und Maxx2Key aus dem ehemaligen Traumland Spornitz geben.  Beide sind bekannt  für tolle Sets – auch mit Dancefloor-Klassikern aus den Neunzigern und Zweitausendern. Wer mal wieder in die Vergangenheit reisen will, sollte sich also den 27. Juli unbedingt vormerken.

Los geht es um 18 Uhr, und nach der Show wird ab 23 Uhr im Zenit ordentlich weitergefeiert.

Tickets gibt es im Internet unter schwerinmusicevents.ticket.io und bei der Tourist-Info am Markt.

Klasse Jazz-Musik zum Mitswingen

Pasternack-Trio am 25. Juli live in Ludwigslust

Manchmal kommt bei den Mitgliedern des Andreas-Pasternack-Trios offensichtlich die Rock-‘n‘-Roll-Seele durch. Foto: Marion Kuhlmann

Der Saxophonist und Sänger Andreas Pasternack hat sich seit Jahren eine stetig wachsende Fangemeinde erspielt und gilt als einer der bekanntesten und beliebtesten Musiker unseres Bundeslandes. Er gastierte in Polen, Japan und den USA, erhielt den Kulturpreis der Hansestadt Rostock und moderiert seit langem eine eigene Radiosendung auf NDR 1 Radio MV.
Auch sein neuestes Programm fasziniert durch eine Mischung aus Jazz, Oldies und eigenen Songs: Auf Jazzstandards folgen Schlager von Udo Jürgens, Roland Kaiser und anderen, Coverversionen von Elvis Presley und den Beatles und nicht zuletzt Souliges á la Al Jarreau.
So ein Konzert mit dem Andreas-Pasternack-Trio bedeutet Musik zum Mitswingen und Mitschnipsen, auf unnachahmlich charmante und humorvolle Weise präsentiert von Andreas Pasternack und seinen Musikern.
Am Freitag, 25. Juli, gastiert das Andreas-Pasternack-Trio in der Orangerie des Schlosses Ludwigslust. Beginn ist um 20 Uhr.
Der Kartenvorverkauf hat bereits angefangen. Eintrittskarten für Sitzplätze kosten 20 Euro und für Stehplätze 18 Euro. Erhältlich sind sie in der Ludwigslust-Information in der Schloßstraße 36 (Telefon 03874/526251).

Von Speedfolk bis keltische Mystik

The Aberlour‘s live am 23. Juli in Retgendorf

Nach Retgendorf kommt die Band The Aberlour‘s als Trio.
Foto: Veranstalter

Vor zehn Jahren gründete Horch-Frontmann Klaus Adolphi die Band The Aberlour‘s als Support zu Jethro Tull – nach fünf Alben, weit über 1.000 Konzerten und diversen Fes-tivals in Deutschland, der Schweiz, Österreich und England ist die Celtic-Folkrock-Combo hier in der Trio-Version unterwegs – mit neuem Songmaterial und dem Extrakt aus 20 Jahren Bandgeschichte.

The Aberlour‘s zählen heute zu den wenigen Celtic-Rock-Bands aus Deutschland, die ein interna-tionales Niveau erreicht haben – und im Folkbereich genauso brillieren wie auf Metalfestivals wie Wacken und Klassik- oder Mittel-alter-Events wie dem Mediaval Selb.

Seltene Akustik-Instrumente wie Cister und Mandocello treffen auf donnernde Grooves, melodiöse Vokallinien ergänzen sich mit furio-sen Fiddle- und Akkordeonparts zu einem magischen Gesamtwerk. Wildromantisch-skurrile Geschichten aus Irland, Schottland, England und Nordamerika – getragen von Speedfolk, Worldbeat und keltischer Mystik. Oder kurz: Celtic Folk ‘n‘ Beat.

Am Dienstag, 23. Juli, spielt das Trio ab 19.30 Uhr in der Kirche Retgendorf (Gemeinde Dobin am See, Landkreis Nordwestmecklenburg).

Sommerliche Konzerte

„LudwigLustWandel“ am 21. Juli ab 15 Uhr im Schlosspark Ludwigslust

Countertenor Karsten Henschel gas­tiert mit dem Ensemble Concertino Giovannini.
Foto: Günther Schulz

In diesem Sommer feiert das musikalische Programm des Fördervereins Schloss Ludwigslust die einzigartige Einheit von Ludwigsluster Schloss und Schlosspark, Musik und Natur. Der „LudwigLustWandel“ bietet am 21. Juli gleich zwei sommerlich heitere Konzerte und dazwischen einen Parkrundgang mit kulinarischer Überraschung.

Um 15 beginnt der „LudwigLustWandel“ in der katholischen Kirche St. Helena/St. Andreas im Schlosspark mit dem Konzert „Von Klassik bis Jazz“ des Klarinettentrios Schmuck. Zu dem Klarinettentrio zusammengeschlossen haben sich das junge Geschwisterpaar Sayaka und Yumi Schmuck sowie Til Renner während ihres gemeinsamen Studiums an der Hochschule für Musik Weimar.

In einer selten zu hörenden Kombination von Klarinette, Bassetthorn und Bassklarinette spannen die Musiker den Bogen von Melodien klassischer Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvorák bis hin zu Klezmer- und Jazzkomponisten wie Irving Berlin und Paul Desmond.

Das zweite Konzert findet nach dem Parkvergnügen in der Herzoglichen Orangerie (Braumanufaktur) um 18 Uhr statt: „Il duello amoroso“ – heiße Liebesgefechte, anspielungsreich und augenzwinkernd ausgeführt vom Concerto Giovannini unter der Leitung des renommierten Countertenors Karsten Henschel, der in Ludwigslust geboren wurde. Die Duette, Opernarien und Kammermusik von Georg Friedrich Händel, Agostino Steffani und anderen sind Abkömmlinge der großen Oper und entstanden in Italien. Beim Concerto Giovannini wird Karsten Henschel begleitet von der Sopranistin Christina Andersson, an der Viola da Gamba ist Dávid Budai zu hören und am Cembalo Tilman Albrecht.

Die Karten kosten 30 Euro; im Preis enthalten sind beide Konzerte sowie das kulinarische Vergnügen. Vorverkauf und Reservierung an der Schlosskasse (Telefon 03874/571912).

Sommerserenade in Boltenhagen

Dreitägiges Kulturfestival vom 19. bis zum 21. Juli im Kurpark des Ostseeparks

Das Duo Elabö unterhält mit Akrobatik und Theater.
Foto: WPhotografie

Die Sommerserenade im Kurpark des Ostseebads Boltenhagen wird wieder ein buntes Programm für Jung und Alt. Eingeleitet wird das Sommerwochenende am Freitag, 19. Juli, mit dem White Picknick ab 17 Uhr. Das Kleinkunstfestival unterhält am Sonnabend, 20. Juli, ab 17 Uhr zudem mit Künstlern wie Anna Abrams, Almut Sarrazin und Jens Ohle. Am Sonntag, 21. Juli, findet ab 11 Uhr das Kindertheaterfestival mit einem bunten Programm für die ganze Familie statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Höhepunkt der Sommerserenade ist die Show der Freaks on Fire aus Leipzig am Sonnabend. 15 Meter hohe Funkentürme, flammenspeiende Stäbe, viel Artistik und überraschende Effekte ergeben ein feuriges Schauspiel.

Hochkarätige Akrobatik erwartet die Besucher von Anna Abrams, die mit Vertikalseil-Artistik hoch über den Köpfen des Publikums schwebt. Die Performance von Lufttanz ist eine Hommage an die Verbiegekunst der 20er-Jahre-Ikone Luise Fuller und lässt die Zuschauer staunen. Almut Sarrazin begeistert bei ihrem Elfenspiel mit zauberhafter Jonglage. Die Gäste können sich außerdem freuen auf die Komödianten Jens Ohle und Martin Kiefer alias Herr Schrödinger, die Einrad-Meisterin und Bikerina Ina Queiss, das Akrobatik- und Theater-Duo Elabö sowie das Theater Liebreiz, das internationale Bluegrass-Duo Crazy Pony und Komiker Klaus Lang.

Am Vorabend, Freitag, 19. Juli, findet ab 17 Uhr das White Picknick mit einer musikalischen Collage aus Soul, Funk, Latin, Gospel und Jazz der Band Soultyzer statt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Aktion „Die Seebrücke im weißen Kleid“, bei der die 290 Meter lange Seebrücke von einer Wäscheleine mit weißen Kleidungsstücken, Bettlaken und Co. umhüllt werden soll. Als Dankeschön werden unter allen Unterstützern Gutscheine für Restaurants in Boltenhagen verlost. Dresscode für das Picknick ist weiße Kleidung. Passende Decken sowie Speisen und Getränke werden vor Ort angeboten.

Die Kleinen erleben am Sonntag, 21. Juli, ab 11 Uhr das Kindertheaterfestival mit bunten Shows aus ganz Deutschland. Unter anderem tritt das Theater Mär mit „Das Papperlapapp der Tiere“ und Eddy Steinfatt mit seiner Bauchrednershow für Kinder auf.

Ostrock live

Stern-Combo Meißen am 19. Juli in Wismar

Die Musiker der Stern-Combo Meißen
Foto: Bodo Kubatzki

Jetzt gibt es die Stern-Combo Meißen bereits seit 55 Jahren. Der Schnapszahl-Geburtstag ist für das Quintett ein willkommener Anlass, sich den Fans republikweit mal wieder live zu präsentieren. Am 19. Juli schaut die Formation auf ihrer Tour in Wismar vorbei.

Dabei werden die Sachsen die Klassiker ihres Schaffens präsentieren: „Eine Nacht“, „Wir sind die Sonne“, „Also was soll aus mir werden“ und so einige andere. Die Band ruht sich auf den alten Erfolgen jedoch keineswegs aus, sondern komponiert fleißig weiter.

So veröffentlichte die Stern-Combo Meißen im Oktober 2018 ihre immer noch aktuelle Single „Nimm die Welt in die Hand“. Auch diesen Titel werden sie spielen. Das Konzert am 19. Juli findet im Theater der Hansestadt Wismar statt und beginnt um 19.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 27,50 Euro bei der Tourist Information Wismar.

Ratefüchse sind gefragt

Am 19. Juli erstes Ludwigsluster Kneipenquiz, Vorverkauf hat begonnen

Raten mit Spaß: Beim Kneipenquiz werden die Fragen in fröhlicher Teamrunde beantwortet. Foto: Claudia Höhne

Vor allem Wissen über die Stadt Ludwigslust ist gefragt, wenn am 19. Juli zum ersten Ludwigsluster Kneipenquiz eingeladen wird. Die Fragen stellen Tom Zimmermann und Darren Grundorf. Auch Klangschnipsel und Bilderrätsel bringen sie mit in die Hallen der Ludwigsluster Freiwilligen Feuerwehr (Bauernallee 1), wo der große Quiz-Abend stattfinden wird.

Das Spektrum reicht von der His­torie der Stadt bis zu interessanten Trivialitäten. Wer sich brillant mit Ludwigsluster Wurst-Spezialitäten auskennt, im Schlaf sämtliche Trainer der SG Ludwigslust der letzten 50 Jahre aufzählen kann und mühelos Prinz Friedrich Ludwigs Schriftverkehr mit Napoleon, Alexander dem I. und dem örtlichen Finanzamt in die zeitlich richtige Reihenfolge bringen kann, ist hier genau richtig. Wenn nicht, macht das aber auch nichts, denn am Ende zählen das Team, der Spaß am Raten und das richtige Bauchgefühl.

Beim Ludwigsluster Kneipenquiz wird in bunt gemischten Gruppen gespielt, so dass alle, ob Experten oder nicht, etwas beitragen können. Teams mit bis zu sechs Personen dürfen genauso dabei sein wie einzelne Starter, die sich dann mit weiteren Quizfreunden zu Teams zusammenschließen. Das Quiz beginnt um 19 Uhr.

Eintrittskarten für drei Euro gibt es im Vorverkauf bei der Ludwigslust-Information in der Schloßstraße 36 (Telefon: 03874/526251).

„Y Viva España!“ in Ludwigslust

MeckProms am 14. Juli im Schlosspark

Schon in den vergangenen Jahren ließen sich viele Besucher im Schloss­park Ludwigslust von den MeckProms verzaubern. Daniel Huppert wird das Orchester auch in diesem Jahr wieder dirigieren.
Foto: Silke Winkler

Seit über zwei Jahrzehnten beschließt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin mit den traditionellen „MeckProms“ die Konzertsaison am Mecklenburgischen Staatstheater. Unter dem Motto „Y Viva España!“ entführt das Orchester sein Publikum dieses Jahr auf eine stimmungsvolle, musikalische Reise ins sonnige Spanien. Der Auftakt für die Konzertreihe, zu der die Besucher auch in diesem Jahr wieder ihre gefüllten Picknickkörbe mitbringen dürfen, war Anfang dieses Monats auf der Schweriner Freilichtbühne – und mitten auf den grünen Wiesen im weitläufigen Schlosspark von Ludwigslust vor dem Schweizerhaus findet am 14. Juli das Abschlusskonzert der diesjährigen „MeckProms“-Tour statt.

Klänge eines üppigen Sommer-abends – die schimmernde Hitze, wie sie von den Terrakotta-Dächern reflektiert, Menschen, die reden und lachen, das Klirren von Weingläsern, und aus der Ferne, langsam wachsend, die temperamentvollen Tanzrhythmen und herzzerreißenden Melodien von schönen Landschaften und magischen Städten. Spanien, leidenschaftlich und stolz, liefert die Musik für die diesjährigen „MeckProms“.

Das Publikum darf sich auf Werke von Emmanuel Chabrier, Georges Bizet, Isaac Albéniz und Johann Strauss freuen und auf die wunderbaren Stimmen der baskischen Solistinnen Naroa Intxausti (Sopran) und Itziar Lesaka (Mezzosopran).

Am Pult steht wie bereits in den vergangenen Jahren der Generalmusikdirektor Daniel Huppert, der die „MeckProms“ unterhaltsam dirigiert und moderiert.

Das Konzert am Sonntag, 14. Juli, in Ludwigslust beginnt um 11 Uhr, Einlass ist ab 10 Uhr. Die Eintrittskarten kosten 25 Euro.

Baggern für guten Zweck

16. DMSG-Beachvolleyball-Benefizturnier am 13. Juli in Schwerin

Es wird wieder im Sand gespielt. Foto: Kowsky

Mitte Juli baggern, blocken und schmettern Beachvolleyballer am Zippendorfer Strand in Schwerin um den wie jedes Jahr heiß begehrten Pokal und für einen guten Zweck.
Das diesjährige, bereits 16. Beachvolleyballturnier zu Gunsten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband M-V, findet am 13. Juli ab 10 Uhr statt. Insgesamt stehen für das Turnier zehn Felder zur Verfügung. Zuschauer sind wie immer gern gesehen.

Wer teilnehmen möchte, kann sich als privates Zweierteam oder als Firmenduo anmelden. Auch das Sanitätshaus Kowsky ist wieder mit einer Mannschaft dabei.

Anmeldungen bitte bis 30. Juni schriftlich bei der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Mecklenburg- Vorpommern, Kieler Straße 26 a, 19057 Schwerin. Weitere Informationen zu dem Benefizturnier gibt es online.

„Schwerin fliegt“ am 13. Juli

Top besetztes 4. Internationales Stabhochsprungmeeting auf dem Markt der Landeshauptstadt

Der Schweriner Markt bietet eine ebenso ungewöhnliche wie schöne Kulisse für den Wettkampf.
Foto: Bettina Brunswig

„Schwerin fliegt!“ Unter diesem Motto steht das 4. Internationale Stabhochsprungmeeting, das am 13. Juli auf dem Markt in Schwerin ausgetragen wird. Der Förderverein Leichtathletik MV organisiert dieses hochkarätige Sportevent zum zweiten Mal inmitten der Stadt Schwerin. Die Schirmherrschaft hat die MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig übernommen.

Eine Neuerung bietet das Meeting in diesem Jahr: Es gibt zum ersten Mal einen Vorwettkampf männliche Nachwuchsathleten. Dabei sein werden sieben junge Springer aus Schwerin, Bremen und Potsdam. Dabei kann sogar mit Sprüngen von über fünf Metern gerechnet werden. Der Nachwuchswettkampf beginnt um 11 Uhr.

Um 14 Uhr springen dann einige der besten Stabhochspringerinnen der Welt, aus den USA, aus Mexiko, Tschechien, Schweden, Dänemark, Belgien und Deutschland vor. Auch hier werden einige junge Nachwuchsathletinnen dabei sein.

Insgesamt sind 17 Frauen gemeldet. Um zu gewinnen, müssen wohl mindestens 4,40 Meter gesprungen werden.

Bernd Halm, Vorsitzender, des Fördervereins, sagt: „Damit folgen wir unserem Ziel, jungen Athletinnen und Athleten in ihrer sportlichen Entwicklung zu unterstützen.“

Das 4. Internationale Stabhochsprungmeeting wird von mehreren Partnern unterstützt. Der Eintritt ist frei.

Uwe Steimle lädt zur Heimatstunde ein

Kabarettabend am 10. Juli im Theater Wismar

Der Schal harmoniert farblich nicht mit der Jacke, für Uwe Steimle vielleicht ein Symbol seiner Unangepasstheit. Foto: Agentur

Der äußerst vielseitige Uwe Steimle – Kino-Held, mit eigener TV-Sendung „Steimles Welt-Kulturerbe“, und ausgewiesener Bestseller-Autor – präsentiert sein neues Kabarett-Programm mit neuen Texten und viel Spielwitz nach seinem gleichnamigen und neuesten Buch „Heimatstunde“.

Aus dem Osten kommt das Licht – und Uwe Steimle erklärt uns, warum. Steimle beschreibt sich gern als den größten Kleinbürger. Mit seiner lakonischen Art und seiner feinen Ironie hat er sich ein treues Publikum erobert. Nach seinem erfolgreichen Buch und Programm „Meine Oma, Marx und Jesus Christus“ legt er nun mit „Heimatstunde“ nach: „Jetzt, wo die Zukunft Wirklichkeit wird … haben wir in Wirklichkeit keine Zukunft mehr.“
Lassen wir uns wieder gefangen nehmen vom „Zauberer von Ost“, der es wie kaum ein anderer schafft, scharfzüngig und zugleich charmant den Finger in die zahlreichen westöstlichen Wunden zu legen: eine Interpretation der Welt nach 1989 – neue Geschichten von Uwe Steimle.

Am Mittwoch, 10. Juli, gastiert er im Theater der Hansestadt Wismar; Beginn ist um 19.30 Uhr.
www.uwesteimle.de

Film über singenden Baggerfahrer

„Gundermann“ am 29. Juni im Capitol Schwerin

Alexander Scheer spielt Gerhard Gundermann im Film und singt anschließend Gundermann-Lieder. Foto: Pandora Film

Am 29. Juni zeigt der Schweriner Filmpalast Capitol nochmal für eine Vorstellung den Film „Gundermann“, bei dem der Schweriner Andreas Dresen Regie geführt hat. Der Regisseur wird selbst zu Gast sein – zusammen mit Alexander Scheer und Band, die dann Gundermann-Lieder spielen.

Zum Film:
1992 arbeitet Gerhard Gundermann (Alexander Scheer) immer noch im Tagebau in Hoyerswerda. Der Mittdreißiger möchte aber eine neue Band gründen und auf Tour gehen. Seine Texte über einfache Menschen, Ausbeutung und Ökologie sprachen dem Publikum schon immer aus der Seele. Dennoch behielt der Musiker seinen Job als Baggerfahrer bei, um unabhängig vom Erfolg seiner Kunst zu sein. Doch die Vergangenheit holt ihn ein, als herauskommt, dass Gundermann ein Informant der Stasi war. Während immer mehr ans Licht kommt, wie viel er aus Liebe zum Land über seine Freunde verraten hat, zerbricht Gundermanns Bild von sich selbst. Parallel dazu beginnt Gundermanns Geschichte im Jahr 1975. Der Querdenker ist gerade aus dem Militär geschmissen worden und tritt mit der Werkbank auf, deren Mitglied auch seine Jugendliebe Conny (Anna Unterberger) ist, die später mal seine Frau wird.

Musical live erleben

Schlossfestspiele Schwerin starten am 21. Juni mit „Anatevka“

Irene Eggerstorfer, Kathrin Hübner, Gustav Peter Wöhler und Nedime Ostheimer (v.l.) zählen zu den Hauptdarstellern des Musicals. Foto: Silke Winkler

Eingebettet in die malerische Kulisse der Fassaden des Mecklenburgischen Staatstheaters, des Staatlichen Museums und des Schweri­ner Schlosses feiert das Musical „Anatevka“ am Freitag, 21. Juni, um 20 Uhr Premiere.
Diese erste von 20 „Anatevka“-Vorstellungen läutet damit die diesjährigen Schlossfestspiele Schwerin ein, in deren Rahmen auch die romantische Komödie „Cyrano de Bergerac“ ab 27. Juni im Innenhof des Schweriner Schlosses zu erleben sein wird.

Für die „Anatevka“-Hauptrolle, den Milchmann Tevje, konnten die bekannten Schauspieler Ansgar Schäfer und Gustav Peter Wöhler engagiert werden.

Eintrittskarten für die Schlossfestspiele gibt es unter kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de und unter 0385/5300-123.

Durch die Taiga gepaddelt

21. Mai im Natureum Ludwigslust: Vortrag über Kanutour durch Jakutien

In Sibirien kann das Bootfahren eine eisige Angelegenheit sein Foto: Wolf Spillner

Wolf Spillner hat sich auf die lange Reise nach Jakutien begeben und dort zusammen mit Walter Dick und 13 weiteren abenteuerlustigen Paddlern den Olenjok befahren. Zurück kam er mit einer Vielzahl unvergesslicher Eindrücke und noch mehr atemraubenden Fotos, die er in dem Vortrag „Wenn Rentner durch die Taiga paddeln – drei Wochen in Jakutien“ im Natureum Ludwigslust präsentieren möchte.

Innerhalb von zehn Jahren war er auf sechs Flüssen in Sibirien unterwegs – insgesamt 2.500 Kilometer durch einsames Land. Jakutien ist fast neunmal so groß wie Deutschland, hat aber weniger als eine Million Einwohner.
Die Flüsse Hamaki, Markoka, Marcha, Njuja, Obere Tomba und Olenjok wurden bis dahin noch nie von Kanuten befahren. Sie fließen entweder nach Süden in die Lena oder – wie der Olenjok – direkt ins Eismeer. Alle Flüsse befinden sich über Permafrostboden, denn die Jahresdurchschnittstemperatur dieses Gebietes liegt bei minus zehn Grad. Der Olenjok ist rund 2.300 Kilometer lang. Ausgangspunkt der Touren war die Stadt Mirny, die durch ihre Diamantmine bekannt ist.

Der Vortrag wird sich auf die letzte der Reisen beziehen, bei der die Obere Tomba und Oberlauf des Olenjok in der nördlichen Lärchentaiga bepaddelt wurde. Berichtet wird über Begegnungen im Mitternachtssonnenschein mit Wolf, Elch, Ren, Schwalbenschwänzen, Azurjungfern und den beiden einzigen dort lebenden Menschen.
Die Veranstaltung am Dienstag,

21. Mai, im Natureum (direkt neben dem Schloss Ludwigslust) beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro (für Mitglieder der NGM zwei Euro). Die Teilnehmerzahl ist auf 50 begrenzt.

Museumstag zum Thema Handwerk

Am 19. Mai Programm im Wismarer Schabbell

Diese Musiker verstehen ihr Handwerk: Die Band Sabine Fischmarkt spielt zum Abschluss des Museumstages. Foto: Band

Das Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt Wismar, Schabbell, beteiligt sich am Internationalen Museumstag, der am 19. Mai stattfindet, mit einem großen Aktionstag rund um das Thema Handwerk. Ein ganzer Tag voller Programmpunkte führt vom Bootsbau über die Steinbildhauerei bis hin zur Zimmermannskunst.
Aber nicht nur His­torisches wird beleuchtet; es geht auch um die Frage nach Gegenwart und Zukunft im Handwerk. Das Schabbell wird dabei unterstützt von den Firmen Bauunion Wismar und Yachtwelt Weiße Wiek sowie von einem freiberuflichen Restaurator.

Progamm:
10.30 Uhr – Eröffnung
11.00 Uhr – Zwei Bootsbauer der Yachtwelt Weiße Wiek berichten vom Beruf des Bootsbauers und stellen ein Meisterstück vor
13.00 Uhr – Blick in den historischen Dachstuhl
14.00 Uhr – Diplom-Restaurator Jan Hamann gibt Einblicke in die Steinmetzkunst
15.00 Uhr – Märchen mit der Erzählerin Birte Bernstein
17.00 Uhr – Musik mit der Band Sabine Fischmarkt

 

„Witz, Verstand und Geschmack“

Jochen Malmsheimer am 15. Mai in Wismar

„Malmsheimer brilliert seitwärts“ ist dieses Foto betitelt. Wir übernehmen das mal so. Foto: Jürgen Spachmann

„Machen wir uns doch nichts vor: Kabarett ist dieser Tage wichtiger denn je!“, sagt, nein, ruft Jochen Malmsheimer uns zu. Und mehr noch: „Die gefühlte Arschlochdichte und Idiotenkonzentration, die Sackgesichtsüberfülle und Kackbratzendurchseuchung, die allgemeine, bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die cerebrale Fäulnis in diesem Land war, subjektiv gefühlt, immer schon hoch, aber nun lässt sich dieses trübe Faktum nicht mehr nur im Experiment nachweisen, sondern ist für uns alle, die wir über ein entwickeltes humanoides Sensorium, über Geist, Witz, Verstand und Geschmack verfügen, fühlbar im Freiland angekommen.“

Nun, nicht jeder kann und würde dies so formulieren, obgleich der Malmsheimer inhaltlich im Prinzip vielleicht doch gar nicht mal so unrecht damit hat. Jedenfalls sagt der Kabarettist, er sei bereit, „sich diesem geradezu enzephalen Unsinn in den Weg zu stellen, gegürtet mit dem Schwert der Poesie, gewandet in die lange Unterhose tröstenden Mutterwitzes und weiterhin unter Verzicht auf jegliche Pantomime.“

Das macht er so am 15. Mai im Theater der Hansestadt Wismar mit seinem Programm „Dogensuppe Herzogin“. Karten gibt es im Vorverkauf unter anderem in der Tourist-Information Wismar.

 

Das Lied vom Frieden

Tino Eisbrenner stellt sein neues Buch am 8. Mai in der Stadtbibliothek Wismar vor

Tino Eisbrenner Foto: Elena Dmitrieva

Tino Eisbrenner (geboren am 11. November 1962 in Rüdersdorf bei Berlin) ist ein
deutscher Liedermacher, Theaterdarsteller, Komponist, Musikproduzent und
Moderator, der heute in Mecklenburg-Vorpommern lebt.
Er war Sänger der Band Jessica und hat nicht nur das „Lied vom
Frieden“ als Song getextet, sondern er lebt diese Idee auch mit
allem, was er als Mensch und Künstler initiiert und repräsentiert.

Seit 17 Jahren veranstaltet er sein eigenes Festival „Musik statt
Krieg“. 2017 veröffentlichte er sein Album „November“, auf dem er
vorwiegend seine deutschen Nachdichtungen russischer Barden wie
Wyssozki, Okudshava, Kukin und Rozenbaum singt. Dass für einen
Songschreiber und Sänger der sich mit Überzeugung für eine bessere
Verständigung zwischen Westeuropa und Russland ausspricht, gerade in
diesen Tagen nicht nur Blumen gestreut werden, erfährt man aus seinem
neusten Buch „Das Lied vom Frieden“.
Er beschreibt darin seine Erlebnisse und Eindrücke von den
„Musik statt Krieg“-Tourneen, die er seit Ende 2015 durch Deutschland,
Österreich und Osteuropa gemacht hat. Russland, Georgien,
Weißrussland, Polen, Tschechien hat er viele Male mit Musik bereist
und dabei interessante Menschen und deren Sicht auf das Leben, die
Heimat, ihre Geschichte und auch auf Deutschland kennengelernt. Das Buch
erschien zur Leipziger Buchmesse 2019 in deutscher und russischer
Sprache.

Eisbrenner macht auf seiner internationalen Lesereise am 8. Mai Station
in der Hansestadt Wismar. Er wird ab 19 Uhr auf Einladung der
Rosa-Luxemburg- Stiftung und der Stadtbibliothek im Zeughaus,
Ulmenstraße 15, nicht nur lesen, sondern auch singen und

Eisbrenner macht auf seiner internationalen Lesereise am 8. Mai Station
in der Hansestadt Wismar. Er wird ab 19 Uhr auf Einladung der
Rosa-Luxemburg- Stiftung und der Stadtbibliothek im Zeughaus,
Ulmenstraße 15, nicht nur lesen, sondern auch singen und steht auch
dem Publikum zum Gespräch zur Verfügung. Der Eintritt beträgt 7 Euro
an der Abendkasse und 5 Euro im Vorverkauf. Karten gibt es bereits
in der Stadtbibliothek. Vorbestellungen werden unter 03841/251 4020
und unter stadtbibliothek@wismar.de entgegengenommen.

 

Bilderwechsel in Banzkower Privatgalerie

Sieben Künstler laden am 28. April zu Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus ein

Spinnennetzkunst Foto: Gudrun Schumann

Am Sonntag, 28. April, laden sieben Künstler von 14 bis 17 Uhr zu einem Bilderwechsel und damit neuen Werken in die kleine Privatgalerie Franz gegenüber der Kirche in Banzkow ein. Dorothea Franz präsentiert Arbeiten mit Spritztechnik, Gudrun Schumann stellt Bilder aus Pflanzenfasern und Spinnennetzen aus. Dr. Ursula Sell zeigt Gefilztes und Bilder in verschiedenen Techniken. Kunstwerke mit Blei und Collagen von Edith Beckmann sind ebenso zu sehen wie Acrylmalerei von Anke Grabiger und Horst Meyn. Lydia-Ilona Strahlmann gibt Öl- und Aquarellmalerei zum Besten.

Meyn und Strahlmann sorgen mit Gitarre und Mundharmonika sowie Gesang und Saxophon für musikalische Unterhaltung, parallel ist auch ihre Ausstellung beim benachbarten Verein Störtal geöffnet. Besucher sind zu Kaffee und Kuchen eingeladen, sie können zwischen Störtal., Privat-Galerie und Natur- und Kräutergarten von Dorothea Franz hin und her flanieren. Der Eintritt ist frei. Die Künstler planen, künftig viermal jährlich einen Bilderwechsel zu veranstalten.

 

Rockklassiker live in Parchim

No Quarter am 27. April in der Stadthalle

No Quarter ist eine Drei-Generationen-Band. Foto: nh

Die Parchimer Band No Quarter hat sich nach einem Song der legendären Led Zeppelin benannt. Kein Wunder, dass die Gruppe den einen oder anderen Song ihrer Vorbilder im Programm hat. Auch viele weitere Klassiker aus der goldenen Ära der Rockmusik in den Siebzigern befinden sich im im No-Quarter-Repertoire, zum Beispiel von Deep Purple und Uriah Heep.
Am Sonnabend, 27. April, gastiert die Band in der Stadthalle Parchim, Beginn ist um 21 Uhr.

Militärmusik aus Neubrandenburg

Benefizkonzert am 25. April in Ludwigslust

Das Heeresmusikkorps in seiner vollen Pracht Foto: Bundeswehr

Nach dem ersten erfolgreichen Benefizkonzert des Heeresmusikkorps in Ludwigslust, gibt es nun die Fortsetzung. Nun spielen die Musiker bereits das zweite Mal in der Lindenstadt.
Das Heeresmusikkorps Neubrandenburg ist Repräsentant der Bundeswehr und wird seit Juni 2014 von Oberstleutnant Chris­tian Prchal geleitet. Stationiert ist es in der Neubrandenburger Tollense-Kaserne, sein Einzugsbereich erstreckt sich jedoch weit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommern hinaus. So ist es von Rügen bis nach Brandenburg und von Hamburg bis an die polnische Grenze unterwegs.

Das Konzert des Heeresmusikkorps findet auch in diesem Jahr im Rahmen der Patenschaft der Stadt Ludwigslust mit dem Versorgungsbataillon 142 statt. Der Erlös des Ludwigsluster Konzertes geht an den Verein „Herzdamen“ aus Kummer und an die Tagesbegegnungsstätte „Die Brücke“.
Das Heeresmusikkorps Neubrandenburg besteht überwiegend aus Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit, die nach einem Musikstudium als Militärmusiker eingesetzt sind. Aber auch freiwillig Wehrdienstleistende, die ihre Qualifikation in einem Vorspiel nachgewiesen haben, dienen als Musiker im Orchester.

Neben dem großen Blasorchester, dem Kern des Musikkorps haben sich verschiedenste flexible Musikbesetzungen gebildet. Neben klassischen Holz- und Blechbläserquintetten existieren die Dixie­besetzung, die Egerländer Besetzung sowie eine Combo.

Das Heeresmusikkorps spielt am 25. April ab 19 Uhr in der Stadthalle Ludwigslust. Die Eintrittskarten kosten 15 Euro; es gibt sie bereits im Vorverkauf in der Ludwigslust-Information.

 

Vorfreude auf Ostern

„Bauernmarkt im Frühling“ am 18. April in Parchim

Der „Osterhase“ verteilt wieder Süßigkeiten an die Kinder. Foto: Stadt Parchim

In bereits zwölfter Auflage laden die Stadt und der Bauernverband Parchim am Gründonnerstag, 18. April, zum traditionellen „Bauernmarkt im Frühling“ ein. Mit frischen Produkten aus der Region, Pflanzen und selbst gebastelten Geschenkartikeln steht dieser ganz im Zeichen des bevorstehenden Osterfestes. Kinder der Kita „Spielland – Anne Frank“ werden wieder ein kleines Programm aufführen.

Während die offizielle Eröffnung um 10 Uhr auf dem Schuhmarkt von der Stadtpräsidentin Ilka Rohr und Parchimer Originalen vorgenommen wird, beginnt das bunte Markttreiben schon gut eine Stunde früher. Die elf Händler bieten hierbei leckere Waren wie Geflügel, Wurst, Fisch und natürlich frische Eier an. Erhältlich sind zudem Korbwaren, Bäckereierzeugnisse und Osterdekorationen. „Praktisch alles fürs Fest“, fasst die Geschäftsführerin des Bauernverbandes, Heike Kasten, zusammen.

Leider ist Scherenschleifer Bodo Schäfer dieses Mal nicht dabei; dafür jedoch drei neue Anbieter, die unter anderem Kartoffeln und frisch gepresste Säfte im „Osterkörbchen“ haben.

Freuen können sich kleine und große Besucher auch wieder auf gesponserte Schmalzstullen, den Osterhasen und die „Osterkutsche“ von Hans Göldnitz.

 

Michael Göring liest in Wismar

Vorstellung seines neuen Buchs am 8. April in Bürgerschaftssaal des Rathauses

Michael Göring kommt zu seiner vierten Lesung nach Wismar. Foto: Roman Pawlowski

Michael Göring, Vorsitzender der Zeit-Stiftung, lässt es sich nicht nehmen, auch sein viertes Buch in Wismar vorzustellen. Auf Einladung der Stadtbibliothek liest er am 8. April um 19 Uhr aus „Hotel Dellbrück“ im Bürgerschaftssaal des Wismarer Rathauses .

Das Buch zeichnet die Geschichte einer Familie über zwei Generationen nach. Vater Sigmund Rosenbaum muss 1938 mit 15 Jahren aus seiner westfälischen Heimat fort, weil er Jude ist. Dank der Kindertransporte überlebt er den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust in England. Der Leser erlebt Sigmunds Ängste in England, seine Suche nach einer inneren Heimat, seinen Wunsch geliebt zu werden. Göring lässt den Leser tief eindringen in die Innenwelt dieses jungen Emigranten, der viel Glück in der neuen Heimat hat, von dem allerdings erwartet wird, dass er sein Judentum preisgibt und Methodist wird.

1955 ist Sigmund zurück in Westfalen, verheiratet, und Friedemann, genannt Frido, kommt auf die Welt. Mit Frido führt der Autor den Leser in die Welt der 70er und 80er Jahre. Auch Frido emigriert, gelangt nach Poona und schließlich nach Australien. Hier beginnt Göring eine große Reise, die Suche nach Bindung und Heimat, eine Reise, die den Leser zu sich führt, zum Nachdenken über Identität, über Heimat, über das, was wirklich zählt. 2018 ist Frido 63 und steht vor dem Hotel Dellbrück, dem Ort, an dem sein Vater einst geboren wurde. Diese Reise an den Ursprung wird für ihn zum Sprung in ein neues Leben.

Görings vierter Roman packt wichtige Themen an, und beherrscht die Kunst, den Leser in die Geschichte eintauchen zu lassen. Die klare Sprache, die Spannung, die die beiden Lebensgeschichten von Sigmund und Frido erzeugen, machen den Roman zu einem Erlebnis.

Eine besondere Erfahrung ist es auch, den Autor als Vorleser zu erleben, ein Metier, das er perfekt beherrscht, wie die Wismarer Zuhörer schon erleben durften.

Karten für dieses Ereignis gibt es in der Stadtbibliothek für vier Euro, Restkarten an der Abendkasse im Bürgerschaftssaal für sechs Euro. Vorbestellungen werden gern entgegen genommen per E-Mail unter stadtbibliothek@wismar.de und unter Telefon 03841/2514020.

Schräge Typen und viel Romantik

„Frühstück bei Tiffany“ in Schwerin und Parchim

Truman Capotes Geschichte „Frühstück bei Tiffany“ („Breakfast at Tiffany‘s“) entführt in ein New York der schrägen Typen, Träumer, Glückssucher und einsamen Herzen, der Gosse und des Glamours. Der junge Schriftsteller Fred trägt seine Haut auf den Markt, während seine Nachbarin Holly Golightly das Nachtleben aufmischt.

Die lebenslustige, scharfzüngige und manchmal melancholische Holly bewegt sich in illustrer Gesellschaft und lässt sich in keinen Käfig – auch keinen goldenen – sperren. Ob Holly Golightly, die meistens „auf Reisen“ ist, wohl irgendwo ankommen wird? Die berühmte Verfilmung dieser wundervoll leichtfüßigen Komödie ließ Audrey Hepburn, mit Sonnenbrille und Zigarettenspitze, zur Stilikone werden.

Regisseur Sarantos Georgios Zervoulakos, 2011 für den Nestroy-Theaterpreis und 2012 in der Fachzeitschrift „Theater heute“ als bester Nachwuchskünstler nominiert, inszenierte an großen Häusern vom Düsseldorfer Schauspielhaus über das Wiener Burgtheater bis zum griechischen Nationaltheater in Athen. In den letzten Jahren machte er vor allem durch seine Inszenierungen von Komödien auf sich aufmerksam. Mit „Frühstück bei Tiffany“ ist erstmals eine Arbeit des jungen Regisseurs in Schwerin und Parchim zu sehen.

Am 20. Januar um 18 Uhr sowie am 13. und 21. Februar jeweils um 19.30 Uhr wird das Stück im Schweriner E-Werk gespielt. Im Malsaal Parchim läuft „Frühstück bei Tiffany“ am 2. und 16. Februar ebenfalls jeweils um 19.30 Uhr.

Für die Vorstellung am Sonntag, 20. Januar, bietet das Theater eine Tastführung an. Plätze in der vordersten Reihe werden für Interessenten an der Tastführung reserviert.

www.theater-schwerin.de


Das große Glück im Schraubenhandel

Marlene Jaschke am 3. Februar in Wismar

Jutta Wübbe kommt nach Wismar! „Jutta wer?“, werden viele jetzt fragen. Kein Wunder, ist die Komikerin und Kabarettistin doch vor allem als Marlene Jaschke bekannt. Und Frau Jaschke hat sich jetzt vorgenommen: „Nie wieder vielleicht“. So heißt das aktuelle Bühnenprogramm von Wübbe, äh, Jaschke.

Die Dame steht nämlich vor sehr großen Veränderungen: Ein ausländischer Investor kauft den Schraubengroßhandel Rieger, Ritter, Berger & Sohn, bei dem Frau Jaschke als Chefsekretärin arbeitet. Werden die neuen Herren sie übernehmen? Und findet sie das große private Glück nach einem Rendezvous mit ihrem Kollegen Siegfried Tramstedt?

Dies und noch vieles mehr klärt Marlene Jaschke bei ihrem Auftritt am 3. Februar ab 18 Uhr im Theater der Hansestadt Wismar (Bürgermeis-ter-Haupt-Straße 14). Aber eines steht bereits fest: „Nie wieder vielleicht“.

www.marlene-jaschke.de


Von Irland bis nach Transsilvanien

Dallahan spielt am 3. Februar in Hagenow

Das Quintett Dallahan ist bekannt als fantastische Liveband. Foto: Sam Hurt

Ein Konzert von Dallahan ist wie eine Reise von der grünen Insel und den Highlands bis auf den Balkan und nach Transsilvanien. Die Jungs stammen aus Irland, Schottland und Ungarn. Halsbrecherische Virtuosität, berührende Balladen und unbändiger Rhythmus sowie Einflüsse aus Jazz, Funk und Pop machen sie zu einem der spannendsten Ensembles dieser Zeit.

Dallahan wurde schon als „world music festival in one group“ beschrieben – ein treffender Hinweis auf die offene und enorm abwechslungsreiche Herangehensweise des Ensembles. Dallahan haben sich auf Tourneen in ganz Europa und von Nordamerika bis Kathmandu den Ruf einer super Liveband erspielt. Am Sonntag, 3. Februar, spielt das Quintett ab 18 Uhr in der Alten Synagoge in Hagenow. Karten gibt es im Vorverkauf in der Hagenow-Information, Lange Straße 79 (Telefon: 03883/729096).

www.dallahanmusic.com


Selbst Kunstdrucke erschaffen

Aktion im Staatlichen Museum Schwerin

Im Staatlichen Museum Schwerin kann man Kunst nicht nur betrachten, sondern auch selbst kreativ sein. Wer dem künstlerischen Prozess nachspüren und sich selbst einmal mit Druckgrafik beschäftigen möchte, hat dazu mitten in der Ausstellung Gelegenheit. Dienstags bis donnerstags von 14 bis 17 Uhr können sich angemeldete Gruppen an der historischen Kniehebelpresse ausprobieren. Unter Anleitung kann jeder ein kleines Kunstwerk schaffen, besondere Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Auf einer ähnlichen Druckerpresse sind auch die Arbeiten von Hendrik Nicolaas Werkman entstanden, dem die aktuelle Sonderausstellung gewidmet ist.

Die Termine bitte vereinbaren mit Sylvia Struck – telefonisch unter 0385/58847222 und unter der Adresse Sylvia.Struck@ssgk-mv.de ist dies auch per E-Mail möglich.

Freitags bis sonntags wird außerdem jeweils von 14 bis 17 Uhr zum Schaudrucken parallel zur Ausstellung „Hot Printing. Hendrik Nicolaas Werkman (1882-1945)“ eingeladen. Auch hier gibt es die Möglichkeit, sich unter Anleitung an der Druckerpresse auszuprobieren; eine Anmeldung ist in diesem Fall aber nicht nötig.

Die Werkman-Grafiken können noch bis zum 24. Februar betrachtet werden; so lange werden auch der Workshop und das Schau-drucken angeboten.

www.museum-schwerin.de


Als wären es die echten Beatles

The Beatbox am 27. Januar live in der Palmberg-Halle in Schönberg

Auch die psychedelische, spätere Phase der Beatles lasen The Beatbox wieder aufleben. Foto: Franco Coletta

Nach dem Erfolg der letzten Saison kommen The Beatbox mit ihrer Show „The Beatles live again“ wieder nach Deutschland zurück. Mit großer Leidenschaft und viel Res-pekt vor dem großen Vermächtnis bringen die vier Herzblut-Musiker aus Italien die Beatles zurück auf die Bühne.

Die geliebten Songs aus unvergessenen Erinnerungen erklingen im authentischen Beatles-Sound, erzeugt durch die gleiche Instrumentierung, mit der die vier Pilzköpfe schon in ihren Konzerten begeisterten.

Dies genügt den hohen Ansprüchen von The Beatbox aber bei Weitem nicht. Auch die musikalischen Eigen- und Feinheiten der großen Vorbilder wurden perfekt einstudiert. Gesang, Bewegungen, Mimik und Gestik – alles ist auf-einander abgestimmt. Rechtshänder Riccardo Bagnoli zum Beispiel lernte seine Bassgitarre zusätzlich linkshändig zu spielen – ganz so, wie der Paul McCartney es tut.

Optisch bewegen sich The Beatbox ebenfalls dicht am Original: Ihre Bühnenkostüme wurden von demselben Schneider designed, der die Beatles damals für ihre US-Tourneen ausstattete.

The Beatbox faszinieren und be-geis-tern seit vielen Jahren Fans weltweit mit ihrer einzigartigen und authentischen Inszenierung. Für gut zwei Stunden lassen sie die Energie und den Charme der originalen Beatles wieder auferstehen.

Am Sonntag, 27. Januar, ab 19 Uhr spielen The Beatbox in der Palmberg-Halle in Schönberg.

www.thebeatbox.de


Durch Boltenhagen

Interessante Führungen zur Geschichte des Seeheilbades

Die Seebrücke in Boltenhagen bei Schnee Foto: Kurverwaltung Ostseebad Boltenhagen

Boltenhagen ist vor allem in der Hauptsaison, also im Sommer und zum Jahreswechsel, sehr gefragt bei Ostseetouristen. Dieser Küstenort ist jedoch zu jeder Jahreszeit schön. Es lohnt sich demnach auch ein Besuch in der Nebensaison, und sei es nur für einen Tagesausflug.
In Boltenhagen werden in diesem Jahr wieder Führungen angeboten. Das Motto der geführten Spaziergänge durch das Seeheilbad an den Dienstagen 5. und 26. März heißt zum Beispiel „Boltenhagen unterm Sonnenschirm“. Die Teilnehmer erfahren viel Wissenswertes aus der Geschichte des Ortes. Die Führungen beginnen um 10 Uhr am Kurhaus (Info und Tickets unter Telefon 038825/36021).

www.boltenhagen.de