30 Jahre glückliche Gewinner

Dreißig Jahre Lotto Mecklenburg-Vorpommern bedeutet drei Jahrzehnte glückliche Gewinner. Dazu zählen nicht allein die Lottospieler, eine Reihe richtiger Zahlen tippten und somit eine ordentliche Summe einstrichen, sondern auch Organisationen, Vereine und Verbände, die sich dem Gemeinwohl in unserem Land verschrieben haben.

Mehr als eine Milliarde Euro kamen seit 1991 unter anderem dem Sport, der Kultur, der Umwelt und dem Denkmalschutz in Meck­lenburg-Vorpommern zu Gute. Die Summe setzt sich zusammen aus Lotteriesteuern und einem Teil der Einnahmen, sogenannten Zweckerträgen. Heiko Miraß, Lotto-MV-Aufsichtsrat und Staatssekretär im Finanzministerium, sagt: „Lottogelder tun viel Gutes für unser Land. Jedes Jahr können wir auf diese Weise zusätzlich gesicherte Mittel für den gemeinschaftlichen Zusammenhalt investieren.“ Gefördert wird nicht nur aus den Einnahmen der klassischen Ziehung „6aus49“.
Über die Lotterien „Bingo!“ und „Glücksspirale“ fördert Lotto MV Umweltprojekte sowie den Deutschen Olympischen Sportbund, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und die Evangelische Landeskirche. Lotto ist zudem ein wichtiger Partner vieler Kulturevents und Sportvereine im Bundesland.

Ait Stapelfeld, Geschäftsführer Lotto Mecklenburg-Vorpommern Foto: Lotto MV

Im September 1991 wurde die Verwaltungsgesellschaft Lotto und Toto in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Sie ging aus dem ostdeutschen Lotto und Toto hervor. Seitdem gab es in unserem Land bereits gut 50 Lottomillionäre. Der höchsten Gewinn erspielte sich 2006 eine Tippgemeinschaft aus Rostock mit 14 Millionen Euro. Rund 2,8 Milliarden Euro an Spieleinsätzen verbuchte Lotto MV bislang.

Geschäftsführer Ait Stapelfeld lobt die Mitarbeiter, die in den zirka 500 Annahmestellen Tippscheine annehmen und Lose verkaufen. „Einige von ihnen sind ebenfalls bereits 30 Jahre dabei. Ihnen gilt mein großer Dank. Sie sind für unsere Kunden der direkte persönliche Kontakt zu Lotto Mecklenburg-Vorpommern“, sagt er.

Die Staatslotterie unseres Landes möchte künftig aber noch digitaler werden. Derzeit betrage der Anteil der Onlinespieler 15 Prozent. „Hier gibt es noch Entwicklungspotenzial“, schätzt der Geschäftsführer ein.