AUS DER REGION

„Respekt vor den Abgeordneten“

Interview mit Ingo Funk in der Reihe „Mecklenburger Köpfe“

Ingo Funk, 57 Jahre, stellvertr. Geschäftsführer der Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung Schwerin, ab 1. Juli zweiter Stellvertreter der Landrätin NWM Foto: S. Krieg

Am 7. Mai wurden Sie zum zweiten Stellvertreter der Nordwestmecklenburger Landrätin Kerstin Weiss gewählt. Warum haben Sie sich nach fast 30 Jahren in der Stadtverwaltung Schwerin auf das Amt beworben?
Ich habe eine neue Herausforderung gesucht, nachdem meine beiden Kinder aus dem Haus waren. Jetzt habe ich die Zeit für so eine aufwendige Tätigkeit.

Die Herausforderung hätten Sie vielleicht auch anderswo gefunden.
Ich kann bei meiner neuen Aufgabe meine Kompetenzen sehr gut einbringen. Als stellvertretender Geschäftsführer und Prokurist der Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung Schwerin bin ich neben dem Energiebereich vor allem verantwortlich für die sozialen Unternehmen der Stadt, also die Helios-Kliniken, die Kita gGmbH und die Sozius gGmbH, welche Kinder- und Jugendheime sowie Pflegeheime betreibt. Zuvor war ich unter anderem Verwaltungsleiter im Amt für Jugend und Soziales, habe zwölf Jahre in der ambulanten Pflegesatzkommission für die Landkreise und kreisfreien Städte verhandelt. Ich habe den Stadtvertreterbeschluss zur Teilprivatisierung des Medizinischen Zentrums in Schwerin, jetzt Helios, umgesetzt und betreue die Stadtvertreter im Aufsichtsrat der Helios-Kliniken Schwerin GmbH gesellschaftsrechtlich und betriebswirtschaftlich sowie den Oberbürgermeister in der Gesellschafterversammlung der Helios-Kliniken Schwerin GmbH.

Eine Menge Erfahrung.
Das stimmt. Die brauche ich als Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Bildung.

Dann können Sie an Ihrem ersten Arbeitstag am 1. Juli direkt Ihre Pläne, die Sie sicher schon geschmiedet haben, beginnen umzusetzen.
Ab 1. Juli möchte ich mich zunächst bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Fachbereich vorstellen. Es gibt tatsächlich schon ein paar Dinge, bei denen ich in meinem Fachbereich neue Impulse setzen möch­te. Haben Sie bitte Verständnis, dass ich aus Respekt vor den gewählten Kreis­tagsabgeordneten das zunächst mit denen besprechen möchte. Meine Aufgabe wird es hauptsächlich sein, die Themen aus der Verwaltung frühzeitig in die Entscheidungsprozesse, sprich in die politischen Gremien, einzubringen. Ich kann dabei auf gute Amtsleitungen und deren sehr kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen.

Sie wohnen im Kreis Ludwigslust-Parchim, arbeiten aber künftig für den Landkreis Nordwestmecklenburg. Wäre es nicht besser, wenn Sie dorthin umziehen?
Einen Umzug schließe ich auf jeden Fall nicht aus.

Seit 1991 sind Sie in der Stadtverwaltung Schwerin tätig. Eine lange Zeit. Wie verabschieden Sie sich von Ihren Kollegen und Mitstreitern? Planen Sie einen großen Ausstand?
Wegen der Corona-Situation kann ich natürlich keinen großen Ausstand geben. Ich habe mich aber bei den Mitgliedern des Hauptausschusses und der Stadtvertretung nach 30 Jahren Zusammenarbeit bereits persönlich verabschieden können. Interview: S. Krieg

Steinschlangen sollen weiter wachsen

Kleine Sehenswürdigkeit in Jesendorf

Foto: Rainer Cordes

„Lasst uns zusammen die Welt ein bisschen bunter machen!“ So steht es auf dem Blatt Papier, das neben einer Reihe bemalter Steine in Jesendorf liegt. Die kleinen Kunstwerke sind eine Einladung, weitere zu schaffen und dazuzulegen – jeder kann mitmachen und die Schlange wachsen lassen. Ziel ist es, die gesamte Straße bunt zu tupfen.
Aktuell tauchen kreative Steinschlangen in ganz Deutschland auf. Malen, dazulegen, sehen, was andere beigetragen haben – diese Form der Kommunikation in Zeiten des Corona-Shutdowns hatten besonders viele Kinder und ihre Eltern genutzt. Unter #Wandersteine gibt es Inspiration und Austausch. Und auch die Jesendorfer Steine sollen nach der Corona-Krise auf Wanderschaft gehen und zur Freude von Spaziergängern in der freien Natur „ausgewildert“ werden.

Wahrzeichen von Dabel

Schöne Mühle

Foto: Volkmar Eggert

Sie ist das Wahrzeichen von Dabel: Die Holländermühle vom Roten Strumpf steckt noch heute die Flügel in den Wind. Sogar im Wappen von Dabel ist ihr Bild zu finden und erzählt von der Landwirtschaft früherer Zeiten.
Die 1892 errichtete Mühle enthält nach wie vor funktionsfähige Technik. Nur die Landwirtschaft hat sich verändert – und so ist zu den vielen Geschichten des Bauwerks die des technischen Denkmals hinzugekommen. Bekannt ist die Mühle auch aus dem Fernsehen durch Auftritte der Dabeler Müllerburschen.

„Bin wieder gesund“

Gute Nachrichten von der Ministerpräsidentin

Foto: Staatskanzlei

Die Krebs-Therapie von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist abgeschlossen. „Ich bin wieder gesund“, teilt sie mit. Sie habe die Behandlung gut überstanden. Darüber sei sie froh und dankbar, auch wenn es keine Garantie gebe und ein Restrisiko bleibe. Deshalb werde sie weiter in medizinischer Behandlung bleiben. „Es war bisher der schwerste Kampf in meinem Leben“, sagt Schwesig, die ihr Amt trotz der Erkrankung weiterführte.

Im Rausch von Rosa und Weiss

Blühende Zierkirschen in Parchim

Foto: Volkmar Eggert

Immer wieder treten Autofahrer im Frühling im Parchimer Südring auf die Bremse, um ein Foto zu schießen. Um den 1. Mai herum erblühen hier die japanischen Zierkirschen in einem wahren Farbenrausch aus Weiß und Rosa. Als Allee gepflanzt schaffen die Bäume einen Hauch von Japan. Das Inselreich im Pazifik ist berühmt für seine blühenden Zierkirschen – und für die Tradition, die Blüte als Beginn des Frühjahrs mit einem Fest zu feiern. Leider ist der Zauber am Südring nur kurz und schnell sind die Blütenblätter wieder gefallen. Dafür ist der Frühling jetzt da.

Ernährung für Senioren komplexes Thema

Interview mit Simone Gladasch in der Reihe Mecklenburger Köpfe

Simone Gladasch, 52 Jahre
Leiterin des Projekts Vernetzungs­stelle Seniorenernährung MV Foto: Rainer Cordes

Sie leiten seit Anfang April die Vernetzungsstelle Seniorenernährung MV. Was macht diese Einrichtung konkret?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – Vernetzungsstelle für Seniorenernährung Mecklenburg-Vorpommern ist die erste Vernetzungsstelle in den neuen Bundesländern, die ihre Arbeit aufgenommen hat. Die finanzielle Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV. Sie steht als Ansprechpartner für alle Belange rund um eine ausgewogene Seniorenernährung zur Verfügung. Nach einer Bedarfsanalyse bieten wir zielgruppenorientierte Schulungen, Webinare, Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen zur Verbesserung der Ernährungs- und Verpflegungskompetenz von Senioren*innen und Verantwortlichen an.

Warum wurde die Vernetzungsstelle gegründet?
Kurz gesagt, um Verantwortliche beim Angebot einer bedürfnis- und bedarfsgerechten Ernährung zu unterstützen. Das hört sich erst einmal simpel an. Ist aber viel komplexer. Die Zahl älterer Menschen wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen, somit auch die Lebenserwartung. Für den Erhalt der Gesundheit, der Selbstständigkeit und somit für mehr Freude und Teilhabe am Leben spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Viele Faktoren haben Einfluss auf die Nahrungsaufnahme, zum Beispiel physiologische Veränderungen im Alter, körperliche Behinderungen oder die finanzielle Situation, um nur einige zu nennen. Es geht zum Beispiel darum, Mangelernährung vorzubeugen. Ein wichtiges Handwerkszeug hierfür bieten der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung der stationären Senioreneinrichtungen“ und der „DGE-Qualitätsstandard für Essen auf Rädern“. Die Standards wurden im Auftrag  des BMEL entwickelt und sind Teil von „ IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

Hatten Sie in Ihrer beruflichen Laufbahn zuvor auch schon mit den Themenkomplexen Ernährung und Senio­ren zu tun?
Ich (er)lebe das Thema Essen und Trinken seit 36 Jahren als Berufung. Aktuell begleite ich als Initiatorin die Stadt Schwerin, die sich als Pilotkommune für das Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen zur Förderung  von mehr Lebensqualität älterer Menschen einsetzt und beworben hat.

Was war Ihr Traumberuf als Kind und warum?
Einen direkten Traumberuf hatte ich nicht. Aber Kosmonaut zu sein, fand ich spannend, und im Zirkus zu arbeiten abenteuerlich (lacht). Und irgendwie hatte ich bis jetzt in meiner Berufswelt von beiden ein bisschen.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten? Zählt Kochen eigentlich zu Ihren Hobbys?
In meiner Freizeit bin ich flexibel. Von faul rumliegen bis die Welt retten ist alles dabei. Kochen zählt tatsächlich nicht zu meinen Hobbys. Ich fotografiere sehr gern.

Interview: S. Krieg

Schöne Pflanzen für die Stadt Parchim

Frühjahrsblumen gesetzt

Foto: Stadt Parchim

Mitarbeiter der Firma Jolitz & Söhne, Garten- und Land­schafts-bau GmbH, aus Tempzin haben in den vergangenen Tagen die Früh­jahrs­bepflanzung in der Stadt Parchim vorgenommen. Im ge­sam­ten Stadtgebiet läuten nun prächtige Blumenbeete die wär­mere Jahreszeit ein.
Gepflanzt wurden unter an­de­rem Stiefmütterchen, Horn­veilchen, Tausendschönchen, Gar­ten­ane­monen und Vergissmeinnicht.
Sie verschönern hierbei den Moltkeplatz, die Kreuzung Ost­ring/Lübzer Chaussee und den Bahnhofsvorplatz. Auch Vor dem Neuen Tor, gegenüber dem und am Rathaus sowie an der Gedenkstätte in der Wallallee können sich die Leute bei einem Spaziergang gern daran erfreuen.
Die vielen blühenden Pflanzen werten nicht nur das Stadtbild auf, sondern bringen auch die Men­schen in harten Zeiten auf angenehmere Gedanken.

Das Schloss im Miniformat

Schönes Bronzemodell

Foto: Rainer Cordes

Das Schweriner Schloss vor dem Schwe­ri­ner Schloss: Im vergangenen Jahr hat der Welterbe-Förderverein ein Bronzemodell übergeben, das im Miniformat das Gebiet vorstellt, das künftig Weltkulturerbe werden könnte. Das Areal bildet das sogenannte Residenzensemble. Geschaffen hat das Modell der Künstler Egbert Broerken.
Zentraler Punkt des Ensembles ist das Schweriner Schloss. Dazu zählen unter anderem aber auch das Staatliche Museum, das Arsenal, viele weitere Gebäude und sogar die Insel Kaninchenwerder.

B321 wird breiter

Vierspuriger Ausbau kurz vor und in Schwerin

Foto: Rainer Cordes

Der Ausbau der B 321 zur vierspurigen Trasse geht voran. Der erste Bauabschnitt befindet sich in der Landeshauptstadt Schwerin. Die Strecke zwischen den Stadtteilen Mueß und Zippendorf lässt sich wegen der Bauarbeiten derzeit nur stadteinwärts befahren. Wenn der Ausbau hier abgeschlossen ist, geht es weiter vom Ortsausgang Schwerins bis Raben Steinfeld (Landkreis Ludwigslust-Parchim), wo die B 321 bereits vierspurig verläuft. Die insgesamt auszubauende Strecke ist etwa zwei Kilometer lang. Die Arbeiten sollen im Herbst 2022 beendet sein.

So eine Schweinerei aber auch

Fröhliche Grunzer aus Bronze in Wismar

Foto: Rainer Cordes

Zum Quieken wohl fühlen sich die vier Schweine auf den Pfosten der ihnen gewidmeten Brücke über den Mühlenbach (auch Grube genannt). So eine Schweinerei gleich neben der Nikolaikirche! Aber die vier fröhlichen Grunzer aus Bronze sind bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebt. Ob es Glück bringt, wenn man die Schweinchen beim Überqueren der Schweinsbrücke streichelt? Einfach mal ausprobieren. Aber Händewaschen nachher nicht vergessen.

Großer Anhänger der Bauhausphilosophie

Interview mit Christian Hajdas in der Reihe „Mecklenburger Köpfe“

Christian Hajdas, 42 Jahre, Geschäftsführer, Designschule Schwerin Foto: Designschule

Sie sind Mann der ersten Stunde bei der Design­schule Schwerin. Wann und wie kam es zur Gründung der Schule in der Landeshauptstadt?
Das Wann ist einfach zu beantworten: Die ersten Gründungsideen entwickelten sich im Oktober 2000, die GmbH wurde im April 2001 gegründet, und den Schulbetrieb mit den ersten zwei Klassen haben wir im September 2001 aufgenommen. Das Wie ist im Nachhinein betrachtet eher ein Zufallsprodukt. Im Jahr 2000 war ich als Assistent der Geschäftsleitung bei einem privaten Bildungsträger angestellt und entwickelte zu der Zeit fast wöchentlich Ideen, was meine berufliche Zukunft betrifft. Aus heutiger Sicht betrachtet waren viele davon sicher naiv, allerdings muss man bedenken, dass ich im Jahr 2000 auch gerade erst 22 Jahre alt war. Letztendlich war es eher Zufall. Ich lernte seinerzeit
Dr. Waßermann und Prof. Kummert kennen, die sich mit der Idee trugen, eine Schule in Schwerin zu gründen. Der Rest ist schnell erzählt. Aus den ersten Ideen entwickelten sich konkrete Pläne, bis letztendlich die Designschule Schwerin tatsächlich entstand.

Würden Sie sich selbst auch als Kreativen bezeichnen, oder fühlen Sie sich eher bei Zahlen und Organisation wohl?
Ja, als kreativ würde ich mich in jedem Fall bezeichnen, aber nicht im künstlerisch-gestalterischen Bereich. Meine kreativen Stärken liegen eindeutig im konzeptionellen und auch im handwerklichen Bereich.

Welche Rolle spielt Design in Ihrem privaten Bereich?
Ich bin ein großer Anhänger der Bauhausphilosophie und deren Credo, dass die Form stets der Funktion folgen sollte. Insofern werden Sie in meinem privaten Umfeld eher klare Formensprachen und eine auf die Funktion ausgerichtete Einrichtung finden.

Wie sehr und auf welchen Wegen bereichert die Designschule aus Ihrer Sicht die Stadt Schwerin?
Grundsätzlich bereichert jede Wissen vermittelnde oder Wissens schaffende Einrichtung eine Region positiv. Das „wie sehr“ hängt sicherlich auch immer mit der Größe einer Einrichtung zusammen, und da unsere Schule eine eher kleine, aber feine Einrichtung ist, werden die positiven Auswirkungen auf die Stadt auch immer überschaubar bleiben.
Trotzdem ist es wichtig für eine Landeshauptstadt wie Schwerin, eine Ausbildungsstätte für angewandte Kunst zu haben. Letztendlich sind einige unserer Absolventen in Schwerin geblieben und haben sich erfolgreich selbstständig gemacht. Viele sind in ein Angestelltenverhältnis eingetreten und wieder andere haben eine durchaus beachtliche Kariere vorzuweisen. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit dem Theater, dem Museum, der Kirche oder aber auch der regionalen Wirtschaft in Projekten zusammen. Interview: Stefan Krieg

„Sternauto“ unterstützt den Nachtlauf

Foto: Sternauto GmbH

Am 9. Mai findet der 15. Schwe­ri­ner-Nachtlauf statt. Zur Auswahl stehen dabei vier Streckenlängen von 5 bis 20 Kilometern. Hinzu kommen der Schülerlauf und der Bambinilauf. Der Nachtlauf wird präsentiert von Kurzurlaub.de.
Nun freut sich der Organi­sator Michael Kruse (l.) über einen neuen Mobilitätspartner: das „Stern­auto Center Ostsee“ mit Betrieben in Rostock und Schwerin. Jon Püschel (r.), Manager des Sternauto-Centers in Schwerin, sagt: „Wir haben die Veranstaltungen von Herrn Michael Kruse in den vergangenen Jahren mit Begeisterung verfolgt.“ Nun freue er sich, den Nachtlauf und weitere Events von Kruse unterstützen zu können.
Kruse sagt: „Ich bin froh, dass ich einen so exklusiven Mo­bi­li­täts­partner wie Mercedes-Benz für unsere sportlichen Events gewinnen konnte.“

Auf dem Wawel

Foto: Rainer Cordes

„Journal eins“ unterwegs: Hier hat unser Fotograf das Magazin für Westmecklenburg mit genommen ins polnische Krakau zur alten Burganlage Wawel. Schicken auch Sie uns gern Ihre Fotos mit dem „Journal eins“ auf Reisen: redaktion@journal-eins.de.

Fasching im „Hotel MAMA“

Foto: Rainer Cordes

In den Räumen von St. Andreas in Schwerin ging es Ende Februar wieder sehr bunt zu, denn die vier katholischen Gemeinden aus der Region Schwerin/Gadebusch/Rehna, St. Martin, St. Anna, St. Marien und St. Andreas, feierten gemeinsam Fasching. Das Motto in diesem Jahr lautete „Hotel MAMA“, wobei „MAMA“ hier für die Anfangsbuchstaben der vier Gemeinden steht.
Die Teilnehmer warfen sich nicht nur in spaßige Kostüme, sondern es gab auch lustige Wortbeiträge sowie Musik, Tanz, Imbiss und Getränke.

Flötenensemble mit eigener CD

Foto: Luise Kolpin

Das Flötenensemble der Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg, Arbeitsstelle Wismar, hat im letzten Jahr eine CD produziert, in der das breite Repertoire des Ensembles zur Geltung kommt. Die jungen Musiker zeigen mit barocken Klängen aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ über Klassik aus Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ hin zu modernen Stücken ihre Vielseitigkeit auf und laden am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr in die Aula der Musikschule Wismar ein. Auf dem Programm stehen sowohl neueinstudierte Werke als auch Stücke aus der CD. Der Eintritt ist frei

Etwas Wertvolles für die Gemeinschaft

Interview mit Karin Hoffmann in der Reihe „Mecklenburger Köpfe“

Karin Hoffmann, 60 Jahre
Ehrenamtskoordinatorin
DRK, Kreisverband Schwerin Foto: S. Krieg

Wie lange sind Sie schon beim Deutschen Roten Kreuz tätig, und wie sind Sie zum DRK gekommen?
Mitglied beim DRK bin ich bereits seit 1976. Ich wurde während meiner Ausbildung bei der Medizinischen Fachschule in Schwerin für das Rote Kreuz geworben.
Welchen Beruf haben Sie dort erlernt?
Krippenerzieherin. Anfang der 90er Jahre habe ich dann auch noch meinen Gesamterzieher gemacht; der Abschluss war nach der Wende Bedingung, um in allen Bereichen der Kita arbeiten zu dürfen. Von 1979 bis 1995 habe ich als Erzieherin gearbeitet. Parallel bin ich von Anfang an ehrenamtlich für das DRK tätig gewesen und habe die Arbeit des DRK bei den Erzieherinnen in den Kitas bekannt gemacht.
Und 1995 wechselten Sie auch beruflich zum DRK?
Nein, nicht unmittelbar. Mitte der 90er Jahre gab es einen Umbruch in der Kita-Landschaft, verbunden auch mit einem Personalabbau. Ich bin allerdings freiwillig gegangen und habe dann erstmal anderthalb Jahre bei der Wahlbehörde der Stadt gearbeitet. In dieser Zeit habe ich schon überlegt: Was kann ich machen, wo kann ich landen? Ich habe mich letztlich entschlossen, mein Hobby zum Beruf zu machen und hauptamtlich beim DRK anzufangen, zunächst auf dem Sektor Kinder-, Jugend- und Vereinsarbeit. Unabhängig davon war ich bereits seit 1991 ehrenamtlich im Vorstand tätig.
In diesem Monat findet in Schwerin die bereits 13. Ehrenamtmesse statt, die wie immer vom DRK organisiert wird. Waren Sie selbst von Anfang an dabei? Und wie kam es überhaupt zu der Messe?
Ja, gleich bei der ersten Messe habe ich mitgewirkt. Die Initiative dazu ging jedoch nicht von uns aus, sondern von der Landesliga der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, die sich wiederum an den DRK-Landesverband wandte. In anderen Bundesländern gibt es die Messen schon länger, so kam der eigentliche Anstoß aus Schleswig-Holstein. In Mecklenburg-Vorpommern veranstalten wir die Ehrenamtmesse im Auftrag des Sozialministeriums MV, das die Messe auch fördert.
Warum finden Ehrenamtmessen statt? Was macht diese so wichtig?
Die Messe bildet inzwischen eine traditionelle Plattform, auf der das Ehrenamt einen Tag für sich hat. Die Ehrenamtlichen können zeigen, was sie anbieten, und kommen mit den Bürgern ins Gespräch; so erhalten die Standbetreuer auch gleich Feedback, ob das gut ist, was sie machen. Ein Stück weit kommt dabei auch der Stolz darauf rüber, etwas Wertvolles für die Gemeinschaft zu leisten. Letztlich muss es aber selbst nach 13 Jahren in erster Linie noch eine Informationsmesse bleiben. Es kommen ja immer wieder andere Leute, darunter auch Jugendliche, die sich neu orientieren. Es ist eben alles im ständigen Wandel.
Sie haben Ihr Hobby zum Beruf gemacht. Heißt das, Sie haben keine Hobbys mehr?
Es bleibt einfach nicht mehr so viel Zeit für andere Dinge übrig. Es fällt mir generell schwer, eine klare Grenze zu ziehen zwischen Arbeit und Freizeit, da ich ja weiterhin auch ehrenamtlich für das DRK aktiv bin. Aber ich reise immer noch gern. Seit 2010 fahre ich jedes Jahr einmal nach Polen nach Masuren. Interview: S. Krieg

Vater-Kind-Wochenenden   in Dreilützow

Foto: Stefan Baerens

Schloss Dreilützow, ein Haus der Caritas im Norden, veranstaltet im Jahr 2020 mehrere Vater-Kind-Wochenenden in Koope­ra­tion mit der katholischen Fa­mi­lienbildungsstätte Lübeck. Vä­ter und deren Kinder können sich für ganz unterschiedliche Wochenenden anmelden. So star­tet das erste dieser Wo­chen­enden schon Ende Februar unter dem Titel „Faszination Holz“.

Weiterhin geplant sind un­ter anderem „Amazonen-Bogen­schie­ßen“, „Zwischen Himmel und Erde“ und „Männer kochen anders“.

Hintergrund dieser Angebote ist, dass Väter oft zu wenig Zeit mit ihren Kindern verbringen. Zeit ist aber das Wertvollste, was sie ihren Kindern schenken können. Weitere Informationen zu den Vater-Kind-Wochenenden gibt es online unter der Web-Adresse www.schloss-dreiluetzow.de und unter Telefon 038852/50154.

Parchim „Fairtrade-Stadt“

Foto: Stadt Parchim

Parchim ist jetzt offiziell „Fairtrade-Stadt“. Der „Titel“ wurde am 21. Ja­nu­ar 2020 im Rahmen einer Aus­zeich­nungsfeier im Stadthaus übergeben. Neben einem kleinen Rahmenprogramm (auf dem Foto Akteure vom Jungen Staatstheater Parchim) gab es im Stadthaus eine Ausstellung zum Thema „Fairer Handel“. Mehr als ein Dutzend Kooperationspartner aus Wirtschaft, Schulen, Vereinen, Verbänden und Kirchgemeinden unterstützen bereits aktiv die „Fairtrade-Stadt“ Parchim.

Neuer Sprecher

Steffen Güll (r.) und sein Vorgänger Frank Wegner Foto: M. Siggelkow

Der Schweriner Steffen Güll ist (r.) neuer Spre­cher des Ingenieurrats MV. Nach seiner Wahl am 20. Januar übernahm er den sym­bo­li­schen Staffelstab von seinem Vorgänger Frank Wegner. Die Sprecherfunktion wird jedes Jahr neu besetzt. Steffen Güll ist Vorsitzender des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, Landesverband MV. Im Ingenieurrat sind zehn Ingenieurorganisationen zu­sam­men­geschlossen.

Theaterball mit „Masquerade“

Foto: Rainer Cordes

Das Mecklenburgische Staatstheater veranstaltete Ende Januar wieder seinen beliebten Theaterball. Im Großen Haus in Schwerin wurden wie in den vergangenen Jahren fast 1.000 Gäste begrüßt.
Sie sahen unter dem Titel „Masquerade“ ein unterhaltsames Programm, in dem sich Künstler aller Sparten mit Ausschnitten aus den aktuellen Produktionen vorstellten, zum Beispiel „Chess“, „Roméo et Juliette“, „Bohemian Rhapsody“ und „Bunbury“.
Aber vor allem wurde auf dem Ball getanzt – auch zu Livemusik von der Andreas Pasternack Swing Band. Kulinarische Genüsse hingegen bot das opulente Buffet.

Ich fotografiere das, worauf ich Lust habe

Interview mit Anne Jüngling in der Reihe „Mecklenburger Köpfe“

Anne Jüngling, 53 Jahre, Vereinsvorsitzende MV Foto e. V. Foto: Anne Jüngling

Sie sind schon lange leidenschaftliche Fotografin, Mitglied im Vorstand des Vereins MV-Foto und haben inzwischen Ihr Hobby auch zum Beruf gemacht. Wäre es übertrieben zu sagen, Sie leben für die Fotografie?
Nein, definitiv nicht! Ich wollte immer schon Fotografin werden und bin es dann 2010 auch geworden. Manchmal braucht es eben Zeit und auch Umwege. Zu spät für die Erfüllung von Träumen ist es jedoch nie.

Was war Ihr bisher spannendstes Erlebnis als Fotografin? Und wen oder was würden Sie gern mal fotografieren, hatten aber noch nicht die Gelegenheit dazu?
Das waren zum Beispiel Brautpaarbilder im Ludwigsluster Schlossgarten, wo zusätzlich zum Brautpaar und dessen Tochter auch noch vier Belgische Schäferhunde mit dabei waren. Eine große Herausforderung für mich. Trotz des Nieselregens hatten wir riesigen Spaß. Letztlich ist das Fotografieren von Menschen sowieso das Spannendste überhaupt für mich.
Was oder wen würde ich gerne mal fotografieren? Das ist eine schwere Frage, die ich mir so auch noch nicht gestellt habe. Ich fotografiere ja das, worauf ich Lust habe, und schiebe nur wenig auf. Spontan fällt mir die Sahara ein. Ich war noch nie in der Wüste und möchte gerne mal hin. Sand, Sonne, Himmel, Sterne, Formen, Strukturen … das stelle ich mir wunderschön vor.

Vor allem mit der Digitalisierung hat sich die Technik der Kameras, aber auch die zur Nachbearbeitung der Bilder rasant weiterentwickelt. Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten gern, oder sind Sie eher skeptische Traditionalistin?
Ich habe die Fotografie ja analog gelernt, mit Filmentwicklung, Dunkelkammer, Chemie und allem Drumherum. Als eher ungeduldiger Mensch finde ich die Entwicklung der digitalen Fotografie großartig und nutze sie sehr gern. Es hat sich an der Art der Fotografie für mich nichts geändert, lediglich das Werkzeug ist moderner geworden. Nach wie vor wichtig finde ich das gedruckte Bild, erst dann ist eine Fotografie fertig für mich.

Sie leben vegan. Wann und warum haben Sie den Entschluss gefasst, komplett auf tierische Produkte zu verzichten?
Die Entscheidung traf ich am 20. Februar 2013. Das Datum hat sich mir eingeprägt. An diesem Tag kaufte ich ein veganes Kochbuch und offerierte meiner Familie, dass ich das jetzt machen müsse. Wenigstens versuchen. Auslöser dafür war, dass ich mich mit Erschrecken dabei erwischte, wie ich gedankenlos ein paar Tage vorher im Discounter billiges Fleisch kaufte, wohl wissend, wo es herkam und warum es so preiswert war. Ich habe mir dann einige Videos zum Thema Massentierhaltung und Tierrechte angesehen und mein Entschluss stand fest: Für meinen Konsum und meine Unterhaltung soll kein Tier mehr leiden. Das war für mich eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Und ist auch – wie angenommen – kein Verzicht, sondern eine Bereicherung, sowohl kulinarisch als auch menschlich. Interview: Stefan Krieg

Diakonie MV unterstützt Seenotrettung

Neue Spendensammlung begonnen

Foto: Katrin Luther

Das Diakonische Werk MV unterstützt als Partner das Ak­tionsbündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten!” zur zivilen Seenotrettung von Flücht­lingen im Mittelmeer. United4Rescue handelt da, wo staatliche Seenotrettung fehlt. Der Landespastor für Diakonie Paul Philipps (l.) sagt: „Wer vom Ertrinken bedroht ist, dem muss geholfen werden – ungeachtet seiner Herkunft, seiner Natio­na­li­tät oder seiner Religion.“
Anfang Dezember 2019 ist die Spendensammlung für ein weiteres Seenotrettungsschiff gestartet, das Flüchtlinge im Mit­telmeer auf­nehmen soll. Unter dem Na­men United4Rescue mit dem #WirSchickenEinSchiff sammelt ein Bündnis aus rund 40 Partnern aus Kirchen, Kommunen, Vereinen und Initiativen Spenden. Ostern 2020 soll das Schiff den ersten Einsatz starten. Es soll nicht aus Kirchensteuern, sondern allein über Spenden finanziert werden.

Eine Ferienfreizeit im Schloss

Winter in Dreilützow

Foto: Schloss Dreilützow

Vom 16. bis 19. Februar sind wieder Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren zu einer Winterferienfreizeit in das Schloss Dreilützow eingeladen. Die Teilnehmer werden sich unter anderem mit der Ausgestaltung einer sich gerade im Bau befindlichen neuen Kinder- und Jugendunterkunft beschäftigen. Zusammen wird ein Tischler besucht, einem Steinmetz über die Schulter geschaut, mit Naturfarben gemalt und sich mit dem Thema Land-Art beschäftigt. Die Plätze sind begrenzt, deswegen sollte man sich rechtzeitig anmelden.

Sehr gut besucht

Staatliches Museum in Schwerin mit erfolgreichen Ausstellungen

Foto: SSGK MV

Die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer, Carl Malchin“ erwies sich als Besucherliebling im Staatlichen Museum Schwerin und war mit mehr als 30.000 Besuchern das Highlight des vergangenen Jahres. Davon besuchten auch rund 12.000 Gäste zusätzlich die Rembrandt-Ausstellung. Diese beiden Ausstellungen gehören damit zu den erfolgreichsten der letzten zehn Jahre. Allein zur Finissage am 5. Januar kamen mehr als 500 Besucher.

Sternsinger auch in Parchim

Lieder gesungen beim Rat- und Stadthaus

Foto: Torsten Schünemann

In der vergangenen Woche waren wieder überall im Land kleine Sternsinger unterwegs. Auch die Mitarbeiter des Rat- und Stadthauses Parchim freuten sich über deren Besuch. Kinder der katholischen Kita St. Josef sangen Lieder und erteilten den Segen für beide Amtsgebäude. Sie wünschten Glück sowie vor allem Gesundheit und Frieden für das Jahr 2020. Bürgermeister Dirk Flörke bedankte sich im Namen der gesamten Stadtverwaltung mit einem kleinen Präsent.
Mit den eingesammelten Spendengeldern werden dieses Mal Kinder im Libanon unterstützt.

Heiligabend gehört nur mir und den Tieren

Interview mit Bauer Korl in der Reihe „Mecklenburger Köpfe“

Bauer Korl, 60 Jahre alt
Foto: Golchener Hof

Moin Korl! Hast du schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt? Und was schenkst du eigentlich deinen Lieben?
Ach weißt du, früher hatte ich ja meine Elfriede, der hab ich immer am liebsten Geschenke gemacht. Die hat sich immer über einen neuen Dederon gefreut oder über einen neuen Kochtopf. Doch seit meine Elfriede wech ist, schenke ich der einzigen Frau, die aufm Hof übrig geblieben ist, etwas. Meine Kuh Elsa bekommt ein frisches Bund Heu und strahlt genauso glücklich wie Elfriede damals.

Was für ein Festessen kommt bei dir und deiner Familie zu Weihnachten auf den Tisch?
Ein Muss an Heiligabend ist natürlich immer Würstchen und Kartoffelsalat. Und an den Feiertagen natürlich Ente und in meinem Raduga-Fernseher läuft „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“.

Die sogenannten ruhigen Tage werden für euch auf dem Golchener Hof eher unruhig, oder?
Auf dem Lande ist ja fast immer Entspannung angesagt. Vor Weihnachten ist hier nochmal richtig was los, wir haben viele Weihnachtsfeiern mit Firmen und Vereinen, da kommt Bauer Korl nochmal richtig ins Schwitzen, aber der Heiligabend und die Feiertage die gehören nur mir und den Tieren.

Und wie ist es Silvester? Feierst du eher entspannt, oder lässt du es ordentlich knallen?
Ach, ich bin ja nicht so gern allein, darum feiere ich zu Silvester eine große Party bei mich auf dem Golchener Hof. In diesem Jahr bereits das 15. ScheunenSilvester. Da kommt mein Kumpel Kalle vorbei, und wir erzählen den Gästen ein bisschen was und singen ein paar Lieder, du weiß schon, die, die jeder kennt, aber sonst kein Sender mehr spielt. Außerdem ist Danny Buller da und singt Musicalhits für uns und legt auch ein paar Platten auf, damit wir ne flotte Sohle aufs Parkett legen können. Ich freu mich aber am meisten auf die Berliner zu Mitternacht. Auch, wenn ich irgendwie immer den mitm Senf abbekomme.

Was wünschst du dir fürs nächste Jahr und was unseren Lesern?
Ich wünsche mir, dass wir alle ein bisschen mehr nach links und rechts schauen, nicht immer nur auf uns selbst. Dass wir anderen auch mal helfen und ein bisschen nachsichtiger werden mit unserem Gegenüber. Wenn jeder versucht, ein bisschen mehr auf seine Umwelt und sein Umfeld zu achten, dann ist das im Gesamten schon ganz schön viel. Den Lesern wünsche ich ein tolles 2020. Dass sie voller Kraft in das neue Jahr starten und wie Bauer Korl immer sagt: Du musst ja sowieso denken, warum denn nicht gleich positiv?! Interview: Stefan Krieg

Familienfreundliche Unternehmen geehrt

WiFöG lud nach Redefin ein

Foto: Rainer Cordes

Die Wirtschaftsförderungsgesell­schaft Südwestmecklenburg (WiFöG) ver­leiht seit 2014 jähr­lich das Siegel „Familien­freund­liches Unter­neh­men“. Die Aus­zeichnungs­ver­an­stal­tung fand dieses Mal im Landstallmeisterhaus des Land­gestüts Redefin statt.
Die Auszeichnung übergab der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg, zu­sammen mit der WiFöG-Ge­schäftsführerin Berit Steinberg.
Erstmals geehrt wurden Volker Rumstich Transport, H.O. Schlüter, Emons Spedition, B+K Sven Buck Freischaffende Architekten mbB, Stadtverwaltung Wittenburg, abacus edv-lösungen und Pusch Heizung-Sanitär.
Das Sie­gel er­neut erhielten ARCUM Süd­west­mecklenburg, Block Menü, bmp production, Elektro Düde, Finitex, Friseur­handwerk Neue Linie Grabow, Jochmann und Stadtverwaltung Hagenow.

Verkehrssichere Schulkinder

Auszeichnung von der Landesverkehrswacht

Foto: Landesverkehsrwacht

Die Schüler der Klasse 1a der Alexander-Behm-Schule in Sternberg haben Grund zu feiern: Für ihre intensive Arbeit mit Materialien des Projektes „Die ersten 100 Schulweg-Tage“ gewannen sie den ersten Preis beim diesjährigen Schul­weg-Gewinnspiel der Landesverkehrswacht. Kinder, Lehrer und Eltern können sich über einen Zuschuss in Höhe von 300 Euro für die Klassenkasse freuen. Den Preis überreichten Ende November Katrin Bischof von der Landesverkehrswacht und Uwe Richter, Aufsichtsperson für Kitas und Schulen von der Unfallkasse MV.

Wismarer Studenten in Málaga

Mit E-Scooter und „Journal eins“ unterwegs

Foto: Sabine Mönch-Kalina

Louisa Wendt, Nadine Maaß, Dorothea Johnsen, Carolin Lucas, Melanie Breit und Ole Scheller (v. l.), Studenten des Bachelor-Studiengangs Wirt­schaftsrecht der Hochschule Wismar, weilten kürzlich mit Prof. Dr. Sabine Mönch-Kalina in der spanischen Stadt Málaga, um im Rahmen einer Forschungswerkstatt herauszufinden, was ein Jahr E-Scooter-Nutzung im Verleihsystem für eine touristisch sehr gefragte Stadt wie Málaga bedeutet. Sie versuchten auch rauszufinden, wie Wismar von den Erfahrungen profitieren könnte. Und das „Journal eins“ war mit in Málaga.

Als Vermittler zur Verfügung stehen

Interview mit dem Antisemitismusbeauftragten unseres Landes, Dr. Hansjörg Schmutzler

Dr. Hansjörg Schmutzler, 68 Jahre,
Beauftragter für jüdisches Leben in Mecklenburg-Vorppommern und gegen Antisemitismus
Foto: Justizministerium

Welche Verbindung hatten Sie zum jüdischen Leben in unserem Land vor Ihrer Ernennung zum Beauftragten für jüdisches Leben in Mecklenburg-Vorpommern und gegen Antisemitismus?
Ich bin dem jüdischen Leben seit Jahren verbunden. Seit 1998 bin ich Mitglied der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung. Als Abteilungsleiter im Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern war mir seit Frühjahr 2015 bis zu meinem Eintritt in den Ruhestand Ende 2016 das Referat Kirchenangelegenheiten und Angelegenheiten der religiösen Gemeinschaften zugeordnet.

Wie möchten Sie Ihr Amt ausfüllen, wo setzen Sie Prioritäten?
Als Ansprechpartner für jüdische Menschen, jüdische Gemeinden, Gruppen sowie Bürgerinnen und Bürger. So habe ich bereits Gespräche mit dem Landesrabbiner Herrn Kadnykov, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Herrn Bunimov und der Jüdischen Gemeinde in Rostock Herrn Rosov aufgenommen und werde diese intensiv weiterführen und vor Ort zu den Jüdischen Gemeinden gehen. Nach einer Bestandsaufnahme möchte ich Maßnahmen anregen, die das jüdische Leben in Mecklenburg-Vorpommern würdigen, unterstützen und fördern und für die Bekämpfung des Antisemitismus den unterschiedlichen Akteuren als Vermittler zur Verfügung stehen.

Haben wir aus Ihrer Sicht in Mecklenburg-Vorpommern eigentlich ein Problem mit Antisemitismus?
Der Antisemitismus ist immer – immer noch – auch in Deutschland da. In unterschiedlichen Formen ist er leider wieder spürbarer und sichtbarer geworden. Dem Antisemitismus dürfen wir an keiner Stelle Raum lassen. Die Würde des Menschen und die Freiheit der Menschen, ihre Religion – sicher – auszuüben, gilt es auch in unserem Land zu bewahren.

Inwieweit arbeiten Sie mit dem Antisemitismus-Bundesbeauftragten Felix Klein und Ihren Kollegen aus den anderen Ländern zusammen?
Mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein und den Beauftragten der anderen Länder werde ich mich sowohl im Rahmen der Bund-Länder-Konferenzen als auch darüber hinaus austauschen und mit ihnen zusammenarbeiten.

Was mögen Sie ganz allgemein an Mecklenburg-Vorpommern, und was müsste sich künftig ändern?
Ich mag seine Menschen, Städte und Landschaften. Und ich wünsche mir, dass die Menschen im und für das Land noch nicht gelöste oder zukünftig zu lösende Aufgabenstellungen wie bisher optimistisch, offen und tolerant anpacken. Interview: S. Krieg

Mit der Kant-Medaille au sgezeichnet

Foto: Hansestadt Wismar

Karin Engelmann, langjährige Friedhofschefin in Wismar, ist vom Volksbund Deutsche Kriegs­gräberfürsorge für ihr En­gagement mit der Kant-Medaille geehrt worden. Wismars Bürgermeister Tho­mas Beyer übergab ihr die Auszeichnung. Die Kant-Medaille wird bundesweit ver­geben und ist die höchste Ehrung des Volksbundes. Engelmann sammelt seit 2004 für den Volks­bund Spen­den.

„Jetzt sind alle Friedhöfe fertig im Osten – das ist eine große Leistung, finde ich“, sagt Engelmann. Noch heute gebe es Fälle, in denen Menschen über den Verbleib ihrer Angehörigen informiert werden können. „Für die Menschen ist das wichtig und für mich einer der Gründe, warum ich mich beim Volksbund engagiere.“
Das Zitat Immanuel Kants auf der Rückseite der Medaille sei mehr als richtig: „Der Friede ist das Meisterwerk der Vernunft.“

Denissen feierte ein Hoffest

Foto: Rainer Cordes

Ende Oktober lud der Hof Denissen in Wöbbelin zu einem großen Hoffest ein. Anlass war der Abschluss der „Tüffelwochen“ in der Region. Im Mittelpunkt stand passend dazu die Kartoffel, die „Tüffel“. Unterschiedlichste Kartoffelprodukte konnten verkostet werden. Musik und unter anderem kunsthandwerkliche Angebote ergänzten das Hoffestprogramm. Zum Beispiel wurde gezeigt, wie am Spinnrad Fäden hergestellt werden (Foto). Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung für die ganze Familie.

Sellering hört auf

Foto: Rainer Cordes

Der frühere MV-Ministerpräsident Erwin Sellering gab nun auch sein Mandat als Landtagsabgeordneter zurück. Land­tags­präsidentin Birgit Hesse verabschiedete den SPD-Politiker zu Beginn der Par­laments­sitzung am 18. Oktober. An diesem Datum feierte Sellering seinen 70. Geburtstag.
Für ihn ist vier Tage später Thomas Würdisch in den Landtag nachgerückt.

„Ost oder West ist heute egal“

Foto: Guido Kollmeier

Die IHK Lübeck und die IHK zu Schwerin hatten kürzlich gemeinsam zu einer Gesprächsrunde mit dem Thema 30 Jahre Mauerfall eingeladen. Zu den Gästen zählten unter anderem Mecklenburg-Vorpommerns Landtagspräsidentin Birgit Hesse (3. v. l.) und der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsdent Björn Engholm (l.). Hesse sagte: „Wir müssen aber auch nach vorn sehen. Ost oder West ist heute egal. Ich empfinde mich als Norddeutsche. Es kommt jetzt darauf an, dass wir unsere Stärken im norddeutschen Raum nach vorn stellen.“

Ausstellung im wohl kleinsten Museum

Foto: Stefan Baerens

Jeannette Harendt war eine Frau die verzaubern konnte, die Träume erschuf und Kinderaugen zum Staunen brachte. Leider ist diese Künstlerin schon 2013 verstorben, viel zu jung, mit noch vielen Ideen und Projekten im Kopf. Aber sie lebt weiter in einer ganzen Reihe von kleinen und großen Kunstwerken im Schlosspark und dem davor lie-gen-den Gutshaus von Dreilützow.

Eine kleine Ausstellung mit Fotos und einem von ihr gestalteten Brettspiel ist nun im wahrscheinlich kleinsten Museum zu sehen. Dieses Museum ist eine alte gelbe Telefonzelle, die im Schlosspark von Dreilützow steht – genau dort, wo Jeannette Harendt am liebsten mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet hat. Interessierte Besucher können sich in den nächsten Wochen sich gern im Schloss Dreilützow melden um sich diese kleine Ausstellung anzusehen.

Wismar innovativ

Foto: www.digitalesmv.de

MV-Digitalisierungsminister Christian Pegel (l.) übergab kürzlich auf der Netzwerkveranstaltung „Meet.Discuss.Create“ einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 234.000 Euro für das Digitale Innovationszentrum Wismar an Oliver Greve (M.), Geschäftsführer der Forschungs-GmbH Wismar. Auch Wismars stellvertretender Bürgermeister Michael Berkhahn (r.) freute sich über die Unterstützung. Das Zentrum soll 2020 eröffnet werden.

„JOURNAL eins“ in Bulgarien

Foto: Volker Hofmann

Da werden Erinnerungen an einen schönen Sommerurlaub wach. Unser Leser Volker Hofmann aus Crivitz hat uns dieses schöne Foto geschickt. Es zeigt den Strand von Varna, Bulgarien. Und als Lektüre hatte Herr Hofmann sein Magazin für Westmecklenburg dabei. Schicken auch Sie uns gern ein Foto mit Ihrem „Journal eins“ auf Reisen! Es muss ja nicht weit weg sein; vielleicht sind Sie ja auch an einem schönen Ort ganz in der Nähe.

Gelungene Fotos veröffentlichen wir gern hier im Magazin und/oder auf unserer Facebook-Seite (JOURNAL eins).

 

Trampolinpark in Schwerin

Foto: Rainer Cordes

Enis und Ender Sungar (v. l.) eröffneten jetzt ihren Trampolinpark im Schweriner Ziegeleiweg. Vor dem Start des Hüpf- und Springvergnügens standen die Brüder und Geschäftspartner den Gästen und Medien Rede und Antwort. Easyjump nennt sich das Tobeparadies. Neben einer großen 3D-Trampolinanlage befinden sich dort unter anderem auch ein Ninja-Parcours und ein Fußballbillard-Feld. Außerdem können im Easyjump Geburtstage gefeiert werden, und der Trampolinpark eignet sich perfekt als Ziel für einen Schulausflug.

Rund 120.000 Besucher beim Schwedenfest

Foto: Hansestadt Wismar

Die Stadtverwaltung schätzt, dass Mitte August wie im vergangenen Jahr um diese Zeit rund 120.000 Besucher aus aller Welt das Schwedenfest in der Hansestadt Wismar gefeiert haben. Insgesamt 15.000 Men­schen waren allein zur NDR-Sommertour am Samstagabend mit dabei, als Álvaro Soler auf dem den Marktplatz der Hansestadt gastierte. Am Schwedenweg, dem Umzug in historischen Kostümen, haben 30 Gruppen mit insgesamt ungefähr 500 Teilnehmern mitgewirkt.
Wismars Bürgermeister Thomas Beyer bilanziert zufrieden: „Das 20. Schwedenfest 2019 war wirklich schön. Die Menschen haben alle gemeinsam gefeiert, und es war sehr friedlich und vor allem fröhlich.“
Der parallel zum Fest aus­getragene Schwedenlauf e­rreich­te die Rekordanmeldezahl von 1.300 Läufern.

Ostseewelle stark

Foto: Ostseewelle

Im Internet ist Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern ostdeutscher Meister. Kein anderer Landessender im Osten hat so viele Livestream-Hörer: insgesamt mehr als 1.300.000 Aufrufe pro Monat. Arne Simon (Foto), der die digitalen Aktivitäten von Ostseewelle verantwortet, freut sich: „Die Reichweiten-Steigerung von zehn Prozent im Vorjahresvergleich zeigt, dass Ostseewelle im Internet weiter auf Erfolgskurs ist.“

Herbstfest mit Handwerkern

Foto: Evelin Kartheuser

Am Sonnabend, 28. September, laden der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide und sein Förderverein von 10 bis 16 Uhr zum traditionellen Herbstfest ein. Am Kultur- und Informationszentrum Ka­rower Meiler in Karow (Ziegenhorn 1) kann in entspannter Atmosphäre geklönt und geschlemmt werden. Zu Gast sind außerdem viele regionale Hand­werker, zum Beispiel der Schmied Thomas Behnke (Foto), der sich besonders von den jüngsten Festbesuchern auch gern helfen lässt. Auf dem Programm steht außerdem eine Pilzwanderung, die bereits um 9 Uhr beginnt.

Schweizer in Westmecklenburg

Foto: Rainer Cordes

Prominenter Besuch in der Landeshauptstadt: Unter anderem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (2. v. l.) und MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wurden kürzlich zum Produktionsstart des neuen Werks von Ypsomed Gewerbegebiet Göhrener Tannen begrüßt. Gastgeber war der CEO des Schweizer Unternehmens Simon Michel (3. v. r.). Die Ypsomed AG ist ein Medizintechnikhersteller. In Schwerin werden Komponenten für Pens, Autoinjektoren und Pumpensysteme vor allem für Diabetiker hergestellt und montiert. 150 neue Arbeitsplätze werden dort insgesamt entstehen.

Tickets für die SSC-Heimspiele

Foto: Eckhard Mai

Am Tag der deutschen Einheit startet der SSC Palmberg Schwerin in die neue Bundesligasaison. Gegner sind die Ladies in Black Aachen. Von den Ladies wechselten zuletzt mehrere Spielerinnen nach Schwerin, zum Beispiel McKenzie Adams (2.v.r.) vor der Saison 2018/19. Das Spiel beginnt um 17.10 Uhr und wird live auf Sport1 übertragen.
Am besten ist man natürlich direkt in der Palmberg-Arena dabei. Dauerkarten für die Heimspiele sind bereits zu haben. Der Verkauf der Einzeltickets beginnt am 5. September.

Eichenstamm jetzt Zuhause für Insekten

Foto: Stadt Parchim

Bei der Vorbereitung zur Fällung des Holzkörpers der Eiche im Parchimer Ortsteil Möderitz wur­de festgestellt, dass sich zwischenzeitlich in dem Riss, der auch einen größeren Hohlraum aufweist, Insekten angesiedelt haben. In diesem Fall muss sich die Stadt Parchim an das Bundesnaturschutzgesetz halten.
Nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde bleibt der Holzkörper der Eiche als Lebensstätte für geschützte Insektenarten stehen, da von ihm keine Gefahr mehr ausgehen kann.
Der Holzkörper wird bepflanzt, beispielsweise mit der klassischen Rankpflanze Efeu, um etwas Schutz für die Insekten zu bieten und eine optische Aufwertung zu erlangen. Der Baum erhält diesbezüglich ein entsprechendes Hinweisschild. Zudem werden Ersatz­pflan­zun­gen erfolgen.

Tolle Ferien erlebt

Foto: Benjamin Zinck

Eine tolle Sommerferienwoche haben 115 Kinder zusammen mit 30 Helfern im Schloss Dreilützow verbracht. Musik, Bewegung, Spielen, thematisches Arbeiten, Tanzen, Basteln, Singen und vieles mehr hatten in den sechs Tagen Platz im 300 Jahre alten Gutshaus nahe der Kleinstadt Wittenburg. Jeder Tag stand unter einem Motto. Ziel war es, auch jungen Leuten aus schwierigeren Familien eine tolle Ferienzeit zu ermöglichen.

WINSTONgolf Spitzenklasse

Foto: WINSTONgolf

Große Freude beim WINSTONgolf-Team: Das „Golf Magazin“ kürte den WINSTONlinks Course im schönen Mecklenburg-Vorpommern bereits 2011 zum besten neuen Golfplatz und 2015 zum besten deutschen Golfplatz. Jetzt setzt das „Golf Journal“ noch einen drauf. Beim sehr detaillierten und vor allem objektiven Golfplatztest, dem sogenannten „Golfplatz-TÜV“, wurde der WINSTONlinks Course mit 83 von 100 möglichen Punkten zum besten Golfplatz in Deutschland gekürt und zählt damit zur internationalen Spitzenklasse!
Darüber hinaus haben die Leser dieses Magazins im Rahmen des Travel Awards WINSTONlinks auf den zweiten Rang (Vorjahr Platz 10) gewählt.

Neue Landesbischöfin ins Amt eingeführt

Foto: Rainer Cordes

Am Pfingstmontag, 10. Juni, wurde Kristina Kühnbaum-Schmidt als neue Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche Norddeutschland (Nord­kirche) in Schwerin in ihr Amt eingeführt. Dies über­nahm Ralf Meister, Leitender Bischof der Vereinigten Evan­gelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands. Die feierliche Veranstaltung be­gann mit einem Fest­gottes­dienst im Schweriner Dom. Nach einer Prozession wurde der Gottesdienst auf dem Markt der Landeshauptstadt fortgesetzt. Anschließend fand dort eine große Feier mit vielen Gästen statt. Grußworte sprachen dort unter anderem die Ministerpräsidentin Ma­nu­ela Schwesig und die Landtagsvizepräsidentin Beate Schlupp.
Ralf Meister nennt seine neue Kollegin eine „einfühlsame, kluge und mutige Frau“, die über eine „aufmerksame und achtsame Art“ verfüge.

Senatorin ernannt

Foto: Hansestadt Wismar

Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (l.) hat Anfang dieses Monats Heike Bansemer zur Senatorin ernannt. Sie ist nun unter Berufung in das Beamtenverhältnis als Ehrenbeamtin für die Dauer der laufenden Wahlperiode die zweite Stellvertreterin des Bürgermeisters; Beyers erster Stellvertreter bleibt Michael Berkhahn (r.). Heike Bansemer arbeitet seit 1992 für die Stadtverwaltung Wismar.

Triathlon am Schaalsee

Foto: Natalie Sara Niehus

Auch 50 Kinder starteten Ende Juni beim 7. TSV-Empor-Zarrentin-Triathlon am Schaal­see. Jüngste Teilnehmerin war Leni Matha (Foto), die den fünften Platz belegte. Insgesamt zählten die Organisatoren um Regina Taube mehr als 200 Aktive – Einzelstarter und Staffeltriathleten. Während es für die Kinder „Swim & Run“ hieß, absolvierten die Erwachsenen alle drei Disziplinen. Zu den Helfern zählte unter anderem das Panzergrenadierbataillon 401 aus Hagenow, die Polizei sowie die Galliner und die Testorfer Feuerwehr.

Ausstellung im Karower Meiler

Foto: Thomas Gallien

Obgleich die Künstlerin Kristina Anders hier mit einer Katze kuschelt, geht es in dem von ihr geschriebenen und illustrierten Kinderbuch „Suppe, satt, es war einmal“ um Wilde Wölfe. Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide zeigt nun „Wie der Wolf ins Buch kommt“. Diese Ausstellung im Naturparkzentrum Karower Meiler gibt Einblick in das Werden eines Buches von der Skizze bis zur Reinzeichnung. Sie ist noch bis zum 15. August zu sehen. Kristina Andres studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Seit 15 Jahren zeichnet und schreibt sie hauptsächlich Bücher für Kinder. Ihre Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt.

Festumzug in Neukloster

Foto: S. Krieg

Die Stadt Neukloster begeht in diesem Jahr ihren 800. Geburtstag. Höhepunkt war am 1. Juni die große Jubiläumsfeier mit einem Festumzug (Foto) durch den Ort. Dargestellt wurde die Geschichte Neuklosters, und es präsentierten sich viele Vereine und Unternehmen der Stadt. Anschließend wurde am Kloster bis spät in die Nacht ein buntes Stadtfest mit Musik und Tanz gefeiert.
Bis zum Ende des Jahres stehen noch viele weitere Veranstaltungen auf dem Jubiläumsprogramm – vom Sportfest bis zum Höhenfeuerwerk.

Lewitz-Sternfahrt

Foto: PR digital

Mehr als 200 Radler, damit im Schnitt genau so viele wie in den vergangenen Jahren, folgten am 1. Mai trotz kühler Witterung der Einladung des Lewitz-Vereins zur elften Radsternfahrt durch die Lewitz. Los ging es in Schwerin, Banzkow, Pinnow, Crivitz, Parchim, Neustadt-Glewe, Rastow und Friedrichsruhe. Ziel für alle Teilnehmer war die Forstscheune Bahlenhüschen. Im kommenden Jahr soll wieder eine solche Sternfahrt stattfinden.

Märchenfeier in Dreilützow

Foto: Schloss Dreilützow

Zehn Jahre Märchenstraße Meck­len­burg-Vorpommen – ein runder Geburtstag, der zünftig gefeiert werden muss. Ein kleines Jubiläumsprogramm zu diesem Anlass hat auch das Schloss Dreilützow auf die Beine gestellt. Am Vormittag des 23. Mai werden Kinder auf dem Geländes des Schlosses empfangen. Nach der Veranstaltung für die jüngsten Märchenfreunde von 10 bis 12 Uhr treffen sich dann die Akteure der Märchenstraße zu einer Feier an der langen, zauberhaften und reich gedeckten Tafel. Weitere Informationen zur Feier unter 038852/50154.

„Bares für Rares“ am Schloss

Foto: Landtag MV

Vom 13. bis zum 15. April weilte Horst Lichter (r.) mit seinem Team in Schwerin, um am Schloss und im Burggarten für die nächste TV-Abendshow „Bares für Rares“ zu drehen. Im Schloss empfangen wurde der beliebte Moderator aus diesem Anlass von der stellvertretenden Landtagspräsidentin Beate Schlupp und dem Landtagsdirektor Armin Tebben. Die Sendung wird am 22. Mai ab 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Mal sehen, welche Schätze und Dachbodenfunde diesmal den Besitzer wechseln.

Frühling am Schloss

Foto: Rainer Cordes

Am ersten Aprilwochenende wurde am Schloss Ludwigslust zum „Frühlingszauber“ eingeladen. Zahlreiche Aussteller prä­sentierten die unterschiedlichsten Produkte rund um Haus und Garten – von Pflanzen und Pflanzgefäßen bis hin zu Terrassenmöbeln. Aber auch Mode und vor allem jede Menge Kulinarisches wurden angeboten. Stargast war der ZDF-Fernsehgärtner John Langley (Foto, 2. v. l.).

Kunst in Wiligrad

Am 13. Januar ist auf Schloss Wiligrad die 28. Kunstbörse des Kunstvereins Wiligrad zu Ende gegangen. Mehr als 60 Künstler beteiligten sich daran – mit Malerei, Grafik, Textil, Foto, Glas, Porzellan, Keramik, Schmuck sowie Holz- und Bronzeskulpturen. Schon am 19. Januar um 17 Uhr wird dort die nächste Ausstellung eröffnet: Gezeigt werden unter dem Titel „Hinterland“ Arbeiten von vier Fotografen der Agentur „Ostkreuz“.

Sternsinger aus Neukloster

Mecklenburg-Vorpommerns Minister-präsidentin Manuela Schwesig hat am Anfang des Monats Sternsinger aus der katholischen Kirchengemeinde „Mariä Himmelfahrt“ Neukloster in der Staats-kanzlei empfangen. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Rund 1.000 Kinder nahmen in MV teil. Die Aktion stand unter dem Motto „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“. Schwesig sagt, sie finde es großartig, wenn sich Kinder aus unserem Land für andere Kinder einsetzen.

 

Vor allem aber bin ich Unternehmer

Interview mit Hans Thon, Präsident der IHK zu Schwerin

IHK-Präsident Hans Thon

Sehr geehrter Herr Thon, im Februar legen Sie Ihr Mandat als Präsident der IHK zu Schwerin nieder. Haben Sie den Abschied nach zehn Jahren schon länger geplant, oder haben Sie Ihren Entschluss kurzfristig gefasst?
2014 wurde ich zum wiederholten Mal für diese anspruchsvolle Aufgabe gewählt. Natürlich habe ich mir diesen Schritt damals reichlich überlegt. Alles hat jedoch seine Zeit und Leben bedeutet auch immer Veränderung. Ich habe mich aus vielerlei persönlichen Gründen dazu entschieden, dieses wichtige Amt nun in andere Hände zu geben.

Was wollen Sie in den verbleibenden Wochen als IHK-Präsident unbedingt noch erledigen?
Für die IHK gilt immer, im Interesse der Entwicklung der gesamten Wirtschaft Westmecklenburgs zu agieren. So sind Projekte positiv zu begleiten, die von großer Bedeutung sind. Ich denke da an den Weiterbau der A 14, der A 20, den Ausbau des Seehafens Wismar, des Gleisbogens bei Bad Kleinen oder auch der Fehmarnbeltquerung. Wir müssen innerhalb der Metro-polregion Hamburg unseren Pflichten nachkommen und dabei auch unsere Chancen wahrnehmen. Die Weiterentwicklung Westmecklenburgs als Hoch- und Fachschulstandort ist ebenfalls ein zentrales Anliegen.

Werden Sie der IHK noch beratend zur Seite stehen, vielleicht Ihren Nachfolger ein wenig unterstützen? Oder ziehen Sie sich komplett zurück?
Aus der Mitte der IHK-Vollversammlung, der ich weiter angehören werde, wird im Februar ein neuer IHK-Präsident gewählt werden. Ich werde meinem Nachfolger gerne weiter zur Seite stehen, wenn es den Wünschen entspricht. Als Mitglied der Vollversammlung und als Unternehmer hat man nur selten das Privileg, sich nicht zu engagieren. Es heißt ja nicht umsonst „selbst und ständig“!

Was waren Ihre schönsten Momente als IHK-Präsident?
Wiederholt als IHK-Präsident gewählt zu werden und damit die Bestätigung zu erhalten, doch einiges richtig entschieden und begleitet zu haben, ist so ein schöner Moment. Darüber hinaus sind für mich vor allem solche Veranstaltungen positive Erlebnisse, in denen ich jungen Menschen die IHK-Zeugnisse überreichen durfte. Der Start in einen neuen Lebensabschnitt ist sicher für alle ein wichtiger Schritt. Die IHK hat hier eine wichtige Funktion! Viele Begegnungen mit interessanten Menschen haben mich bereichert und gehören ebenso zu den schönen Momenten.

Wie füllen Sie die nun freiwerdende Zeit aus?
Eigentlich werden sich nur die Prioritäten etwas verschieben. Seit jeher engagiere ich mich in vielen Projekten, die gesellschaftliche, soziale und karitative Zwecke unterstützen. Am 29. Januar 2019 werde ich zum Beispiel einen Satz calliope Minirechner an die Niels-Stensen-Schule in Schwerin übergeben, um so das kreative Lernen der kommenden Generation zu fördern. Vor allem aber bin ich Unternehmer und werde auch mein Mandat in der IHK-Vollversammlung weiter ausfüllen.     Interview: S. Krieg