Bei den Göttern des Rock

1969 schrieb das Woodstock-Festival Geschichte. Das erste Mega-Event der Rock-Geschichte mit geschätzten 400.000 Besuchern gilt seitdem als Blaupause für eine friedliche Musik-Welt. Davon erzählt mehr als 50 Jahre später eine Ausstellung im historischen Kaufhaus in Dömitz: Hier werden Bilder gezeigt, die Fotograf Elliott Landy (geb. 1942) auf dem Festival aufnahm und die dazu beitrugen, den Mythos Woodstock zu formen.

In der Ausstellung im historischen Dömitzer Kaufhaus Foto: U. Steffen-Schröder

Eliott, der schon früh Janis Joplin auf Tournee begleitete und der Stars wie Jimi Hendrix, Bob Dylan und The Band aus nächster Nähe beobachtete, gehörte zu den wenigen Fotografen, die auf der Bühne fotografieren durften.
Highlights der Ausstellung dürften wohl die meterhohen Portraits der „Götter des Rocks“ an den zwölf hohen Fenstern des Dömitzer Kaufhauses sein. Außerdem wird eine psychedelische Licht- und Videoanimation im Innenraum Besucher auf eine spannende mystisch anmutende Zeitreise einladen.

Die Ausstellung war im vergangenen Jahr bereits in Nürnberg und Karlsruhe zu sehen. In Dömitz wird sie nach einjährige Reise restauriert und bekommt neue Elemente. Während dieser Zeit ist die Ausstellung in Dömitz freitags, sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen für Publikum zugänglich – von 11 bis 19 Uhr.