Fördermittel für Kirchen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages stellt 350.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm für die Dach- und Deckensanierung der Klosterkirche St. Marien in Neukloster zur Verfügung. Mit diesem Programm beteiligt sich der Bund an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland.

St. Marien in Neukloster ist nicht die einzige Kirche in Westmecklenburg, die von dem Förderprogramm profitiert. Mittel in unterschiedlicher Höhe fließen auch in die Kirchen in Gadebusch, Neuburg und Lübsee, Parkentin, Spornitz und Klempenow.

Darüber informierte der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge und freut sich mit den Verantwortlichen vor Ort über den Geldsegen – vor allem angesichts der Tatsache, dass wegen der Vielzahl der bundesweit eingereichten Anträge nur ein Teil davon positiv beschieden werden konnte.

Junge interssiert sich seit längerem für das Engagement von Kirchgemeinden und Fördervereinen, die viel Herzblut in die Erhaltung der Baudenkmäler stecken, und hat sich auf Bundesebene für die verschiedenen Denkmalschutzprojekte eingesetzt. Denn Herzblut reicht eben nicht allein: In Gadebusch zum Beispiel kann dank der Fördersumme von 150.000 Euro die Sanierung der Kirche mit der Behebung statischer Probleme am Turmschaft weitergehen.

Der Bundestagsabgeordnete Frank Junge (3.v.l.) besucht die Kirche in Neuburg.