Für eine bessere Anbindung

Eine bessere Anbindung von Stadt- und Regionalverkehr ist das Ziel einer Vereinbarung, die der Landkreis Ludwigslust-Parchim, die Landeshauptstadt Schwerin und deren Verkehrsbetriebe geschlossen haben. Für Fahrgäste ergeben sich daraus unter anderem bessere Möglichkeiten fürs Umsteigen – zum Beispiel in die Straßenbahn – und dadurch eine deutlich bessere Anbindung an die Schweriner Innenstadt.

In dem Papier werden unter anderem die Wege der VLP-Linien innerhalb der Landeshauptstadt und die zu bedienenden Haltestellen geregelt. Ergebnis: Die VLP-Linien enden weiterhin am Hauptbahnhof, allerdings kommen neben der Linienführung über den Marienplatz Alternativen über die Werderstraße und den Obotritenring hinzu, die ebenfalls am Bahnhof enden. Die Überfahrt über den Ma­rien­platz wird künftig auf 60 VLP-Busse am Tag begrenzt.

Sind nach der Vereinbarung sehr zufrieden: Schwerins Oberbürgermeister
Dr. Rico Badenschier und Landrat Stefan Sternberg. Foto: Schwerin / Michaela Christen

Besonders an der Anzahl der Fahrten über den stark frequentierten Marienplatz hatte sich vor Jahren eine Auseinandersetzung entzündet, für die mit der jetzt geschlossenen Vereinbarung eine Einigung gefunden wurde.
Mit den alternativen Linienführungen vergrößert sich auch die Zahl der durch die VLP bedienten Haltestellen im Stadtgebiet.

An den Haltestellen Von-Stauffenberg-Straße, Keplerstraße und Kieler Straße wird es zum Beispiel möglich sein, in die Straßenbahn umzusteigen. Durch den Nahverkehr Schwerin werden dazu in den Abschnitten Keplerstraße – Hauptbahnhof, Kieler Straße – Marienplatz und Schwerin Süd – Hauptbahnhof Fahrscheine der VLP in beide Fahrtrichtungen innerhalb der zeitlichen und örtlichen Geltung anerkannt.

Für die Fahrgäste sind damit erste Verbesserungen auf dem Weg zum Verkehrsverbund Westmecklenburg getan. Das Land, die Landeshauptstadt, die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg und ihre Verkehrs­unternehmen arbeiten aktiv an der Gründung eines Verkehrsverbundes Westmecklenburg. Ziel ist ein gemeinsamer Tarif für die gesamte Region, der in allen Bahnen, Bussen und Straßenbahnen im Nahverkehr und über alle Verkehrsunternehmen hinweg gilt und anerkannt wird.