Nur virtuell stehen die Türen offen

Verschiedene Einrichtungen der Stadt Wismar und die Initiative „Neugierig. Tolerant. Weltoffen“ haben sich zum 31. Januar von Facebook verabschiedet. Das heißt aber nicht, dass die Genannten künftig um die sozialen Medien einen Bogen machen: Das Geschehen verlagert sich jetzt auf Instagram, wo zum Beispiel das stadtgeschichtliche Museum Schabbell bereits seit längerem das virtuelle Museum weit geöffnet hält.

Grund für die Entscheidung sind der Rückzug vieler Nutzer von Facebook und deutlich höhere Zugriffszahlen auf die Instagram-Accounts.

Tourist-Info, Stadt­bibliothek und Theater wollen hier künftig Einblicke hinter die Kulissen gewähren und Besucher mit spannenden Geschichten in Bild und Ton versorgen. Wer zum Beispiel zusehen will, wie im Museum ein neuer Ausstellungsbereich entsteht oder der Staub von Ausstellungsstücken in Vitrinen entfernt wird, Lust auf tolle Bilder aus der Stadt hat oder auf Bruno Backsteins Spuren unterwegs sein möchte, der kann sich hier einklicken. Informationen zu „Neugierig. Tolerant. Weltoffen“ sind auf der neuen Website zu finden.

Das stadtgeschichtliche Museum in Wismar begrüßt Besucher auch per Instagram. Foto: Rainer Cordes