Plattdeutsch-Wettbewerb geht in neue Runde

„Schlackermaschü“, was so viel wie Schlagsahne heißt, war das plattdeutsche Wort des Jahres 2025. Nun suchen das Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen und der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern das Wort des Jahres 2026. Vorschläge können noch bis zum 31. März 2026 eingereicht werden – unter www.frlm-mv.de
Gewertet wird auch in diesem Jahr in drei Kategorien: schönstes plattdeutsches Wort, schönste plattdeutsche Neuschöpfung und liebste Redensart. Den Titel der Neuschöpfung sicherte sich im vergangenen Jahr übrigens die „Upschuweritis“, die Aufschieberei. Nicht aufgeschoben werden sollte die Teilnahme am Wettbewerb. Wer unter 25 ist, hat außerdem Chancen auf einen Jugendpreis. Der wird erstmals in diesem Jahr für junge Teilnehmer ausgelobt.
Nach einer Vorauswahl durch eine Fachjury entscheidet eine Online-Abstimmung vom 27. April bis 13. Mai in der Kategorie „Wortneuschöpfung“ über das Gewinnerwort. Die Bekanntgabe erfolgt am 30. Mai 2026 im Schloss Stavenhagen.