Kowsky lädt am 28. Oktober in Schwerin und am 29. Oktober in Parchim zum Aktionstag ein

Von den Füßen ist jeden Tag voller Einsatz gefragt. Sie tragen das gesamte Körpergewicht und sorgen für die richtige Balance. Geht es den Füßen schlecht, fällt das Laufen schwerer. Verschlechtert sich die Mobilität, können andere gesundheitliche Probleme schnell folgen. Deshalb ist es wichtig, den Füßen Aufmerksamkeit zu schenken und aus diesem Grund lädt das Sanitätshaus Kowsky zum „Tag des Fußes“ ein: am 28. Oktober in Schwerin in der Nikolaus-Otto-Straße und am 29. Oktober in Parchim in der Buchholzallee.
Fußdruckmessung möglich
Geplant ist ein Informationstag für alle, die von Fußproblemen geplagt werden. Sie finden in Orthopädietechnik-Meister Torsten Lindig den richtigen Ansprechpartner. Der Spezialist für die Versorgung mit Einlagen und weiteren Hilfsmitteln berät individuell bei verschiedenen Fehlstellungen des Fußes. Darüber hinaus erhalten Besucher am Aktionstag Rabatte auf frei verkäufliche Produkte, zum Beispiel für die Fußpflege. Wer bereits eine Verordnung mitbringt, bekommt zudem einen Nachlass auf die Zuzahlung für eine Premiumversorgung. Auch die Fußdruckmessung ist Teil des Angebots. „Deshalb ist es wichtig, vorher einen Termin zu vereinbaren“, sagt Torsten Lindig.
Probleme mit Fehlstellungen gibt es viele. Beim Spreizfuß beispielsweise führt das Absenken der Mittelfußknochen dazu, dass die Zehengrundgelenke schmerzhaft auf die Sohle drücken. In diesem Fall kann zum Beispiel ein Polster in der Schuheinlage, die so genannte Pelotte, helfen. Beim Knickfuß wiederum knickt der Fuß nach innen, hier wird die Einlage am Rand erhöht und sorgt für mehr Stabilität.
Mittels der Fußdruckmessung kann Torsten Lindig bestimmen, wie jemand den Fuß aufsetzt, steht und abrollt. Das daraus entstehende Bild zeigt, an welchen Stellen der Fuß besonders belastet ist und hilft dabei, die richtige orthopädische Einlage zu wählen. Dies ist deshalb so wichtig, weil sich Probleme mit den Füßen fortsetzen können. Fachmann Lindig spricht hier von der „Gelenkkette“: Ausgehend von der Fehlstellung des Fußes können Knie, Hüfte und Wirbelsäule betroffen sein.
Manchmal machen den Füßen aber auch die Schuhe zu schaffen. „Abgelatschte“ Absätze und mangelhafte Sohlen können ebenfalls dauerhafte Fehlstellungen verursachen. Das Gleiche gilt für zu enge Schuhe. So kann zum Beispiel ein Hallux Valgus, auch Ballenzeh oder schiefer Großzeh genannt, die Folge des dauerhaften Tragens von zu spitzen Schuhen sein. „Gutes Schuhwerk ist für gesunde Füße das A und O“, sagt Torsten Lindig.
Nicht zuletzt bietet der Aktionstag auch die Gelegenheit, das ganze mögliche Spektrum der Versorgung kennen zu lernen. Denn bei bestimmten Problemen können den schmerzenden Fuß auch Bandagen und Kompression entlasten. Auch die Versorgung bei Diabetes ist ein wichtiger Punkt. Individuell angefertigte Bettungseinlagen können hier zum Beispiel helfen, den Druck auf den Fuß optimal zu verteilen und besonders sensible Bereiche zu entlasten.