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Damhirsch war zuerst da

Zoo Schwerin feiert 70-jähriges Bestehen mit vielen Fans der Einrichtung

Zoo Schwerin
Tausende Gäste feierten mit dem Schweriner Zoo das Jubiläum. Foto: Zoo Schwerin

Der Schweriner Zoo feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Sieben Jahrzehnte ist es her, dass aus einem kleinen Tiergehege am Franzosenweg ein Heimtiergarten wurde. Dort lebten damals gerade einmal 17 Tiere: Rehwild, Damwild, Störche und Teichvögel. Dennoch wurde so auf dem rund 15 Hektar großen Gelände der Grundstein für den Schweriner Zoo gelegt.

Ein guter Grund zum Feiern also und mehr als 5000 Zoofreunde waren dabei. Das Ticket kostete am Gründungstag symbolische 70 Cent – das lockte genauso wie tierische Aktionen und ein buntes Programm. „Viele Familien aus der Region sind bereits über Generationen hinweg mit dem Zoo verbunden. Neben der schönen Landschaft und den Tieren ist es diese enge Verbundenheit mit der Region, die den Zoo Schwerin auszeichnet“, sagte Zoodirektor Tim Schikora. Er leitet seit elf Jahren die Schweriner Einrichtung. In dieser Zeit sind unter anderem die Erweiterung der Nashornsavanne 2017, das Flamingo-Winterquartier 2019 sowie das weltweit einzigartige Rote-Liste-Zentrum als wichtige Entwicklungsschritte realisiert worden. Seit 1974 hat die Einrichtung den Status eines wissenschaftlich geleiteten Zoologischen Gartens. Damhirsche sind übrigens die am längsten hier lebende Tierart: Schon vor 70 Jahren konnten Besucher sie hier beobachten. Auch Braunbären gehören seit den Anfängen fest zum Tierbestand: 1958 kamen die ersten Bären aus dem Tierpark Bernburg und Rumänien nach Schwerin.

Natürlich gibt es im Zoo stets etwas Neues: in diesem Jahr mit den „Wild Lights“ vom 9. Oktober bis 29. November. Dabei verwandelt sich das Gelände rund um die Teichanlage in den Abendstunden in eine leuchtende Erlebniswelt mit riesigen Lichtinstallationen.

www.zoo-schwerin.de