
die hier den Tod fanden. Foto: Rainer Cordes
Die Gedenkstätte auf dem ehemaligen Gelände des Konzentrationslagers Wöbbelin ist in den vergangenen Monaten umgestaltet worden. Der Rundweg ist jetzt barrierefrei, der Erinnerungsort direkt an der Landesstraße 072 zwischen Ludwigslust und Wöbbelin sichtbarer geworden. Vom Hellen ins Dunkle – so sah es das Konzept vor. Je näher sich Besucher den ehemaligen Baracken nähern, desto mehr wird das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte sichtbar – 2,50 Meter hohe Eckmarkierungen verdeutlichen die Ausmaße der Baracken. Rund 313.000 Euro kostete die Umgestaltung, das Geld kommt unter anderem aus dem Leader-Fördertopf.
Das Konzentrationslager Wöbbelin – Außenlager des KZ Neuengamme – war noch nicht fertiggestellt, als die ersten Häftlinge von den Nationalsozialisten hierher gebracht wurden. Mehr als 1000 Menschen aus mehr als 20 Nationen fanden in Wöbbelin den Tod. Das KZ bestand nur knapp zehn Wochen, bevor es von amerikanischen
Soldaten befreit wurde.
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