Kunst- und Kulturnacht am 7. September in Ludwigslust

Nachts im Museum – dieser Traum kann in Ludwigslust auch in diesem Jahr wahr werden. Die Stadt lädt am 7. September zur 13. Kunst- und Kulturnacht ein. Museen, Galerien und andere Kultureinrichtungen öffnen dann bis Mitternacht die Türen, Gewerbetreibende laden zur nächtlichen Erkundung ihrer Häuser ein. Verschiedene Veranstaltungen locken die Nachtschwärmer und machen es leicht, noch ein bisschen länger zu bleiben.

Im Schloss beispielsweise wird dafür an der Uhr gedreht: Jeweils um 19 und 20.15 Uhr findet eine Führung statt, in deren Mittelpunkt Geschichte und Funktionsweise der Ludwigsluster Schlossuhr stehen. Das Prachtstück stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde 1780 vom Ludwigsluster Herzog Friedrich bei Hofuhrmacher Berg in Auftrag gegeben. Treffpunkt ist für beide Termine das Foyer des Schlosses.

Im Luna-Filmtheater sind Kunst und Kultur natürlich von jeher zu Hause. Klar, dass das Kino auf der Liste der Teilnehmer der „KuKuNa“ nicht fehlt. Am 7. September ist dann Zeit für lange Kurzfilme und das Trio „Abaja!“.
Das Geschäft für Künstlerbedarf und Geschenkartikel „Art & Hobby“ in der Schloßstraße, das Hotel Erbprinz und der Linden-Pub sind weitere Teilnehmer der Kunst- und Kulturnacht.

Im TherapieRaum Techentin in der Eichenallee 14 wird die Künstlerin Ulrike Wellenbrink aus Hamburg ihre Serie „Tapetenwechsel“ und „Gedankenflüge“ präsentieren. Und auch der Mitmach-Aspekt kommt hier nicht zu kurz: Große und kleine Besucher sind zum „Adventure Painting“ eingeladen.
In der Ludwigsluster Stadtkirche musiziert Tors­ten Harder auf Cello und E-Cello – jeweils um 19.15, 20.30 und 21.45 Uhr.

Mit der Eintrittskarte zum Preis von fünf Euro ist es während der Kunst- und Kulturnacht möglich, bei allen Teilnehmern hereinzuschauen. Insgesamt öffnen diesmal zwanzig Teilnehmer ihre Häuser und Höfe. 

Foto: Das Schloss gehört zu den Veranstaltungsorten der Kunst- und Kulturnacht. © Rainer Cordes