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Start in ein rauchfreies Leben

Gesundheitliche Effekte sind schon kurze Zeit nach dem Aufhören groß

DocAktuell - Rauchfrei
Mit einer guten Vorbereitung und gezielter Motivation kann der Start in ein rauchfreies Leben gelingen.
Bild: KI-generiert von Adobe Firefly

Endlich weg vom Glimmstengel: Das wünschen sich viele Raucher. Viele Raucher wissen aber auch, wie schwierig der Ausstieg aus der Sucht ist. Doch es ist zu schaffen – vor allem dann, wenn man sich gut vorbereitet und vorhandene Hilfen nutzt. „Rauchfrei im Mai“ ist ein bundesweiter Mitmachmonat, der unter anderem vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und von der deutschen Krebshilfe organisiert wird. Denn zusammen mit anderen und mit gezielter Motivation kann der Start in ein rauchfreies Leben klappen.

Das Plus für die Gesundheit ist groß. Schon nach kurzer Zeit normalisiert sich der Sauerstoffgehalt im Blut und auch der Geruchs- und Geschmackssinn funktionieren besser. Nach einige Monaten erholt sich zunehmend die Lunge: Die Kurzatmigkeit lässt nach und die Hustenanfälle, von denen viele Raucher heimgesucht werden, verschwinden zunehmend. Von besserer Atmung und mehr Sauerstoff im Blut profitiert wiederum das Herz. Die Gefahr von Blutgerinnseln sinkt, die Gefäße werden weniger geschädigt, so dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt.

Erste Effekte eines Rauchstopps sind schon nach wenigen Stunden zu bemerken, nach zehn rauchfreien Jahren ist auch das Lungenkrebs-Risiko deutlich gesunken. Allein diese Zahlen versprechen Motivation. Dennoch quälen sich viele Raucher neben den körperlichen Auswirkungen des Entzugs mit dem Abschwören liebgewonnener Gewohnheiten: die Zigarette als Auszeit im stressigen Alltag , das Nikotin als Belohnung und Stimmungsaufheller, die soziale Komponente der gemeinschaftlich verbrachten Raucherpause.

Deshalb ist es beim Aufhören wichtig, „Rauch-Situationen“ zu meiden und neue Gewohnheiten zu schaffen. Das kann anstelle der Zigarette vor der Bürotür ein zehnminütiger Spaziergang sein; überhaupt hilft Ablenkung durch Bewegung, wenn die Lust nach einer Zigarette stark ist. Je mehr Menschen vom beabsichtigten Rauchstopp wissen, um so besser: Es baut einen gesunden Druck von außen auf, denn schließlich möchte niemand als Looser dastehen.