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Strümpfe gut, alles gut

Für Venentag im Sanitätshaus Kowsky anmelden / Individuelle Strumpf-Anpassung wichtig für Resultat

Sanitätshaus Kowsky - Venentag (Strümpfe)
Kompression im Leopardenlook – ein modisches Statement des Herstellers Medi.
Foto: www.medi.de, Hintergründe KI-generiert

Der Sommer steht vor der Tür. Zeit für warme Tage, Zeit für den Urlaub. Was gut für die Seele ist, ist aber nicht unbedingt gut für die Venen. Denn sowohl hohe Temperaturen als auch langes Sitzen auf Autofahrten und Flugreisen können den Gefäßen zu schaffen machen. Aus diesem Grund lädt das Sanitätshaus Kowsky zum Sommerstart zu einem Venentag nach Schwerin-Süd ein. Am 3. Juni ist von 8 bis 17 Uhr Gelegenheit zur Venenmessung und für Informationen rund um die Gefäßgesundheit. Venenleiden sind ein Volksleiden.

Steigen die Temperaturen im Sommer, weiten sich die Gefäße. Die Klappen schließen nicht mehr richtig, das Blut sackt nach unten. „Die Knöchel werden dick und die Beine schwer“, sagt Kowsky-Mitarbeiterin Susanne Reichelt. Was jetzt hilft, ist, die Beine hochzulegen, genauso wie Wassertreten, Kneippen und Spaziergänge.
Kompressionsstrümpfe können Gefäßproblemen vorbeugen. Sie sollten allerdings vom Arzt verordnet und im Sanitätshaus angemessen werden. Susanne Reichelt erklärt auch, warum: „Bei bestimmten Indikationen, zum Beispiel einer Links-Herz-Insuffizienz, dürfen sie nicht verwendet werden. Das korrekte Anpassen wiederum ist wichtig, weil die Strümpfe richtig sitzen müssen, damit der Druckverlauf stimmt.“

Letzteres ist ein gutes Stichwort. Medizinische Kompressionsstrümpfe sorgen an den Knöcheln für den höchsten Druck, der weiter nach oben Stück für Stück abnimmt – dort soll das Blut ja hin. Von im Internet angebotenen Stützstrümpfen rät Susanne Reichelt genau deshalb ab. Diese Strümpfe üben überall den gleichen Druck aus. „Damit schnürt man sich alles ein“, sagt die Kompressionsspezialistin. Sie plädiert energisch dafür, sowohl auf den Rat des Arztes als auch auf die individuelle Versorgung im Sanitätshaus zu setzen. Dort fließen nämlich noch viele andere Faktoren in die Wahl des richtigen Strumpfes ein – seien es nun Konstitution, Geschlecht und Alter.

Wichtig ist eine Voranmeldung für den Venentag. Unter der Telefonnummer 0385-646800 ist dies möglich. In der Filiale Parchim sind Venenmessungen zu den Öffnungszeiten ohne Voranmeldung möglich. Die Messung selbst ist völlig schmerzfrei, im Falle von Auffälligkeiten gibt es einen Verordnungsvorschlag für den Arzt.

Auch für den Austausch ist am 3. Juni Gelegenheit. Susanne Reichelt und ihre Kolleginnen geben dann zusätzlich Tipps für die Vorbeugung: viel Bewegung, nicht rauchen, die Vermeidung von Übergewicht gehören dazu. Außerdem stellen sie Produkte vor: die stylishen Kompressionsstrümpfe von Medi und Juzo beispielsweise oder die der Eigenmarke Sanida. Bei letzteren gibt es neben der von der Krankenkasse gewährten Basisversorgung auch eine Komfortlinie, deren Produkte besonders weich und atmungsaktiv sind. Und es kann sich lohnen, den Aufschlag dafür zu bezahlen – schließlich wird das Produkt täglich verwendet und sollte angenehm zu tragen sein. „Kompressionsstrümpfe nützen nichts, wenn sie im Schrank liegen“, sagt Susanne Reichelt. Sie warnt davor, Venenerkrankungen auf die leichte Schulter zu nehmen – im schlimmsten Fall können Thrombosen und offene Beine daraus resultieren.