Ausstellung zur Stadtgeschichte im Plauer Burgturm ist neu gestaltet

Viele Städte haben eine Ausstellung zur eigenen Historie, aber nur wenige können sie an einem so authentischen Ort zeigen wie Plau am See. Hier steigen Besucher bei ihrem Weg durch die Stadtgeschichte die Steinstufen des Burgturms empor und durch die Jahrhunderte. Die Ausstellung auf den einzelnen Ebenen ist nun neu konzipiert. Der Plauer Heimatverein als Träger des Museums hat dafür mit dem Historiker Dr. Fred Ruchhöft zusammengearbeitet.
Was auf den ersten Blick auffällt: Alles ist viel heller geworden. Sicher nicht im elf Meter tiefen Verlies, dass es sich dort trostlos schmachten ließ, wird deutlich. Die auf Leuchtkästen angebrachten Schautafeln an den Wänden aber verbinden Informationen mit dem Reiz des Ortes: von der Geschichte der Burg über die Stadtgeschichte bis zur Ur- und Frühgeschichte der Region. Letztere wird ganz oben unter dem Dach gezeigt und man könnte dort sogar von Ur- und Uhrgeschichte sprechen: Die Turmuhr aus dem 16. Jahrhundert ist dort ebenfalls zu sehen. Gleichzeitig war es Fred Ruchhöft wichtig, Besuchern mit der Ausstellung auch die umliegende Region als Ausflugsziel zu erschließen: mit ihrer alten Kulturlandschaft und einem reichen archäologischen Erbe.
Beim Entdecken wird sicher auch der neu konzipierte Museumspass helfen. In ihm sind verschiedene museale Einrichtungen der Region vereint, um füreinander zu werben. Der erste Abstecher aus dem Burgturm sollte aber unbedingt ins benachbarte Burgmuseum führen. Dorthin ist vor wenigen Wochen eine die einst für die Plauer Tuchfabrik gebaute Hochdruck-Dampfmaschine von Dr. Ernst Alban zurückgekehrt.
www.burgmuseum-plau.eu