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Zusätzliche Hilfe aus dem Netz

Bundesländer planen gemeinsame Struktur in der Telemedizin

DocAktuell - Oktober 2026
Foto: Katja Haescher

Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wollen gemeinsam ein länderübergreifendes Telemedizin-Netz für die Gesundheitsversorgung aufbauen. Dieses soll zunächst die Krankenhäuser beider Länder digital miteinander verbinden und perspektivisch auch ambulante Versorgung, Rettungsdienst und weitere Gesundheitsbereiche einbeziehen, hieß es dazu aus dem Gesundheitsministerium MV. Erste konkrete Anwendungen für Telemedizin könnten zum Beispiel in der Kinder- und Jugendmedizin sowie der Not- und Unfallversorgung liegen und es Ärzten ermöglichen, unabhängig vom Standort schnell eine zusätzliche Expertise hinzuziehen. Die Herausforderungen sind in beiden Ländern ähnlich: große Flächen, unterschiedliche regionale Strukturen und begrenzte personelle Ressourcen. Zwar könne es dafür keine alleinige digitale Lösung geben, aber Telemedizin könne zu einer besseren Versorgung beitragen. Schritt für Schritt soll dann aus einer länderübergreifenden Kooperation ein gemeinsamer digitaler Versorgungsraum im Nordosten entstehen. Ziel sei ein gemeinsames, verlässliches und dauerhaft tragfähiges Netzwerk – nicht eine Sammlung einzelner digitaler Insellösungen.