Filmgenuss mit dem „Marienkino“ in Wismar

Wenn Bruno Backstein Feierabend macht, werden zukünftig in der mittleren Kapelle des St.-Marien-Kirchturms auch Arthaus-Filme, Folgen der beliebten Krimiserie „SOKO Wismar“ oder andere Produktionen mit Bezug zu Wismar gezeigt. In Kooperation mit dem Filmbüro Mecklenburg-Vorpommern präsentiert die Hansestadt Wismar jeweils am letzten Mittwoch des Monats die Veranstaltungsreihe „Marienkino“.

In der wunderbaren Backsteinkulisse von St. Marien kann jeweils ab 19 Uhr bei einem Glas Wein ein schöner Filmabend beginnen. Der Eintritt beträgt sechs Euro (ermäßigt vier Euro – für Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbeschädigte, Empfänger von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld).
Los geht es am 27. März mit dem Film „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“. Der Oscarpreisträger Florian Gallenberger inszeniert sein tragikomisches Märchen über unerfüllte Träume als fliegendes Roadmovie, quer durch die Republik. Die Luftaufnahmen mit dem roten Doppeldecker bieten in Cinemascope reichlich Schauwerte.

Luftig geht es gleichfalls dramaturgisch zu: Clever in Episoden verpackt, kommt keine Langeweile auf. Als großer Coup erweist sich einmal mehr Elmar Wepper, der als Grantler wider Willen zu Hochform aufläuft.
Eintrittskarten können in der Tourist-Information erworben werden, Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Jede Filmvorführung ist auf 50 Personen begrenzt. Die weiteren Termine: 24. April, 29. Mai, 26. Juni, 31. Juli, 28. August und 25. September. Welche Filme jeweils laufen, steht noch nicht fest.

(Foto: Die Wismarer Bürgerservice-Leiterin Sibylle Donath, Wismars Bürgermeister Thomas Beyer und Sabine Matthiesen vom Filmbüro MV (v.l.) mit dem Filmplakat zu „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon. © Marko Trunk)