Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist bereits seit Jahren Thema in der Politik. Die Wanderausstellung „Energiewende für MV“ informiert noch bis zum 25. Januar in der Parchimer Stadtbibliothek über den aktuellen Entwicklungsstand erneuerbarer Energien in MV. Die Ausstellung, die von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Landesverband für Erneuerbare Energien organisiert wurde, erfüllt eine wichtige Maßnahme des Handlungskatalogs zugunsten des Klimaschutzes: die Informationsvermittlung. Die thematischen Roll-Ups zeigen, welche Herausforderungen es auf dem Weg zur Energiewende noch zu bestreiten gibt und geben gleichzeitig einen Überblick möglicher Lösungsansätze.

Die Wanderausstellung „Energiewende für MV“ ist noch bis zum 25. Januar in der Parchimer Stadtbibliothek zu sehen.
Foto: Axel Schott

„Wir haben gute Voraussetzungen bei uns im Land, aber wir brauchen dringend mehr Tempo. Im Jahr 2021 kamen unterm Strich gerade einmal zwei Windkraftanlagen in Mecklenburg-Vorpommern dazu. Bei diesem Ausbautempo ist weder das Pariser Klimaschutzabkommen noch eine gesicherte Wärme- und Stromversorgung in Deutschland zu sichern“, sagt Susan Schulz, Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung, mit Blick auf die Energiewende.

Parchims Klimamanager Georg Balderer steuerte zusätzliche Informationswände bei, um den Handlungsbedarf insbesondere in der Kreistadt Parchim zu verdeutlichen. „Um das Verständnis für die Dringlichkeit des Klimaschutzes auch in einer Kommune wie Parchim zu fördern, ergänzen wir die Ausstellung mit einer Einordnung der Klimaentwicklung in Deutschland, MV und rund um die Kreisstadt. Auf den großen Darstellungen wird schnell klar, dass auch hier in Parchim enormer Handlungsbedarf besteht“, so Balderer.  

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