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Hilfsangebote bei Demenz

Drese: Zahl der Erkrankten wird weiter wachsen

Demenz
Alte Familienfotos können dabei helfen, in guten Erinnerungen zu schwelgen.
Foto: Photographee.eu · Adobe Stock

Rund 1,6 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Demenz. Jährlich kommen etwa 300.000 neue Fälle dazu. Damit ist die Demenz eine der häufigsten altersbedingten Erkrankungen, die den Alltag der Betroffenen enorm verändern bis zum Verlust der Fähigkeit, sich selbst zu versorgen.

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angabe von Gesundheitsministerin Stefanie Drese etwa 40.000 Menschen an Demenz erkrankt. „Prognosen zufolge wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2060 verdoppeln“, so die Ministerin weiter.

Drese betonte, dass es kein Allheilmittel gegen die kognitive Erkrankung gebe. Dabei betreffe Demenz nicht nur die Erkrankten, sondern auch die Angehörigen sowie die Gesellschaft insgesamt, denn die Krankheit stellt eine große Herausforderung für die medizinische und pflegerische Versorgung dar. Drese lobte vor diesem Hintergrund verschiedene Hilfsangebote – zum Beispiel die Arbeit des Zentrums
Demenz in Schwerin.

Die Ministerin wies darauf hin, dass auch in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt eine umfangreiche Expertise zu Demenz, zum Beispiel beim Landesverband der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen sowie den Universitätskliniken und Hochschulen im Land vorhanden ist. Auch in dem von der Ministerin ins Leben gerufenen „Pakt für Pflege MV“ ist die „Herausforderung Demenz“ ein eigenes Handlungsfeld.

www.sozial-mv.de