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Wegen Armut ausgeschlossen

„Wutschweiger“ ist neues Stück für Menschen ab 8

Wutschweiger - Mecklenburgisches Staatstheater
Anton Ohmstede und Elisabeth Nekola spielen Ebenezer und Sammy. Foto: Silke Winkler

„Wutschweiger“ heißt eine neue Produktion des Jungen Staatstheaters Parchim. Konzipiert ist das Stück für Menschen ab 8 für die Probebühne der Kulturmühle Parchim – und auch für die Aufführung in Klassenzimmern.

Zur Sprache kommt das Thema Armut: „Willkommen im Club. Im ‚Du sitzt in der Scheiße-Club‘.“ So begrüßt Sammy den neuen Jungen Ebenezer auf der Straße in einem düsteren Wohnviertel. Ebenezer war gezwungen, mit seinen Eltern in das armselige Hochhaus umzuziehen, wo Sammy auch wohnt. „Es ist nur für eine kurze Zeit“, hat sein Vater gesagt, aber darüber lacht Sammy. „Das hat mein Vater auch gesagt.“
Die Kinder erzählen einander ihre Geschichte: Eltern mit immer mehr Problemen, Entlassung, Zahlungsaufforderungen, Krach und Tränen. Als klar wird, dass Sammy und Ebenezer nicht mit auf Klassenfahrt kommen können, reagieren die Kinder zunächst mit Schmerz und Wut. Aber dann fassen sie den Entschluss, von nun an in der Schule nicht mehr zu sprechen.

Nächste Aufführung: 29. April, 10 Uhr, Kulturmühle Parchim

www.mecklenburgisches-staatstheater.de