Museum lädt zu Spaziergang durch Stadtgeschichte

Hier geht es mitten hinein in 800 Jahre Stadtleben! Parchim feiert acht Jahrhunderte und die Sonderausstellung „800 Jahre Stadtgeflüster“ im Museum, lädt die Gäste auf eine Zeitreise ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen Spaziergang durch die Alltagsgeschichte freuen – und auf eine Begegnung mit den Einwohnern: Sprechende Porträts berichten aus ihrer Zeit und ihrem Leben. Wie war es früher in der Schule, im Frisiersalon, in der Post? Solche Alltagsszenen lassen sich genauso entdecken wie Parchims Frühzeit. Das Mittelalter wird in aktuellen Funden der Ausgrabungen rund um die St.-Georgen-Kirche sichtbar. Ein Faksimile der Gründungsurkunde von 1225/26 sowie das historische Stadtsiegel, führen zurück in die Zeit, in der aus einer Siedlung die Stadt Parchim wurde.
Im Zentrum der Ausstellung entsteht eine offene Marktplatzszene mit digitalem Mapping. Hier können historische Karten, Luftbilder und Stadtsilhouetten ausgewählt und miteinander verglichen werden. Und wie hat sich die Stadt eigentlich angehört? Klangaufnahmen, die in einem Kooperationsprojekt mit der hiesigen Goetheschule entstanden sind, vermitteln einen Eindruck.
Zum Abschluss kommen die Menschen aus Parchim selbst zu Wort. In einer Medienstation laufen Statements aus der Stadt. Und auch die Gäste sind in einer Mitmach-Station gefragt, Geburtstagswünsche für Parchims Zukunft zu hinterlassen. Begleitet wird die Sonderausstellung von mehreren Vorträgen.
13. August, 17 Uhr
„Parchim zur Zeit der Slawen“
29. August, 13 – 17 Uhr
„Steigen Sie ein und verewigen Sie sich auf einem Foto in der Kutsche!“
10. September, 17 Uhr
„Unter unseren Füßen – neue Erkenntnisse aus den Ausgrabungen an St. Georgen“
08. Oktober, 17 Uhr
„Als die Kameras noch surrten – Filme und Geschichten aus dem Amateurfilmstudio des Kreiskulturhauses Kurt Bürger“