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Kleiner Wildbiene auf der Spur

NABU setzt auf Mitwirkung von Naturfreunden

Sandbiene
Die Biene bevorzugt die Blüten der Wiesen-Witwenblume. Foto: Katrin Kunkel

Die Wildbienensuche geht weiter. Im Juli und August ruft der NABU zur Suche nach der Knautien-Sandbiene auf – per App und mit dem Ziel, das Vorkommen der seltenen Art im Nordosten besser zu erforschen.
Mit 14 bis 16 Millimetern ist die Wildbiene etwa honigbienengroß. Sie ist auf trockenen Fettwiesen, Magerrasen sowie an Waldrändern zu finden und ernährt sich hauptsächlich vom Pollen der Wiesen-Witwenblume. Später im Jahr fliegende Weibchen nutzen auch die Tauben-Skabiose für die Futtersuche. Entsprechend der Pollenfarbe der Futterpflanzen kann man häufig rot gefärbte Höschen an den Hinterbeinen der Bienen erkennen. Diesen Pollen transportiert die Biene für ihre Larven, die in selbstgegrabenen Hohlräumen unter der Erde liegen. Die Nester sind so unauffällig und versteckt, dass sie erst 2004 entdeckt wurden.

Wer die Biene oder auch nur die Futterpflanzen findet, wird gebeten, den Fund in der WebApp „Vielfalt erforschen“, die auf der Webseite des NABU unter www.nabu nabu-mv.de/app zu finden ist, einzutragen.

www.nabu.de