Paul Goesch und Matthias Noggler im Kunstverein

Der Kunstverein für Mecklenburg und Vorpommern in Schwerin präsentiert aktuell eine Ausstellung, die das Werk des in Schwerin geborenen Künstlers und Architekten Paul Goesch (1885–1940) mit zeitgenössischen Malereien von Matthias Noggler (*1990) zusammenbringt. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Interesse beider Künstler an Fragen des Raums, der Bildproduktion und der Darstellung gesellschaftlicher Strukturen.
Paul Goesch zählt zu den bedeutenden, lange jedoch verkannten Positionen der künstlerischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. Sein Werk steht exemplarisch für eine Praxis, in der architektonische Utopie, ästhetische Vision und subjektive Grenzerfahrung auf einzigartige Weise verschränkt werden. Matthias Noggler studierte in Wien und arbeitet heute in Wien und Berlin. In seiner Kunst setzt er sich mit der Darstellung von Raum als sozialem und symbolischem Gefüge auseinander. Die Ausstellung ist bis zum 11. Oktober zu sehen, am 27. August und 17. September finden jeweils um 17 Uhr dialogische Kuratorinnengespräche statt. Geöffnet ist die Ausstellung im E-Werk am Pfaffenteich jeweils mittwochs bis sonntags von 15 bis 18 Uhr.