Am 14. Dezember sind alle Schweriner zum gemeinsamen Weihnachtsliedersingen eingeladen

Gemeinsam Weihnachtslieder singen: Das tun die Menschen inzwischen nicht nur unterm Tannenbaum, sondern sogar im Stadion. Oder auf dem Alten Garten: „Schwerin singt“ lautete dort schon zweimal das Motto und auch am dritten Advent 2025 gehört der Platz dem größten Chor der Stadt. Am 14. Dezember um 18 Uhr sind alle sangesfreudigen Schweriner eingeladen, unter der Leitung von Chorleiter Ulrich Barthel Weihnachtslieder anzustimmen. Programmhefte für all diejenigen, die rund um den Tannenbaum nicht so textsicher sind, stehen wieder bereit.
Damit ist die Veranstaltung im Herzen des Welterbe-Ensembles auf dem besten Wege, ein schöner Brauch zu werden. Im vergangenen Jahr zum Beispiel kamen trotz strömenden Regens rund 1000 Menschen. Denn ob „Stille Nacht“ oder „Leise rieselt der Schnee“: Weihnachtslieder wecken das Gefühl von Vertrautheit, weil sie an Weihnachtsfeste längst vergangener Jahre – vielleicht ein Grund, weshalb sie so glücklich machen.
14.Dezember, 18 Uhr
Übrigens haben Weihnachtslieder eine lange Geschichte: Spätestens in der Reformationszeit wurden Gottesdienstbesucher in den kirchlichen Gesang einbezogen. Jetzt wurden auch Weihnachtslieder populär und spätestens mit dem sich entwickelnden Bürgertum auch Teil des häuslichen Lebens. Jetzt entstanden auch die ersten nicht „frommen“ Weihnachtslieder. Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der eine Zeitlang auch in der Nähe von Schwerin im Mecklenburgischen lebte, dichtete zum Beispiel „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Auch in der DDR entstanden Weihnachtslieder ohne kirchlichen Bezug. „Sind die Lichter angewündet“ von Erika Engel ist sicher eines der schönsten davon und soll auch am 14. Dezember erklingen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Mecklenburgischen Staatstheater statt. Mehrere Chöre aus der Stadt und das Blasorchester Banzkow unterstützen den Gesang.
schwerin-singt.de