Gärtnern tut Körper und Seele gut – und ist ein messbarer Beitrag zu mehr Gesundheit

Willst du ein Leben lang glücklich sein, werde Gärtner. In diesem Ausspruch steckt viel Wahres. Und neben dem Glück, Dinge wachsen zu sehen, ist ein Garten auch ein messbarer Beitrag zu mehr Gesundheit.
Warum? Das liegt auf der Hand. Gärtner verbringen viel Zeit an der frischen Luft. Sie arbeiten körperlich, was den Kreislauf in Schwung bringt. Und körperlich heißt nicht, dass gleich die ganze Parzelle umgegraben werden muss. Auch das Jäten, Schneiden und Pflanzen bedeutet moderate Bewegung – und zwar aller Muskelgruppen. Das liegt an den vielen Aufgaben, die in einem Garten zu erledigen sind und für Trainingseffekte und besseren Schlaf sorgen. Regelmäßige Gartenarbeit kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, Kalorien verbrennen und Übergewicht vorbeugen.
Dazu trägt auch eine gesündere Ernährung bei. Wer schon einmal Mohrrüben über Wochen gehegt und gegossen hat, wird sie nicht im Kühlschrank verschrumpeln lassen. Was aus dem Garten auf den Tisch kommt, hat Bio-Qualität, ist frisch und strotzt vor Vitaminen und Mineralstoffen. Vor diesem Hintergrund ist es ein schöner Gedanke, dass bald die ersten Radieschen aus dem Frühbeet zu vernaschen sind.
Auch der eingangs erwähnte Glücksbooster aus dem Garten ist für die Gesundheit nicht zu unterschätzen. Der Kontakt mit der Natur tut der Seele gut. In einer technisch dominierten Welt trägt es zur mentalen Gesundheit bei, hin und wieder die Hände in die Erde zu stecken und Lärm gegen Vogelgezwitscher zu tauschen. Stresshormone wie Cortisol werden reduziert, das Licht im Freien kurbelt die Produktion von Vitamin D an. Dazu kommt die Zufriedenheit, etwas Sichtbares zu schaffen und im Grünen relaxen zu können.
Zudem profitiert die Psyche von der Gemeinschaft. Wer schon einmal am Gartenzaun gestanden hat, weiß, dass da nicht nur Ableger ausgetauscht werden. Und nicht zuletzt können Gärtner auch mit Rückschlägen und frustrierenden Erlebnissen umgehen – wie zum Beispiel mit der Anwesenheit von Maulwürfen und Birnengitterrost. Also, frisch ans Werk. Es ist Frühling!