„Hamlet“ feiert Premiere im Theaterzelt

Hausregisseur Martin Nimz bringt Shakespeares große menschliche Tragödie „Hamlet“ in dieser Spielzeit im Theaterzelt auf die Bühne – Premiere ist am 17. Januar. Behandelt werden Fragen von ungebrochener, zeitloser Relevanz. Wie können wir handlungsfähig bleiben in einer Welt, die sich immer stärker unserem Zugriff entzieht?
Als Hamlet an den dänischen Königshof zurückkehrt ist die alte Ordnung zerstört. Sein Vater, König von Dänemark, wurde von dessen eigenem Bruder Claudius ermordet. Ungesehen, ungestraft. Der Mörder selbst sitzt nun auf dem Thron und hat sich Hamlets Mutter Gertrud, Witwe des alten Königs zur Frau genommen. Der junge Prinz ist entschlossen, diesen Verrat nicht hinzunehmen, für Gerechtigkeit zu sorgen und seinen Vater zu rächen. Doch was ist er dafür bereit in Kauf zu nehmen? Was oder wen muss er opfern? Bleibt man moralisch, wenn man Unmoral beseitigt? Hamlet bleibt am Ende nur, seine Welt zu zerstören. Der Rest ist Schweigen.
Weitere Vorstellungen:
21./27.1. um 19 Uhr,
25.1. um 17 Uhr,
7./14.2. um 19 Uhr,
8. /15.2. um 17 Uhr.
www.mecklenburgisches-staatstheater.de