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Für Mehr Rücksicht

Kampagne fordert Respekt für Straßenwärter und deren Arbeit

Respekt für Straßenwärter
Die Kampagne fordert mehr Respekt. Foto: WERBEFOTO MV, Carolin Knipschild

„Ich bin Familienvater. Nimm Rücksicht!“ Das steht auf einem Plakat, mit dem die Straßenbau- und Verkehrsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern für mehr Rücksicht und Respekt gegenüber Straßenwärtern wirbt. Dieses und weitere Motive sollen innerhalb einer landesweiten Kampagne in den kommenden Wochen an rund 120 Standorten im Land zu sehen sein.

Straßenwärter arbeiten täglich im unmittelbaren Verkehrsraum. Überhöhte Geschwindigkeit, riskante Überholmanöver oder missachtete Absperrungen gefährden ihre Sicherheit immer wieder. Die Plakate sollen die Menschen hinter den Warnwesten sichtbar machen, und deshalb wurden bewusst keine Agenturfotos verwendet. Stattdessen zeigen die Plakate echte Beschäftigte der Straßenmeistereien Gadebusch, Kröpelin und Teterow im Arbeitsalltag. „Wenn Fahrzeuge mit 80 km/h nur zentimeterweit an uns vorbeirasen oder wir wüst beschimpft werden, weil eine Umleitung nötig ist, macht das was mit einem. Wir hoffen, dass die Plakate die Leute zum Nachdenken bringen“, erklärt Thomas Berger, Straßenwärter bei der Straßenmeisterei Gadebusch. Kollegen der Straßenbau- und Verkehrsverwaltung berichten, dass die Anfeindungen verletzender werden und zugenommen haben. Das Missachten von Baustellenampeln oder das unerlaubte Durchfahren von gesperrten Bereichen – wie etwa frisch asphaltierten Abschnitten oder engen Verbindungswegen, gefährdet nicht nur die Straßenwärter, sondern auch die Verkehrsteilnehmer.

www.strassen-mv.de/respekt