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Gemeinsam gegen Tyrannei

Mit „Fidelio“ startet am 11.9. neue Spielzeit

Mecklenburgisches-Staatstheater: Oper Fidelio
Im Theaterzelt startet die neue Spielzeit mit Beethovens Oper Fidelio. Foto: Journal eins

Mehr als zwei Jahre sind vergangen, seit Leonores Mann Florestan verschwunden ist. Die Welt hält ihn für tot, doch Leonore weigert sich, daran zu glauben. Sie ist überzeugt, dass der machtgierige Gouverneur Don Pizarro, dessen Verbrechen Florestan aufzudecken drohte, ihn heimlich gefangen hält. Um Florestan zu finden, verkleidet sich Leonore als Mann und tritt unter dem Namen Fidelio eine Stelle beim Kerkermeister Rocco an.

Ludwig van Beethovens einzige Oper Fidelio ist ein Plädoyer für Freiheit, Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Im Mecklenburgischen Staatstheaters eröffnet sie am 11. September im Theaterzeit die Spielzeit. Die Inszenierung von Kerstin Steeb beschäftigt sich mit der Wirkung von Angst: Was macht Angst mit uns? Und wie kann aus Angst Mut und kollektiver Widerstand entstehen? Durch die Verknüpfung von Leonore mit der belarussischen Widerstandskämpferin Maria Kalesnikava wird Beethovens Befreiungsoper zu einer zeitgenössischen Geschichte über die Kraft, sich gemeinsam gegen Unterdrückung zu erheben.

www.mecklenburgisches-staatstheater.de