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Geschichte und Kunst vereint

Saisoneröffnung am 3. Mai im Wolhyniermuseum

Umsiedlermuseum-Wolhynien
Auf der Suche nach den Spuren deutscher Minderheiten. Foto: Oleg von Riesen

„Das, was bleibt“ ist der Titel eines musikalisch-literarischen Programms, mit dem Katharina Martin-Virolainen und Oleg von Riesen am 3. Mai um 15 Uhr zum Saisonauftakt im Wolhynier-Umsiedlermuseum in Linstow zu Gast sind.

Zwischen 2018 und 2025 bereisten die beiden Künstler elf Länder und suchten nach Hinweisen zur Geschichte deutscher Minderheiten. Sie besuchten ehemalige deutsche Dörfer, Orte der Verbannung, Museen und Gedenkstätten. Sie sprachen mit Zeitzeugen und engagierten Menschen, die das Erbe der Vergangenheit bis heute bewahren. Ihre Spurensuche hielten sie in Fotografien und Videos fest und verarbeiteten ihre Erlebnisse in einfühlsamen Texten und Liedern.

Mit ihrem multimedialen Programm laden sie das Publikum auf eine Zeitreise ein und sprechen über das, was bleibt, wenn scheinbar nichts mehr da ist. Der Eintritt ist frei.

Das Linstower Museum dokumentiert Geschichte und Alltagskultur der Wolhyniendeutschen. Zur Einrichtung gehört ein traditionelles Holzhaus, das Umsiedler aus Wol-hynien nach dem Zweiten Weltkrieg in Linstow errichteten.

umsiedlermuseum-wolhynien.de