Prävention von Hörschäden ist im Alltag wichtig

„Klingt nach Leben!“ So lautete in diesem Jahr das Motto am Welttag des Hörens im März. Es lenkte den Fokus auf die Bedeutung guten Hörens für Sicherheit im Alltag, Lebensqualität und soziale Teil-
habe – alles Voraussetzungen für Wohlbefinden und Lebensfreude.
Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese machte in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung präventiver Maßnahmen und regelmäßiger Hörtests aufmerksam. Diese dienten dazu, Hörschäden zu vermeiden oder rechtzeitig festzustellen. Wichtig sei auch das Bewusstsein dafür, wie das eigene Verhalten das Gehör beeinflusse. Deshalb sei es wichtig, in beruflichen und privaten Lärmsituationen einen Schallschutz zu tragen. „Darüber hinaus sind eine gesunde Ernährung, der Verzicht auf das Rauchen, Stressabbau, aber auch aktive Lärmpausen oder die gezielte Verringerung vom Alltagslärm entscheidend, um die Hörfähigkeit langfristig zu erhalten“, so die Ministerin.
Wird ein therapiebedürftiger Hörverlust frühzeitig indentifiziert, kann er individuell behandelt und professionell versorgt werden. Unbehandelt kann eine Schwerhörigkeit dagegen gravierende Folgen haben – von Arbeitsunfähigkeit bis hin zu gesellschaftlicher Isolation und Depression.