„Ich bin Silas“ in der Kulturmühle Parchim
Das preisgekrönte Stück „Ich bin Silas“ der dänischen Autorin Julie Maj Jakobsen, das unlängst in der Kulturmühle Parchim erstaufgeführt wurde, ist mit weiteren Vorstellungen am 30. April und am 16. Mai jeweils um 10 Uhr im Theatersaal der Kulturmühle zu sehen.

Die von Hausregisseurin Katja Mickan inszenierte Coming-Of-Age-Geschichte über Liebe, Geschlechter, Identität, Sexualität, Freundschaft und Familie erzählt die Geschichte einer Transgender-Jugendlichen: Silke fühlt sich wie im falschen Film. Sie ist 14, hat gerade die Schule gewechselt und auch zu Hause läuft es nicht rund, denn in ein paar Wochen steht ihre Konfirmation an. Weder ihre Klassenkameraden noch ihre Eltern wissen, dass Silke eigentlich viel lieber Silas, der aus dem Wald Kommende, wäre. Erst als Silke die etwas ältere Hedwig trifft, die mit ihrem ganz eigenen Modestil die gesellschaftlichen Normen herausfordert, und das Konfirmationsfest zu einer Katastrophe wird, entscheidet sie, sich endgültig von Silke zu verabschieden und sich als Junge namens Silas zu outen.