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Kleiner Tapir tapst im Zoo

Erfolgreiche Nachzucht in Schwerin ist Beitrag zur Erhaltung der Art

Tapir Nachwuchs im Schweriner Zoo: Tapi Maya
Kleine Flachlandtapire haben noch Streifen und Punkte, die im Laufe des ersten Lebensjahres verblassen.
Foto: Zoo Schwerin

Im Schweriner Zoo tapst ein kleiner Tapir: „Maja“ wurde in der Nacht zum Ostermontag geboren und die Freude über das gesunde Jungtier ist groß. Seit elf Jahren ist es wieder der erste Nachwuchs bei den Flachland-Tapiren. Die Geburt des kleinen Tapirs gilt sogar europaweit als etwas Besonderes, da es in den zurückliegenden Jahren nur wenige Nachzuchten gegeben hat. Grund hierfür sind in erster Linie Einschränkungen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms, das nur für ausgewählte Paare Nachzuchten genehmigt.

Majas Eltern stammen aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Tapirvater „Rio“ ist aus einem südamerikanischen Zoo in Französisch-Guayana im November 2023 nach Schwerin gekommen – mit dem Ziel, die genetische Vielfalt zu stärken. Zuvor wurde hauptsächlich mit Tieren gezüchtet, die in Europa geboren wurden. Mutter „Chimera“ kam ebenfalls im Jahr 2023 aus einem französischen Zoo nach Schwerin. Sie kümmert sich sehr gut um das Jungtier, das aktuell etwa sieben Kilo wiegt. Da junge Tapire sehr temperaturempfindlich sind, muss der Frühling noch ein bisschen besser in die Gänge kommen, damit Maja regelmäßig in der Außenanlage zu sehen ist.

www.zoo-schwerin.de