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Liebe leben in schwierigen Zeiten

„Cabaret“ im Mecklenburgischen Staatstheater

Tanzgruppe
Wassilissa List (Mitte) als Sally Bowles Foto: Silke Winkler

Das weltberühmte Musical „Cabaret“ feierte am 12. April im Mecklenburgischen Staatstheater Premiere. Die nächsten Vorstellungen finden am 26. April und am 3. Mai jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus statt.
„Cabaret“ schildert den Wandel Berlins von einer pulsierenden, internationalen Großstadt der Goldenen Zwanziger voller Party, Glitzer, Show und freier Liebe zu einer gleichgeschalteten Gesellschaft im aufkeimenden Nationalsozialismus. Das Stück illustriert das Ende der schillernden 1920er Jahre und verwebt darin zwei Liebesgeschichten: Der amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw verliebt sich in die Sängerin Sally Bowles. Zusammen beziehen sie sein Pensionszimmer bei Fräulein Schneider, die gerade im Begriff ist, sich mit dem jüdischen Obsthändler Herrn Schultz zu verloben. Doch zunehmend dominieren Nationalsozialisten in Uniform das Stadtbild: Im Obstladen von Herrn Schultz liegen die Fensterscheiben in Scherben und Cliff will mit der schwangeren Sally zurück nach Amerika.

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