Fördermittel aus dem Bundes-Sondervermögen fließen nach Rastow

Foto: Florian Weiß
An der Rastower Schule können die Bauarbeiten starten. Grundlage dafür sind Fördermittel in Höhe von 4,4 Millionen Euro, die aus dem so genannten Bundes-Sondervermögen stammen. Mit Hilfe des Geldes kann nun auch das Außengelände neu gestaltet werden.
Die Gemeinde hatte bereits im Vorfeld die Planung in Auftrag gegeben und den Baubeginn vorbereitet. Somit ist das Projekt baureif. Gleichzeitig ist es der Gemeinde gelungen, sich eine weitere Förderung in Höhe von rund 3,16 Millionen Euro aus einem Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu sichern. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt aktuell bei rund 12 Millionen Euro.
Die Regionale Schule mit Grundschule Rastow zählt 350 Schüler, 23 Lehrer unterrichten hier. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf Rastow (inklusive der Ortsteile Fahrbinde und Kraak) sowie auf Uelitz, Sülstorf, Sülte, Boldela, Hoort und Lübesse. Im Regionalteil kommen noch die Schüler aus Wöbbelin und Lüblow dazu, die zuvor die Grundschule in Wöbbelin besuchen. Bereits im Frühjahr hatte der Schulbaubeirat des LUP-Kreises eine Prioritätenliste beim Land MV eingereicht. Darin sind vier größere und insgesamt 21 kleinere Projekte zur zeitnahen Umsetzung benannt. Ziel ist, die Bundesmittel so schnell und spürbar in die Verbesserung der Infrastruktur vor Ort zu investieren.