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Mühlenwissen ist online

Mühlenverein MV schaltet umfangreiches Archiv im Netz frei

Mühlenverein MV
Staatssekretärin Susanne Bowen und der 1. Vorsitzende des Mühlenvereins MV, Jan-L. Bauditz präsentieren das Verzeichnis. Foto: Christian Moeller/WKM

„Rickeracke! Rickeracke! Geht die Mühle mit Geknacke“, heißt es in Max und Moritz letztem Streich. Was in Wilhelm Buschs Klassiker das Ende markiert, soll hier der Beginn von etwas Gutem sein: Standorte von über 220 Mühlen im Land sind ab sofort digital abrufbar. Das Mühlenarchiv MV wurde pünktlich zum Deutschen Mühlentag am Pfingsmontag freigeschaltet. Erstellt wurde es in dreijähriger Recherchearbeit vom Mühlenverein Mecklenburg Vorpommern, gefördert mit Mitteln in Höhe von 150.000 Euro aus dem Strategiefonds des Kulturministeriums.

Mit der Zustandsaufnahme entstand erstmals eine Gesamtübersicht des Ist-Zustands der als Baudenkmäler geschützten Mühlen. Zu den jeweiligen Mühlen wurden zahlreiche Informationen dokumentiert, so etwa Alter, Typ, Bauzustand und Zustand der technischen Einrichtungen. Abbildungen veranschaulichen das Ganze.

Kultur-Staatssekretärin Susanne Bowen nannte das digitale Verzeichnis einen wichtigen Schritt für Forschung und interessierte Öffentlichkeit. „Mühlen prägen die Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns seit Jahrhunderten. Sie sind Bestandteil unserer Identität und unserer Kultur- und Technikgeschichte“, ergänzte Bowen. Dieses war der erste Streich, um in Busch-Manier zu schließen.

www.muehlenarchiv-mv.de