Einheimische Fledermausarten gelten als gefährdet

Braunes Langohr, Großer Abendsegler oder Kleine Hufeisennase – so außergewöhnlich wie ihre Namen, sind auch die Fledermäuse selbst. So sind sie die einzigen Säugetiere, die den aktiven Flug erlernt haben. Doch die kleinen Nachtschwärmer sind in Not. Insgesamt 16 der 25 in Deutschland lebenden Fledermausarten wurden in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen. Die meisten von ihnen gelten als gefährdet oder sind sogar vom Aussterben bedroht. Besonders das dramatische Insektensterben wirkt sich negativ auf die Fledermausbestände aus. Neben dem Nahrungsmangel leiden Fledermäuse außerdem stark unter Wohnungsnot. Durch die Sanierung alter Gebäude und das Abholzen von alten Bäumen finden Fledermäuse immer weniger Unterschlupf.
Wer den Tieren gern helfen möchte kann das im eigenen Garten tun indem er einen speziellen Fledermauskasten als Unterschlupf aufhängt und den Garten Insektenfreundlich gestaltet um den Fledermäusen eine sichere Nahrungsquelle zu gewährleisten. Hobbyheimwerker können so einen Kasten auch selbst bauen. Wer keinen eigenen Garten zur Hand hat kann finanziell unterstützen. Eine Fledermaus-Patenschaft beim NABU die übrigens auch verschenkt werden kann, hilft Schutzprojekte zu realisieren und am Leben zu erhalten.