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Vibrionen mögen warmes Wasser

Mit offenen Wunden auf Bad in sonnenwarmer Ostsee verzichten

DocAktuell: August 2026

Meldungen über Infektionen mit Vibrionen nach einem Bad in der Ostsee lassen viele Menschen aufmerken. Hohe Wassertemperaturen in flachen Uferbereichen begünstigen die Vermehrung der Bakterien. Trifft dieses Wasser dann auf verletzte Hautstellen, kann es unter Umständen zu einer Infektion kommen. Für gesunde Menschen besteht beim Baden in der Ostsee grundsätzlich kein Anlass zur Sorge. Allerdings sollten Menschen mit geschwächtem Immunsystem und solche mit offenen Wunden den Kontakt mit Meerwasser meiden und auch nicht „nur mit den Füßen“ ins Wasser gehen. Vorsicht ist vor allem nach längeren Hitzeperioden geboten, da sich Vibrionen dann stark vermehren können.

Ist doch einmal eine Wunde mit Ostseewasser in Kontakt zu kommen, empfiehlt es sich, sie mit sauberem Leitungswasser lange und gründlich auszuspülen. Symptome einer Wundinfektion durch Vibrionen sind Rötungen und Schwellungen bis hin zu Fieber und Schüttelfrost. In solchen Fällen ist es wichtig, sofort den Arzt aufzusuchen und dabei auch auf die Möglichkeit einer Vibrionen-Infektion hinzuweisen. Das ist wichtig, damit der Arzt entsprechende Antibiotika verordnen kann.