Publikum ist nach Wiedereröffnung am Alten Garten vielfältiger geworden

Foto: Journal eins
Das Staatliche Museum Schwerin hat einen Besucherrekord gefeiert. Seit der Wiedereröffnung im vergangenen Oktober kamen bereits 100.000 Gäste. Die Zahl sechsstellig machte Rüdiger Mundt aus Güstrow: Kulturministerin Bettina Martin und Museumsdirektorin Dr. Pirko Kristin Zinnow begrüßten ihn im August im Foyer des Hauses als 100.000. Besucher.
Die Zahl zeigt, dass sich das Haus nach der vierjährigen Modernisierungsphase zu einem echten Besuchermagneten entwickelt hat. Ein entscheidender Faktor für diesen Zuwachs ist der freie Eintritt, den das Land Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit der Dorit & Alexander Otto Stiftung für vier Jahre ermöglicht. „Unser Anspruch war von Anfang an, ein Museum für alle zu sein. Dass wir nun die 100.000-Besucher-Marke erreichen, zeigt uns, dass diese Botschaft bei den Menschen ankommt“, freute sich Direktorin Zinnow. Das Publikum ist spürbar vielfältiger geworden: Neben dem klassischen, kunstinteressierten Stammpublikum finden deutlich mehr Erstbesucher, Familien, Schul- und Jugendgruppen sowie Menschen mit Migrationsbiografie den Weg ins Museum. Auch das museumspädagogische Angebot – von dialogischen Führungen bis zu Formaten wie „Kunst und Begegnung“ – wird stark nachgefragt.