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Auf der Milchstraße

Sternenpark nun mit Zertifikat: Angebote machen Naturpark noch attraktiver

Sternenpark - Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide
Die Mühle bei Goldberg, eines der Wahrzeichen des Naturparks, unterm Sternenhimmel.
Foto: Evelin Kartheuser

Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide darf sich offiziell Sternenpark nennen. Die Organisation DarkSky International hat das mit einem offiziellen Zertifikat bestätigt. Gewürdigt wird damit das Engagement für den Schutz der natürlichen Dunkelheit.

Der Naturpark und Internationale Sternenpark liegt in der Mecklenburgischen Seenplatte. Er zeichnet sich durch ausgedehnte Wälder, ehemalige Militär- und Jagdgebiete sowie eine geringe Bevölkerungsdichte von neun Einwohnern pro Quadratkilometer aus und bietet damit ideale Voraussetzungen für dunkle Nächte und eine artenreiche Nachtfauna.

2013 begannen die Bemühungen um die Zertifizierung als Sternenpark. Der Naturpark, sein Förderverein, 16 lokale Gemeinden und andere Partner rüsteten 600 öffentliche Leuchten auf abgeschirmte Modelle um. Es wurden Sternenbeobachtungsplätze eingerichtet und vielfältige Veranstaltungen mit dem Fokus Astronomie angeboten. Dazu zählen unter anderem die traditionellen Perseiden- und Mondnächte, Eulenexkursionen oder Mondscheinpaddeltouren. Ziel ist es, den Naturpark und Internationalen Sternenpark Nossentiner/Schwinzer Heide für Einheimische und Gäste sowohl tagsüber als auch nachts attraktiv und erlebbar zu machen.

„Bei klarer Sicht die Milchstraße zu sehen und zu genießen, ist für viele Menschen mittlerweile ein Magnet in Mecklenburg-Vorpommern, weil es diese Dunkelheit vielerorts gar nicht mehr gibt“, sagt Landwirtschaftsminister Till Backhaus, und für Naturparkleiter Ralf Koch ist es ein Sieg der ganzen Region: „Wir sind wieder ein Stück reicher geworden!“ Mehr unter

darksky.org