Kirchliches Energiewerk eröffnet Windpark in Passow-Benthen

Das Kirchliche Energiewerk, das vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg und der WEMAG gegründet wurde, geht mit seinem ersten Windpark an den Start. Er steht in Passow-Benthen im Landkreis Ludwigslust-Parchim, zwischen Goldberg und Lübz. Hier werden je zwei Anlagen vom Kirchlichen Energiewerk und der mea Energieagentur, einer WEMAG-Tochter, betrieben.
„Im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg tragen wir ebenso Mitverantwortung – für die Menschen, die heute und morgen auf unserer Erde leben, wie für die ganze Schöpfung, die uns anvertraut ist“, sagte die Vorsitzende des Kirchenkreisrates, Pröpstin Britta Carstensen. Die Gründung des Kirchlichen Energiewerks gemeinsam mit der WEMAG sei bereits vor mehr als zwölf Jahren ein Schritt in diese Richtung gewesen.
Die Nordkirche verfolgt das ambitionierte Ziel, bis 2050 mit Energie, Mobilität und Beschaffung CO2-neutral sein. Dies soll das kirchliche Energiewerk mit konkreten Beiträgen unterstützen. Mit den neuen Anlagen in Passow-Benthen werden im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Kohle oder Gas pro Jahr 58.821 Tonnen Kohlen-dioxid eingespart.
Die Gesamtinvestitionssumme für den Windpark liegt bei 42,5 Millionen Euro. Die Gemeinde- und Bürgerbeteiligung erfolgt im gesetzlichen Rahmen, sodass die Kommunen sowie Menschen in der Umgebung von der Energiewende profitieren.