Stadt und Land wollen Stadtgeschichtsmuseum gemeinsam realisieren

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Die Finanzierung für Schwerins Stadtgeschichtsmuseum mit Welterbe-Informationszentrum ist gesichert. Stadt und Land wollen das Projekt in enger Zusammenarbeit realisieren. Dafür haben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Schwerins stellvertretender Oberbürgermeister Bernd Nottebaum eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Das Innenministerium hat die Planungskosten für das Projekt im städtischen Haushalt freigegeben. Zudem soll der Neubau zu einem erheblichen Anteil durch Landesmittel – im Rahmen der Städtebauförderung – realisiert werden, so dass die Gesamtfinanzierung steht. Damit bekommt Schwerin in den kommenden Jahren ein bedeutendes kulturhistorisches Zentrum.
Der Entwurf für das Stadtgeschichtsmuseum und Welterbe-Informationszentrum stammt von dem renommierten Architekturbüro Jan Wiese aus Berlin. Er zeichnet sich durch eine moderne, gleichzeitig aber auch respektvolle Architektur aus, die das historische Stadtbild aufgreift und gleichzeitig neue Akzente setzt.
Die Aufnahme Schwerins in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes hat die Wichtigkeit eines Welterbe-Informationszentrums und eines Stadtgeschichtsmuseums noch einmal gezeigt: Zahlreiche Gebäude des Residenzensembles sind bislang nur von außen erlebbar. Ausstellungen werden es künftig ermöglichen, die Geschichte des Residenzensembles auf vielfältige Weise erlebbar zu machen.